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Warum Heidenfeld mit der 1:2-Flutlicht-Niederlage bei Tabellenführer Abtswind 2 leben kann – MIT VIELEN FOTOS!


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ABTSWIND / HEIDENFELD – Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Kreisliga Schweinfurt 1 wird dem TSV Abtswind 2 nun so richtig gefallen. Während zuvor die erste Mannschaft in der Bayernliga auf dem Hauptplatz gegen Neumarkt verlor, gewann die Reserve anschließend unter Flutlicht auf dem Kunstrasen bei jetzt 39:3 (!) Toren auch das neunte Heimspiel. Nach dem 2:1 war jedoch auch Verlierer TSV Heidenfeld zufrieden.

Selbst wenn 17 Punkte nun beide Teams trennen, Abtswind mit 40 Zählern Wintermeister ist und heißester Kandidat auf den Aufstieg in die Bezirksliga, so hat doch auch der Neuling eine gute Hinserie gespielt, gekrönt mit dem 3:0 jüngst gegen Neulings-Kollege SG Waigolshausen. Absteigen wird Heidenfeld nicht, mutmaßlich sogar aufsteigen. Denn die Fusion mit Bezirksligist DJK Hirschfeld scheint nur noch Formsache zu sein.


AOK - Keine Kompromisse

Zum Spiel am Samstagabend: Freistehend schoss Tommy Faulhaber seitens der Gäste über die Latte. Das hätte das 0:1 sein können, was freilich auch auf der anderen Seite beim Pfostenschuss von Kapitän Daniel Kaminski in der Luft lag. Und dann fiel. Kurz vor der Pause trieb Christoph Hofmann den Ball an und bediente nach einem Doppelpass Leon Beßler. „Er hat gegen den Keeper ein kühles Schnäuzchen bewahrt“, lobte Abtswinds Spielertrainer Patrick Gnebner den Schuss ins lange Eck.


Der Favorit führte und baute den Vorsprung durch Gnebners Lupfer nach gut einer Stunde auf 2:0 aus, um im Gegenzug das 2:1 zu kassieren, als Faulhaber nach einer etwas kuriosen Situation abstaubte. Simon Hetterich, Sebastian Lorz und Abtswinds Keeper Jan Wurlitzer lagen zuvor länger auf dem Boden. Was unser Aufmacherbild beweist.

Danach schlug die halbe Stunde von Heidenfelds Keeper Rony Schreiber, der mehrfach gut parierte und bei Leon Beßlers Lattenschuss Glück hatte. „Bei dem Chancenwucher heute wurden die Nerven getestet…“, haderte Gnebner mit der Verwertung, die zuletzt doch so gut geklappt hatte, vor allem beim 10:0 gegen Waigolshausen. „Wir haben alles gegeben, dass es noch 2:2 ausgeht, haben acht, neun Hundertprozentige ausgelassen. Bei einem Unentschieden hätten wir uns an die eigene Nase fassen müssen. Aber Heidenfeld hat auch eine hervorragende Mannschaft, die einen ordentlichen Ball gespielt hat. Und uns sind nach den anstrengenden Wochen zuletzt am Ende die Körner ausgegangen. Trotzdem wollte ich, dass wir im Rhythmus bleiben, und habe deshalb nicht so oft gewechselt. Tut mir leid für die Jungs, die draußen geblieben sind“, so Patrick Gnebner.

Danny Djalek bestätigte die verdienten drei Punkte für den Tabellenführer. „Aber wenn es bis zur 90 Minute 2:1 steht, dann ist dann natürlich mehr drin. Wenn man jedoch die Heimbilanz von Abtswind 2 kennt, dann war das heute für uns ein Achtungserfolg, dass wir die Partie offen gehalten haben. Kompliment an die Mannschaft!“

Heidenfelds Spielertrainer ist mit den 23 Punkten zur Winterpause zufrieden, „vor allem nach den turbulenten Wochen bei uns.“ Nur noch die Unterschrift fehlt auf die vertraglichen Einigungen des Zusammenschluss. Unabhängig davon hätte er beim TSV nächsten Sommer aufgehört. Fünf Jahre sind eine lange Zeit und es wurde mit dem Aufstieg eigentlich das Maximale erreicht.“ Was er und sein Kollege Marcel Hartmann nächste Saison machen, ist noch offen. Djelek spricht von einer denkbaren familiären Pause, aber auch davon, dass beide zusammen zu neuen Ufern aufbrechen.

Weiter geht´s mit dem Fußball in der Liga erst 2022, wenn am 20. März der TSV Heidenfeld den FC Gerolzhofen empfängt und der TSV Abtswind 2 die SG Volkach/ Rimbach erwartet. Der zehnte Heimsieg auf Kunstrasen wäre dann keine große Überraschung.

Fußball-Kreisliga: TSV Abtswind 2 – TSV Heidenfeld: 2:1 (1:0)

Abtswind 2: Jan Wurlitzer – Edgar Wildeis, Christoph Kniewasser, Daniel Kaminski, Patrick Gnebner, Niklas Wendel, Christoph Hofmann, Sebastian Lorz, Jona Riedel, Leon Beßler, Florian Gutheil; eingewechselt: Kai Zierock, Julian Rüdling; Spielertrainer Patrick Gnebner.

Heidenfeld: Rony Schreiber – Leon Schraut, Nino Djalek, Danny Djalek, Fabian Hahn, Marcel Graf, Tommy Faulhaber, Christian Stephan, Gianluca Santaniello, Alexander Wächter, Simon Hetterich; eingewechselt: Marcel Hartmann, Florian Weth, Lukas Wolf; Spielertrainer: Danny Djalek und Marcel Hartmann.

Schiedsrichter: Thomas Wolf
Tore: 1:0 (45.) Leon Beßler, 2:0 (56.) Patrick Gnebner, 2:1 (58.) Tommy Faulhaber
Zuschauer: 80

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