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Patrick Leibolds FC Fahr: „Wir haben andere Gedanken, als von der Tabellenführung zu träumen!“


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FAHR – Es läuft bislang alles andere als richtig rund für den FC Fahr in der Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1. Während andere Aufsteiger wie Schleerieth sogar ganz vorne oder wie Arnstein und die FTS 2 wenigstens im Mittelfeld stehen, scheint das Team aus dem Volkacher Umland noch nicht angekommen zu sein.

Drei Punkte bedeuten den letzten Platz. Nun steht das erste der drei ganz großen Derbys an, vor dem sich FuSWball.de mit dem neuen spielenden Co-Trainer Patrick Leibold unterhielt, der aus Unterspiesheim kam und der Coach Manfred Linke auf dem Feld unterstützt. Der 31-Jährige absolvierte bisher alle acht Partien.


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Patrick, mit acht Partien ist schon mehr als ein Viertel der Saison vorbei. Kannst Du uns mit wenigen Sätzen sagen, wieso Dein Team bislang den Schalter noch nicht umlegen konnte?
Patrick Leibold: Unsere Ergebnisse bisher sind mit Ausnahme des ersten Spieltags und dem 1:4 gegen Gerolzhofen allesamt knapp, es fehlen oft Kleinigkeiten. Wir machen zu viele einfache Fehler, wir suchen ganz oft die komplizierte Lösung statt einfachen Fußball zu spielen. Das haben wir angesprochen und entsprechend trainiert. Wir sind überzeugt von der Qualität der Mannschaft, und wenn wir als Team weiter so arbeiten, werden für uns auch wieder andere Zeiten kommen.


Euren einzigen Sieg bislang habt Ihr zuhause gegen den TSV Grettstadt eingefahren. gegen ein Team, das am Ende wohl in der oberen Tabellenhälfte landen wird. Hat dieses 3:2 gezeigt, dass Deine Mannschaft allemal Kreisliga kann?
Patrick Leibold: Das haben wir nicht nur in diesem Spiel gezeigt. Wir hatten fast immer unsere Phasen, in denen wir den Gegner im Griff hatten. Das Problem ist, dass wir unsere Fähigkeiten nicht konstant genug zeigen und das führt häufig dazu, dass es am Ende nicht reicht.

Patrick Leibold (rechts), hier noch im Unterspiesheimer Trikot gegen den Oberschwarzacher Simon Müller (links)

Im Neulings-Duell bei den Freien Turnern Schweinfurt habt Ihr an sich beim 2:2 auswärts einen Punkt geholt. Kannst Du unseren Lesern bitte kurz nochmal erklären, wieso die Partie wiederholt wurde, was anscheinend so richtig nicht jeder mitbekommen hat?
Patrick Leibold: Es gab eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Bei einem Elfmeter für FT Schweinfurt sind zwei Spieler in den Strafraum eingelaufen, einer der beiden Spieler schoss und traf ins Tor, was der Schiedsrichter korrekterweise zurückpfiff. Daraufhin gab es Freistoß für uns. Ich persönlich dachte in diesem Moment an eine Abseitsstellung des zweiten Stürmers. Die richtige Spielfortsetzung hätte allerdings Wiederholung des Strafstoß sein müssen.

Die Neuansatzung habt Ihr dann mit 1:2 verloren. Unglücklich und unnötig?
Patrick Leibold: Das war tatsächlich sehr unglücklich und der Spielverlauf hatte leider wieder einen faden Beigeschmack. Beim 1:0 für Schweinfurt legte sich der Torschütze den Ball mit der Hand vor. Der Schiedsrichter gab allerdings den Treffer mit der Begründung, dass es unabsichtlich gewesen sei. Das Regelwerk macht allerdings in dieser Situation keinen Unterschied zwischen Absicht oder nicht. Der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Somit haben wir den selben Sachverhalt wie schon nach dem ersten Spiel.

Manfred Linke

Auch das Aufsteiger-Duell jüngst in Arnstein ging mit 3:2 knapp an den Gegner, auch wenn der nach einer Stunde bereits mit 3:0 führte. Macht man sich da als Trainer dann langsam Sorgen?
Patrick Leibold: Die ersten 60 Minuten in Arnstein geben tatsächlich Grund zur Sorge, da haben wir viel zu passiv agiert. Dass wir allerdings Fußball spielen können haben wir in den folgenden 30 Minuten allerdings auch hier bewiesen. Wir müssen konstant einfachen Fußball spielen, dann gewinnen wir auch wieder Spiele.

Nun steht das erste der drei großen Derby – Stammheim und Volkach sind die anderen beiden Lokalrivalen, zwischen diesen beiden Matches geht es gegen Deinen Ex-Club aus Unterspiesheim – an, wenn die SG Eisenheim/ Wipfeld einen längeren Anreiseweg hat, obwohl der Sportplatz in Untereisenheim nur einen Kilometer Luftlinie entfernt ist. Der Gegner hat jetzt schon sechs Punkte mehr. Also eine ganz wegweisende Partie?
Patrick Leibold: Es ist zu früh in der Saison um das zu sagen, aber dennoch wollen wir natürlich das Spiel gewinnen. In den Derbys gegen Eisenheim sahen wir früher schon immer sehr gut aus, wir freuen uns riesig auf das Spiel und hoffen in der Entwicklung der Mannschaft den nächsten Schritt gehen zu können.

Patrick Leibold (links)

Danach folgen die Duelle in Schleerieth und Egenhausen sowie gegen Türkiyemspor Schweinfurt, alles Mit-Aufsteiger, die bislang höchst unterschiedlichen Erfolg haben. Denkt man gerade mit Blick auf Tabellenführer Schleerieth, letztes Jahr sogar ja nur Dritter in der anderen Kreisklasse, dass man als Neuling mit einem Lauf von Spieltag eins an durchaus auch am anderen Ende der Tabelle stehen kann?
Patrick Leibold: Natürlich kann man das, einige Beispiele aus der Vergangenheit haben das schon unter Beweis gestellt. Wir persönlich haben allerdings andere Gedanken, als von der Tabellenführung zu träumen.

Sind aktuell alle Mann an Bord? Oder wer fehlt und warum?
Patrick Leibold: Tim Seifert und Florian Skoda sind nach Schulter- und Knieproblemen noch nicht fit. Außerdem haben wir ein paar Krankheitsfälle, hier müssen wir die nächsten Tage abwarten.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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