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Bergfest in der Landesliga: Die Bilanz zur Vorrunden-Halbzeit aus Sicht der sechs regionalen Teams


Sporttreff 2000 - Niederwerrn Oberwerrn

SCHWEINFURT / EUERBACH / GOCHSHEIM / SCHWEBENREID / GEESDORF – Rottendorf erwartet Dienstag kommender Woche Röllbach noch zu einem Nachholspiel. Danach ist endgültig Bergfest in den beiden Gruppen der zweigeteilten Fußball-Landesliga Nordwest. Halbzeit, wobei eine Bilanz nach dieser besagten Partie nicht möglich ist, weil nächstes Wochenende schon der erste Spieltag der Rückrunde steigt. Wie lief´s bisher für die lokalen und regionalen sechs Teams?

Die einen sagen so, die anderen so…. Denn so richtig glücklich dürfte aktuell nur eine der Mannschaften sein. Bei drei weiteren lief´s die letzten Wochen nicht so gut, die fünfte kommt überhaupt nicht vom Fleck, bei der sechsten ist Besserung in Sicht. Seit einem Derbysieg. SW1.News, Rhön1.News und vor allem FuSWball.de werfen einen Blick auf die ersten acht und neun und die nächsten acht und neun Partien des Sextetts aus den Spielkreis Schweinfurt und Rhön. In alphabetischer Reihenfolge.


Schauer



Christoph Schmidt

SV Euerbach/Kützberg: Das hatte sich die Mannschaft von Spielertrainer Julian Grell sicherlich ein bisschen anders vorgestellt. 3-3-2 lautet die Bilanz, macht zwölf Punkte von 24 möglichen. Und damit nur deren zwei Vorsprung auf Rang sieben. Die Versetzung in die Aufstiegsrunde im neuen Jahr ist aktuell also ziemlich akut gefährdet angesichts der zuletzt drei Partien ohne Sieg, von denen die in Memmelsdorf und gegen die Freien Turner Schweinfurt sogar verloren gingen. Immerhin ein Unentschieden jüngst in Ebersdorf macht ein bisschen Mut, ebenso dass es in den ersten fünf Partien ordentlich lief und die erst drei Heimspiele im Gegensatz zu fünf in der Fremde. Das sechste folgt nun in Gochsheim, wo die Euerbach/Kützberger schlicht und einfach gewinnen müssen. Danach spielen sie gegen Geesdorf, Friesen, Lichtenfels, Memmelsdorf und Ebersdorf noch zuhause, was zumindest für einen Platz in der ersten Hälfte der Tabelle reichen sollte. 2022 wird man dann sehen, wohin die Reise gehen kann.


Zwölf Punkte aus acht Partien, 16:11 Treffer. 22 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Shaban Rugovaj (7), Christoph Schmidt (4), Yasir Aldijawi (3)

Dominik Halbig

FC Fuchsstadt: In der anderen Gruppe sah noch vor drei Wochen vieles danach aus, als sollten die Jungs vom Kohlenberg zu DER Überraschung der Saison werden können. Das ist noch immer möglich. Doch auch nahe Hammelburg ist der Trend nicht gerade der Freund von Martin Halbigs Team, der jüngst ziemlich sauer war, weil die beiden Heimspiele gegen die nicht gerade überragenden Teams aus Schwebenried-Schwemmelsbach und Höchberg verloren gingen. Nach zuvor drei Siegen, mit denen sich die Mannschaft an die Tabellenspitze schoss. Zur Halbzeit ist man nur noch Vierter, hat nur noch drei Punkt Vorsprung auf den Achten aus Höchberg, absolvierte zudem bereits fünf Heimspiele, hat das sechste gegen Tabellenführer Haibach nun vor sich. Bei einer Niederlage droht der Sturz aus der oberen Hälfte. Zudem ist die Truppe zu sehr abhängig von Toren des Trainersohns Dominik Halbig, der neun der 13 bisherigen Saisontreffer erzielte.
 
14 Punkte aus neun Partien, 13:9 Treffer. 23 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Dominik Halbig (9), Lukas Lieb, Max Petrunin, Philipp Pfeuffer (je 1)

Niclas Staudt jubelt

FC Geesdorf: Zurück in Gruppe A, wo der Dorfverein aus der Nachbarschaft von Wiesentheid an sich bis Ende August höchst zufrieden sein konnte. Doch nach fünf Siegen aus sechs Partien ohne Niederlage gingen die beiden folgenden Spiele zuhause gegen Coburg und in Friesen jeweils knapp an den Gegner. Somit mussten die Geesdorfer Rang eins wieder abgeben, haben freilich vor den wegweisenden Partien gegen Lichtenfels, in Euerbach und gegen die Freien Turner Schweinfurt alles selbst in der Hand, ihren augenblicklichen Vorsprung von vier Punkten auf Rang fünf zumindest zu halten oder gar auszubauen. Hoffnungsträger ist Rückkehrer Vincent Held, dessen Tore dazu helfen sollten, die Aufstiegsrunde 2022 zu erreichen. Doch dazu muss der FC im Gesamten wieder auf die Erfolgsspur zurück. Möglichst schon kommendes Wochenende im fünften Heimspiel.

