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Tabellenführer Schleerieth vor dem großen Derby: Noch spricht Thorsten Büttner vom Klassenerhalt


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SCHLEERIETH – Es läuft bei der SG Schleerieth, anders kann man es nicht ausdrücken. Drei Mal war FuSWball.de diese Saison bereits Zeuge und live vor Ort bei Siegen gegen die SG Eisenheim, bei der FT Schweinfurt 2 und jüngst gegen Arnstein. Doch der Aufsteiger kann es auch ohne unser Portal. Ob der Lauf bei zwei heißen Heimspielen am ersten Oktober-Wochenende anhält?

Bisher waren die beiden 3:3-Auswärts-Remis bei Türkiyemspor Schweinfurt und in Stammheim die „Tiefpunkte“ dieser Runde. Nach 23 von 27 möglichen Punkten dürften für den Tabellenführer nun weitere Highlights folgen. Vor dem Heimspiel-Doppel gegen die Aufsteiger aus Fahr und Egenhausen und danach weiteren Partien daheim gegen die Ex-Landesligisten aus Unterspiesheim und Gerolzhofen sprach FuSWball.de mit Trainer Thorsten Büttner.


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Thorsten, wenn´s läuft, dann läuft´s… Besteht nun die Gefahr, den nächsten Gegner aus Fahr aufgrund seines Tabellenplatzes im Keller zu unterschätzen? Oder treibst Du das Deinen Jungs die Tage noch aus?
Thorsten Büttner: Wir haben bisher keinen Gegner unterschätzt, im Gegenteil. Vielleicht läuft es deshalb und weil die Jungs auch sehr fleißig arbeiten sowie taktische Punkte sehr gut umsetzen. Das Ziel Klassenerhalt rückt auf jeden Fall immer näher.


Fraglos schaut man in der Region eher schon Richtung Montag. Abgesehen davon, dass ein Trainer natürlich immer nur die nächste Partie im Auge hat: Beim Feiertagsspiel gegen Egenhausen dürften schon beide Orte auf den Beinen sein?
Thorsten Büttner: An Zuschauern wird es sicher nicht mangeln. Es ist und bleibt ein beliebtes Derby.

Letzte Saison gingen beide Derbys in der Kreisklasse an Egenhausen. Welche Erinnerungen hast Du daran?
Thorsten Büttner: Wir haben kein Tor geschossen und Egenhausen insgesamt drei Tore verteilt auf zwei Spiele. Fazit: Kein Sieg ohne eigenes Tor….

Thorsten Büttner

Nur mal rein theoretisch gefragt: Könnte Schleerieth auch Bezirksliga?
Thorsten Büttner: Hier zitiere ich liebend gerne unseren Mittelfeldmotor Andreas Pfeuffer. „Am End steh mer da wo mer hi ghörn!“ (grinst)

Du hast uns unlängst erzählt, dass Du mit einem Deiner früheren Teams schon mal nach der Vorrunde ganz weit oben standst und dann gerade noch den Abstieg vermieden hast, und mit einer anderen Mannschaft warst Du lange ganz vorne und wurdest am Ende nur Dritter. Kannst Du das nochmal präzisieren?
Thorsten Büttner: Als A-Klassen-Aufsteiger mit der SG Oerlenbach/ Ebenhausen sind wir in der Saison 2017/18 Herbstmeister der KK Rhön 1 geworden und haben sieben Spieltage vor Saisonende die Liga mit 44 Punkten als Tabellenerster angeführt. Leider ist uns das Kunststück gelungen, aus diesen restlichen sieben Spielen nur noch zwei Punkte zu holen. Am Ende war’s dann Tabellenplatz fünf mit 46 Punkten, aber dafür sind wir in der darauf folgenden Saison 2018/19 Meister geworden…
Das andere Unglück ist mit meinem Heimatverein SV Ramsthal passiert. In der Saison 2011/12 haben wir acht Spieltage vor Saisonende mit 45 Punkten den ersten Platz in der Kreisliga Rhön belegt, um letztlich den unrühmlichen dritten Platz mit 57 Punkten zu erreichen und somit den erhofften Aufstieg zu verpassen.

Andreas Pfeuffer (links)

Ab wievielen Punkten dürfte man in dieser Saison sicher nicht absteigen?
Thorsten Büttner: Es gibt drei Direktabsteiger und zwei Relegationsplätze, folglich muss man fünf Mannschaften hinter sich lassen. Um ganz sicher zu sein, würde ich mal die 40 Punkte-Marke ansetzen.

Das 5:0 vor knapp einem Monat gegen die SG Waigolshausen war für Dich insofern besonders, als dass Du an dem Tag zum zweiten Mal Vater einer Tochter wurdest, Enna. Erzähl mal, wie dieser Tag ablief…
Thorsten Büttner:
6:00 Uhr: Erste Wehen.
7:30 Uhr: Ankunft im Krankenhaus.
7:50 Uhr: Im Kreißsaal.
8:05 Uhr: Meine Fußballunterlagen für’s Spiel beiseite gelegt.
8:29 Uhr: Geburt unserer Tochter Enna.
14:00 Uhr: Treffpunkt zum Spiel.
15:00 Uhr: Anpfiff.
16:20 Uhr: Nach dem 4:0 die Trainerbank verlassen.
17:05 Uhr: Im Krankenhaus bei Frau und Kind.
18:00 Uhr: Besuchszeit abgelaufen.
18:15 Uhr: Krankenhaus verlassen.
18:45 Uhr: Zurück in Schleerieth und mit den Jungs die Tabellenführung gefeiert.
22:15 Uhr: Zuhause auf der Couch eingepennt.
01:30 Uhr: Aufgewacht, Zähne geputzt und ins Bett gegangen.

Wie ist das nun so mit gleich drei Frauen im Haus?
Thorsten Büttner: Auf jedem Fall ist es sehr lebhaft, und ich muss meine 25 Prozent immer gezielt einsetzen (lacht)

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!
Thorsten Büttner: Gerne – und wir sehn uns beim Derby.

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Hurra, nach Egenhausen steigt auch der Nachbar aus Schleerieth in die Kreisliga auf! – MIT VIELEN FOTOS & VIDEOS!


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