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Fabian Benkert

Paukenschlag in Wülfershausen: Fabian Benkert hört nach neun erfolgreichen Jahren zum Saisonende in Wülfershausen auf


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GEROLZHOFEN / WÜLFERSHAUSEN – Nicht nur bei Ligarivale SG Waigolshausen steht am Ende der Saison nach langen Jahren ein Wechsel auf der Position des Trainers an. Neben Marcel Gerber wird auch bei einem zweiten „W“-Team der spielende Coach im Sommer 2023 gehen. Ebenfalls ein Ex-Kicker der Schweinfurter Schnüdel. Um sein Team vielleicht sogar als Bezirksligist zu verlassen?

Fabian Benkert ist 34 Jahre alt. „Herbst der Karriere“ bedeutet das. Aktuell ist sein Team, die DJK Wülfershausen/ Burghausen, guter Fünfter der Kreisliga Schweinfurt 1, hat vor dem finalen Match am Samstag bei Tabellenführer FC Gerolzhofen gerade mal einen Punkt Rückstand auf Rang zwei, könnte diesen Platz sogar schon innehaben, wäre da nicht jüngst die 1:2-Heimniederlage gegen Unterspiesheim gewesen. Am Samstag findet bereits das elfte Spiel in der Fremde statt, acht Heimpartien stehen 2023 noch an.


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Benkert, der seit 2014 Spielertrainer seines Heimatvereins ist, seit er vom FC Sand zurück kam, der den Job anfangs mit Thomas Pfeuffer und dann mit Niko Wolf machte, erzielte seit der Rückkehr offiziell 191 Tore, alleine in der Saison 2016/17 stolze 40. Heuer traf er bei 13 Einsätzen 13 Mal, führt mit Jan Ludwig (Schleerieth) und Maximilian Schmitt (Grettstadt) die Jägerliste an. Ab dem nächsten Sommer wird er seiner Leidenschaft vermutlich woanders nachgehen.


Fabian Benkert

Am Donnerstagabend teilte er dem Team seinen Entschluss mit, nach dann neun Jahren bei der DJK aufzuhören. „Ich arbeite bis 17 Uhr, komme dann nach Hause, sehe meine Familie mit Frau und zwei Kindern nur kurz, stehe um 18  Uhr schon wieder auf dem Trainingsplatz…“, schildert der bekennende Fußball-Verrückte das, was ein so großes Engagement nach sich zieht. Benkert kümmert sich auch um die zweite Mannschaft, organisiert dort den Betrieb. Die Truppe steht aktuell im Tabellenkeller der B-Klasse, bekam die letzten Wochen kein Team mehr zusammen.

„Und auch in der Kreisliga fehlten zuletzt fünf, sechs Spieler wegen Verletzung. Krankheit oder Urlaub. Und dann wird es schwer. Deshalb befinden wir uns gerade in einer unbefriedigenden Phase“, gibt der 34-Jährige zu, dass er nach Platz vier in der Vorsaison durch einige Zugänge wie Oliver Mützel, Alexander Herchet oder Keeper Philipp Schmidt sich eigentlich noch ein bisschen mehr erhofft hatte und deshalb ein Jahr dran hängte, auch wenn er 2021 bereits mit dem Abschied liebäugelte.

Fabian Benkert

Unlängst verlor Wülfershausen verdient gegen Unterspiesheim, vergab zuvor in Egenhausen eine 2:0-Führung und verlor noch, kassierte nach einem 3:0-Vorsprung zuhause noch den 3:3-Ausgleich gegen die Freien Turner Schweinfurt 2. „Wenn man die verlorenen Punkte zusammen addiert, dann könnte das am Samstag ein absolutes Topspiel sein“, weiß Benkert.

Doch auch so fahren er und seine Mannschaft ins Steigerwaldstadion, „um was Zählbares mitzunehmen. Wenn alle kämpfen und ihre Leistung abrufen, dann ist das möglich!“ So wie letzte Saison, als Wülfershausen nach dem 1:0 zuhause auch in Gerolzhofen mit 2:1 gewann. So oder so glaubt er jedoch, dass der Tabellenführer schon zu weit enteilt ist und sich die Meisterschaft in 2023 nicht mehr wird nehmen lassen.

Niko Wolf mit Fabian Benkert

Und die DJK? „Mit Platz eins wird es eng. Aber ich hoffe nach dann neun Jahren auf einen schönen Abschied mit vielleicht Relegationsspielen. Nochmal um den Aufstieg zu spielen, das wäre natürlich ein Höhepunkt.“

Was er selbst ab dem Sommer macht? „Ich warte mal ab, ob vielleicht die ein oder andere Anfrage kommt. Und wenn nicht, dann mache ich halt mal Pause, um auch mehr Zeit für meine Familie zu haben.“ Von den bisherigen 43 Trainingseinheiten dieser Saison stand er bei 41 auf dem Platz, war nur zwei Mal beruflich verhindert, spricht davon, dass in ihm die Leidenschaft als Fußballer weiter brennt und dass er gerne auch weiter als Coach tätig sein könnte, vielleicht wieder in einem Duo wie einst zusammen mit Thomas Pfeuffer und Niko Wolf.

Thomas Pfeuffer wird von Fabian Benkert gestreichelt.

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