16 Punkte aus acht Partien, 19:8 Treffer. 21 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Niclas Staudt (5), Alexander Schmidbauer, Vimcent Held (je 3)

Marcial Weisensel (Bildmitte)

TSV Gochsheim: so schön das 4:0 auswärts in Ebersdorf beim Mitaufsteiger zwischenzeitlich auch war, so sehr muss man das doch als Strohfeuer bezeichnen. Alle anderen Partien verlor Neuling TSV Gochsheim, vor allem alle fünf vor eigener Kulisse. Jetzt schon neun Punkte Rückstand auf Platz fünf bedeuten eine ziemlich sichere Teilnahme an der Abstiegsrunde 2022, auch wenn man das vielleicht ja so auch erwarten konnte. Die Gochsheimer mussten den bisherigen Ausfall von Torjäger Daniel Meusel verkraften, die frühe Trennung vom neuen Trainer Reiner Neumann, Verletzungen auch von Yannick Sprenger, Marcial Weisensel oder Mirza Mekic. Das alles in der Summe war zu viel. Mal schauen, wie es am Sonntag im bereits drittletzten Heimspiel läuft, wenn man gegen den Landkreis-Rivalen SV Euerbach/Kützberg eigentlich ja nur überraschen kann.

Drei Punkte aus acht Partien, 11:18 Treffer. 24 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Edisan Berisha, Alexander Derra, Yannick Sprenger, Marcial Weisensel (je 2)

Yannick Deibl (rechts)

DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: 2-3-4 – das ist nicht die Bilanz, mit der man am Ende der Vorrunde in der ersten Tabellenhälfte wird landen können. Aktuell hat Dominik Schönhöfers Mannschaft fünf Punkte Rückstand auf die obere Tabellenhälfte. Also muss am Wochenende im schon sechsten Heimspiel ein Sieg gegen Neuling Rottendorf her, der das Hinspiel gewann und eine überaus durchwachsene erste Halbserie der DJK einleitete mit gerade mal den beiden 1.0-Siegen gegen Kleinrinderfeld und immerhin in Fuchsstadt. Dort feierte Manuel Weißenberger nach fünf Jahren sein Comeback, auch Vorstand Alexander Ziegler musste schon mal wieder auf´s Feld. Die Personalnot ist am zuletzt ein paar Mal fehlenden Marcel Kühlinger festzumachen. Der 23-Jährige traf die letzten beiden Spielzeiten zusammen 30 Mal. Seine Tore fehlen den Schwebenriedern aktuell.
 
Neun Punkte aus neun Partien, 9:15 Treffer. 23 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Yannick Deibl, Patrick Hartmann (je 2), fünf weitere Spieler trafen je ein Mal.

Dominik Popp (Bildmitte)

Freie Turner Schweinfurt: Strahlende Gesichter an der Maibacher Höhe, wo man eigentlich nur nach der Heimniederlage gegen Geesdorf und dem späten Ausgleich der Lichtenfelser vor eigener Kulisse nicht glücklich sein konnte. Ansonsten lief es überaus ordentlich für die FTS, die freilich hier wie da trotzdem noch Luft nach oben hat, die den erneuten Kreuzbandriss von Kapitän Yannik Saal wegsteckte und zuletzt zwei mal mit 2:1 gewann. Das reicht für aktuell Rang ein und dennoch nicht sicheren fünf Punkten Vorsprung auf Rang fünf. Angesichts bereits fünf Heimspielen und nur dreien auswärts fehlt den Turnern noch der ein oder andere Sieg. Am besten wäre es, die Jungs um Goalgetter Dominik Popp und dem starken Neuzugang Fuaad Kheder, der bei nur fünf Einsätzen vier Mal traf, holen schon am Samstag bei Aufsteiger Sylvia Ebersdorf den nächsten Dreier.
 
17 Punkte aus acht Partien, 15:7 Treffer. 26 eingesetzte Akteure. Beste Torschützen: Dominik Popp (6), Fuaad Kheder (4), Adrian Reith (2)

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