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Rannungen vor dem Start mit einem Derby in Pfändhausen: „Wir brauchen sicherlich noch bis September zur Topform!“


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PFÄNDHAUSEN / RANNUNGEN – Das Duell der Ex-Bezirksligisten aus Thulba und Strahlungen am Samstag ist ein weiterer Kracher der Rhöner Fußball-Kreisliga, die bereits am Freitagabend in die neue Saison startet, wenn mit dem FV Rannungen/ Pfändhausen/ Holzhausen einer der Titelanwärter in Pfändhausen den Nachbarn des FC WMP Lauertal zum Derby empfängt.

FuSWball.de sprach im Vorfeld mit Spielertrainer Benjamin Kaufmann – einen Tag nach dem 3:1-Sieg im Pokal durch drei Treffer von Daniel Kraus.


Mezger



Benjamin, wie wichtig war für Euch mit Blick auf Runde eins am Dienstagabend der Kreispokal bei der SG Großwenkheim?
Benjamin Kaufmann: Für mich sehr wichtig! Wir hatten das erste Mal in der Vorbereitung einen Großteil der ersten Mannschaft bei einem Spiel dabei. Außerdem finde ich den Pokalwettbewerb richtig attraktiv. Wir haben vor ein paar Jahren gegen die Würzburger Kickers spielen dürfen. Es gibt keinen kürzeren Weg für die Jungs, solch ein Highlight zu erleben.


Pflichtsieg?
Benjamin Kaufmann: Großwenkheim/Münnerstadt 2 hat es richtig gut gemacht. Diese Mannschaft wird eine ordentliche Rolle in der A-Klasse spielen. Mit unseren Ansprüchen sollten wir so einen Gegner schlagen und – das haben wir getan.

Das erste Punktspiel wirft seine Schatten voraus. Gleich das Derby zum Start. Das 1:2 zu Beginn des Jahres leitete eine Negativserie ein, die letztlich zur Trennung von Trainer Wrener Dreßel führte. Alles brennt auf die Revanche?
Benjamin Kaufmann: Gegen WMP braucht es keine Revanche. Solch ein Derby am Freitagabend quasi als Kreisligaeröffnung bestreiten zu dürfen, ist absolut genial. Sicherlich besteht auf dem Platz eine Rivalität. Es wird bestimmt heiß hergehen.

Daniel Kraus (im roten Trikot)

Zweiter wurdet Ihr ja trotzdem. Habt Ihr das Aus in der Relegation gegen Eßleben inzwischen verdaut?
Benjamin Kaufmann: Dass wir es überhaupt noch in die Relegation geschafft haben, war eine großartige Mannschaftsleistung. Die Spiele gegen Essleben waren Bonus. Die Jungs von Julian Göbel waren die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Da musste nichts verdaut werden. Es waren alle stolz auf die Mannschaft.

Fünf Testspiele sind verzeichnet. Beim 0:5 war Gegner Münnerstadt einfach zu stark?
Benjamin Kaufmann: Der TSV Münnerstadt hat auch dieses Jahr wieder eine ordentliche Truppe. Sie waren in dem Spiel einfach stärker, ja.

Beim 2:0 gegen B-Klassist Birnfeld/ Oberlauringen durfte die zweite Garnitur ran?
Benjamin Kaufmann: Das war ein Spiel im Rahmen des Oberlandpokals. Die Belastung war in den Wochen sehr hoch, deshalb haben wir immer wieder ordentlich durchgetauscht.

Benjamin Kaufmann (rechts, im Großbardorfer Trikot)

Das 1:2 gegen Hesselbach zeigte, dass noch viel Arbeit vor Euch liegt?
Benjamin Kaufmann: Das kann ich so nicht sagen. Auch da haben wieder ein paar Spieler gefehlt und Hesselbach ist eine gute Mannschaft. Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind meistens nebensächlich. Wir sind insgesamt auf einem guten Weg. Wir werden sicherlich noch bis in den September rein benötigen, um in Topform zu kommen. Aber das geht den anderen Mannschaften genauso.

Nach dem 5:0 gegen Kreisligist SG Üchtelhausen war der Trainer hochzufrieden?
Benjamin Kaufmann: Da hat Üchtelhausen auch einige Spieler aus der zweiten Mannschaft auflaufen lassen. Auch dieses Ergebnis darf man nicht zu hoch hängen. Insgesamt war das Spiel okay, unsere Chancenauswertung ausbaufähig.

… und beim 3:4 gegen Bezirksligist TSV Großbardorf 2 um Ex-Trainer Klaus Seufert dachte sich der Coach: „Schönes Fußball-Spektakel, aber defensiv gruselig“?
Benjamin Kaufmann: Das war von unserer Seite ein sehr ordentlicher Test. Einiges hat gegriffen, was wir uns vorgenommen haben. 60 Minuten haben wir toll mitgehalten. Hintenraus haben wir ordentlich durchgewechselt, um die Belastung nicht zu übertreiben. Da hätte Großbardorf, bei besserer Chancenauswertung, das ein oder andere Tor mehr schießen können.

Du selbst bist nach der langen Verletzung wieder topfit?
Benjamin Kaufmann: Von topfit kann keine Rede sein, nach acht Monaten Fußballpause. Aber ich komme langsam wieder ran. Ich habe meine ersten Spiele gemacht und fühle mich immer fitter. Da mein Trainerkollege Andi Berninger die ersten drei Spiele gesperrt ist, muss ihn ja jemand im Zentrum ersetzen (lacht).

Benjamin Kaufmann (rechts) im Jahr 2018 gegen den Altbessinger Pascal Warmuth

Nach Zielen muss man einen amtierenden Vize-Meister sicherlich nicht fragen. Aber wer kommt noch für die Plätze eins und zwei in Frage – außer Euch?
Benjamin Kaufmann: Wie auch von den meisten Kollegen aus der Kreisliga getippt, ist der TSV Aubstadt 2 der haushohe Favorit. Dieser Verein hat andere Möglichkeiten oder eine andere Philosophie im Hinblick auf Kreisligafußball. Wenn man sich die Neuzugänge anschaut, kann der Aufstieg nur über sie gehen. Außerdem hat der FC Strahlungen auch in diesem Jahr einen starken und breiten Kader.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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