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Zwei geschenkte Tore von Eisenheim bedeuten optimale sechs Punkte für Aufsteiger Schleerieth – MIT VIELEN FOTOS!


Keiler

SCHLEERIETH / EISENHEIM – Donnerstagabend bei rund 35 Grad Fußball. Zwei Teams und über 100 Fans kamen in Schleerieth ganz schön ins Schwitzen. Und sahen erfreut – sofern Anhänger der Hausherren – den Aufsteiger auch im zweiten Saisonspiel siegen. Wie schon in Mühlhausen auch diesmal mit ziemlicher Mithilfe des Gegners aus Eisenheim und Wipfeld.

Die SG Schleerieth startete vergangenen Freitag wunderbar in die Saison mit dem 2:0-Derby-Auswärtssieg in Mühlhausen. Nachdem es zuvor in der Vorbereitung nicht immer so gut lief. 4:5 im Testspiel gegen Ramsthal, 2:2 gegen die SG Waigolshausen, zuletzt wenigstens ein 3:0 gegen die SG Reiterswiesen/ Arnshausen – geht alles ja noch. Doch im Pokal war mit dem 3:4 in Kützberg zu schnell Schluss.Bei einem Team übrigens, das nun im ersten Spiel in Runde drei auch ausschied: 1:4 in Stadelschwarzach…



Die SG Markt Eisenheim schlug bereits einen Aufsteiger: Dramatisch das 4:3 gegen den FC Arnstein. Im Pokal übersprang man in Kronungen Runde eins mit einem 7:5 nach Elfmeterschießen, davor und danach gab´s testmäßig jeweils ein 3:0: Niederlage in Rödelmaier, Sieg gegen Bergtheim. Und dann kam das Pokal-Aus bei A-Klassist SC Brünnau mit einem 2:3 nach Elfmeterschießen.


Am Donnerstagabend dann bei brütender Hitze spielte Eisenheim ohne den zweifachen Torschützen gegen Arnstein, Maximilian Ludwig, auch ohne Matthias Hübner, der letzte Saison zehn Mal traf, und ohne weitere Fehlende traten die Gäste an. Sechs Stammspieler mussten passen. Bei Schleerieth war unter anderem Felix Klein nicht dabei. Der 29-Jährige schonte sich für seine Hochzeit am Samstag. Die war – wegen der Feier – auch der Grund, warum die Partie bereits unter der Woche stattfand.

Gewonnen hat…. wieder die SG Schleerieth, die vorübergehend auf Platz eins sprang. „Wir waren sehr großzügig und haben zwei individuelle Fehler gemacht“, murrte Eisenheims neuer Coach Thomas Kaiser. Früh schon ermöglichte Gabriel Geiger nach einem langen Ball mit einem Querschläger den Pass auf Jan Ludwig zum 1:0. Und Mitte von Halbzeit zwei zog Keeper Maximilian Schanz völlig unnötig Ludwig zu Boden. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst.

Zu diesem Zeitpunkt spielte Schleerieth bereits seit zehn Minuten in Unterzahl. Simon Bechtold wurde von Daniel Grob gefoult, klatschte in Richtung Maximilian Tischer und hatte wohl noch ein paar meckernde Worte parat, weil der Schiedsrichter nicht nach seinen Wünschen eingriff. Dafür gab´s gleich drei Karten: Er Gelb, dann Gelb mit Rot. Trotzdem fiel danach das 2:0 und der Anschlusstreffer durch Markus Weissenberger erst wenige Minuten vor dem Ende. Und zu spät…

„Ich weiß nicht, ob der Gegner überhaupt ein Tor macht, wenn wir ihn nicht einladen“, rätselte Kaiser. „Aber wir waren nicht gut, das Spiel war ohnehin schlecht, hatte eher A-Klassen-Niveau. Wir können halt keine sechs Stammspieler ersetzen. Und über Saisonziele können wir uns im Oktober mal unterhalten, wenn die gesamte Mannschaft, die volle Kapelle zur Verfügung steht.“ Das Pokal-Aus in Brünnau sei ärgerlich gewesen, „weil wir zehn Mal auf das Tor schießen und der Ball nicht rein geht.“

Die Schleeriether hingegen sind obenauf. „Das 2:0 war natürlich ideal“, freute sich der sich spät selbst einwechselnde Thorsten Büttner, „weil es dann einfacher wurde. Logisch, dass wir uns zurück gezogen haben. Wir haben gut verschoben, der Gegner hat nicht so viele Lösungen gefunden. Alles in allem war´s verdient, nachdem wir gegen zwei Gegner gespielt haben: Gegen Eisenheim und die Sonne…“

Ein richtig guter Saisonstart? „Um das zu beurteilen braucht es noch vier Spiele. Wenn wir in denen nichts holen, dann sind sechs Punkte nicht die Welt“, weiß der Spielertrainer. „Wir müssen nun im positiven Fahrwasser bleiben, die Geschwindigkeit behalten. Aktuell haben wir glückliche Momente. Aber wer hätte das gedacht? Viele Testspiele schlecht, da kam zu wenig, das war zu lustlos. Aber das hat sich die Mannschaft dann zu Herzen genommen“, lobt Büttner.

Weiter geht´s für die Schleeriether erst am 14. 08. mit dem Auswärtspiel bei Mitaufsteiger Türkiyemspor Schweinfurt, gegen den es im ersten Relegationsspiel in Ettleben eine Niederlage setzte. Fünf Tage später in Stammheim und nochmal acht Tage danach in Volkach stehen weitere Partien in der Fremde an, ehe ers am 4. September in Schleerieth das zweite Heimspiel gegen die SG Waigolshausen stattfindet.

Die SG Markt Eisenheim spielt am Sonntag in einer Woche wieder zuhause. Dann geht´s gegen den Schleeriether-Nachbar-Mitneuling FV Egenhausen. Und das in Wipfeld. In Unterspiesheim und gegen den FC Gerolzhofen in Untereuerheim folgen weitere interessante Aufgaben.

Fußball-Kreisliga Schweinfurt 1: SG Schleerieth – SG Markt Eisenheim / Wipfeld: 2:1 (1:0)

SG Schleerieth: Nico Treutlein – Marco Rösch, Jürgen Hederich, Simon Bechtold, Roman Bechtold, Simon Pfeuffer, Jonas Kündiger, Jan Ludwig, Jan Rottmann, Daniel Schraut, Andreas Fischer; eingewechselt: Nicolas Graber, Jonas Heil, Thorsten Büttner, Leon Kündiger; auf der Bank: Paul Schneider, Andreas Pfeuffer; Spielertrainer: Thorsten Büttner

SG Eisenheim/ Wipfeld: Maximilian Schanz – Henry Weltner, Lukas Kirchner, Gabriel Geiger, Tobias Schaefer, Jonas Wieland, Jannik Frosch, Leonhard Schneider, Jan Reich, Linus Hochrein, Markus Weissenberger; eingewechselt: Tim Lother, Philipp Lother, Daniel Grob; auf der Bank: Fabian Schmich; Trainer: Kaiser Thomas

Schiedsrichter: Maximilian Tischer
Tore: 1:0 (19.) Jan Ludwig, 2:0 (65.) Jan Ludwig (Foulelfmeter), 2:1 (88.) Markus Weissenberger
Gelb-Rot: Simon Bechtold (Schleerieth, 56.)
Zuschauer: 123

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