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Wie Wülfershausen das Derby drehte und wieso Sömmersdorf auch José Mourinho nicht helfen könnte – MIT VIELEN FOTOS!


Kauzen Frankonia Vollbier

WÜLFERSHAUSEN / SÖMMERSDORF – Nach diesem letzten Nachholspiel sollten nun alle 14 Mannschaften der Schweinfurter Fußball-Kreisliga 1 jeweils acht Partien auf dem Konto haben. Die beiden Rivalen vom Mittwochabend trennten zuvor nur zwei Plätze und zwei Punkte im hinteren Mittelfeld. Und die Gäste wollten an den Hausherren vorbei ziehen.

Die SG Sömmersdorf/ Obbach/ Geldersheim peilte natürlich den dritten Saisonsieg an, nachdem es nach vier Auftaktniederlagen mit den deutlichen Erfolgen in Schwemmelsbach und gegen Volkach gut aussah, wonach vergangenen Sonntag der TSV Grettstadt alle drei Punkte entführte. Wülfershausen wartete nach den beiden Heimerfolgen gegen Grettstadt und Gerolzhofen seit vier Partien auf ebenfalls den dritten Saisonsieg, kam aber immerhin zu Unentschieden bei Mühlhausen/ Schraudenbach und der DJK Schweinfurt.





Und dann das Derby am Mittwochabend: Überlegene Wülfershäuser machten daraus in Halbzeit eins wenig bis nichts. „Wir haben viel investiert, aber zwingende Möglichkeiten gab es nicht. Es fehlte immer der letzte Pass. Und deshalb sagte ich zur Pause, dass wir geduldig weiter spielen müssen“, erzählt DJK-Spielertrainer Fabian Benkert.


„Die zweite Halbzeit war besser von uns“, lobte Sömmersdorfs Coach Pero Skoric einerseits sein Team, für das er mit Luca Bärtl, Zenel Alija und Kim Herder gleich drei frische Kräfte brachte. Vieles deutete auf ein 0:0 hin, ehe 20 Minuten vor dem Ende Herder einen Freistoß direkt verwandelte, als Wülfershausens Keeper Philip Vickermann nicht die beste Figur abgab. Es hieß 0:1 – und nun sprach vieles für die Gäste.

„Das 0:1 war blöde, da gingen die Köpfe runter. Wir waren erstmal geschockt. Aber Kompliment an die Mannschaft. Das war ja nicht unser erstes Spiel, in dem wir einen Rükstand gedreht haben. Heute haben wir Gas gegeben und gefightet. Und die drei Punkte waren ganz wichtig für uns“, urteilte Benkert nach den Zählern neun, zehn und elf.

Gedreht warum? Weil erst Jacob Schmitt im Anschluss an eine Freistoß von Frederik Heil aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob und nach Heils Pfostenschuss Fabian Benkert den zum Sololauf mit tollem Abschluss startenden Nino Deibl bediente. Der ließ Luca Skoric und Keeper Jens Dotzel keine Chance. Das war das groß umjubelte 2:1.

Pero Skoric trabte gleich nach dem Abpfiff in Richtung Kabine und war sauer. „Manche Spieler kapieren es einfach nicht und machen was sie wollen. So kommt es, dass wir zum Schluss noch verlieren. Wir besprechen vorher etwas, sie machen aber, was sie wollen. Zur Pause sage ich was, dann wird es erst besser. Dann macht und der Gegnerische Keeper ein Geschenk – und das müssen wir annehmen. Nach unserem 1:0 müssen wir den Ball laufen lassen. Aber wir machen genau das, was der Gegner braucht. Jeder dribbelt und verlässt seine Position. Da könnte auch ein José Mourinho als Trainer nicht helfen. Deshalb habe ich mich auch die letzten Minuten auf die Bank gesetzt…“

Weiter geht´s für die Sömmersdörfer am Sonntag mit einem weiteren Auswärtsspiel beim SV Mühlhausen/ Schraudenbach, wonach die SG Eisenheim/ Wipfeld zu Gast ist. Die Wülfershäuser haben schon am Samstag wieder Heimrecht, dann gegen Neuling SG Waigolshausen/ Theilheim/ Hergolshausen aus erneut drei Dörfern. Gespielt wird in Burghausen am Termin des zwar abgesagten Backhausfestes. Doch die traditionelle Backofenpizza frisch vom Blech gibt´s zum Spiel dennoch. Danach steht acht Tage später die Auswärtspartie beim anderen Aufsteiger in Heidenfeld an.

Fußball-Kreisliga: DJK Wülfershausen/ Burghausen – SG Sömmersdorf/ Obbach/ Geldersheim: 2:1 (0:0)

Wülfershausen: Philip Vickermann Philipp Schmitt, Maximilian Full, Nino Deibl, Jacob Schmitt, Tobias Benkert, Fabian Benkert, Marco Nöth, Marcel Treutlein, Lukas Schmitt, Marco Steinmetz; eingewechselt: Simon Prozeller, Julian Schaupp, Frederik Heil, Spielertrainer: Fabian Benkert.

SG Sömmersdorf: Jens Dotzel – Nasir Noori, Julian Brändlein, Marco Hedrich, Luca Skoric, Sergej Kirichis, Marius Mergenthal, Daniel Jakob, Dominik Ruck, Johannes Geb, Arndt Pfrang; eingewechselt: Luca Bärtl, Luca Jaitl, Zenel Alija, Kim Herder; Trainer: Pero Skoric.

Schiedsrichter: Christian Wetz
Tore: 0:1 (71.) Kim Herder, 1:1 (78.) Jacob Schmitt, 2:1 (83.) Nino Deibl
Zuschauer: 140

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