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Deibls Goldenes Derbytor, Straftraining bei Fuchsstadt – und ein Comeback nach fünf Jahren – MIT VIELEN FOTOS!


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FUCHSSTADT / SCHWEBENRIED – Der Erste gegen den Vorletzten bei neun Punkten Distanz nach sieben Partien: Das Derby am Kohlenberg stand unter höchst unterschiedlichen Vorzeichen, als der zuletzt bärenstarke FC Fuchsstadt auf die eher schwächelnde DJK Schwbenried-Schwemmelsbach traf, die zuletzt gegen Höchberg (ging am Samstag mit 0:7 in Haibach unter) daheim verlor, während der FC in Kahl gewann.

Und siehe da: Im Derby vor den fast 500 Fans am gut besuchten Kohlenberg wurden die tabellarischen Gesetzte mal wieder über Bord geworfen. Die Gäste siegten, hochverdient. Durch Yannick Deibls Goldenes Tor bereits Mitte der ersten Halbzeit, als sein Freistoßball immer länger wurde und hinter dem vielleicht nicht machtlosen Keeper des FC Fuchsstadt, Tayrell Kruppa, einschlug. Dank diverser weiterer Chancen noch vor der Pause verdienten sich die Gäste den Dreier. Nach dem Seitenwechsel ließen sie so gut wie nichts zu.


Wehner - Backen



Die Leistung seiner Elf inklusive ein paar Entscheidungen des Schiedsrichters führten dazu, dass Martin Halbig ein paar Mal zu deutliche Worte fand. Stefan Mildenberger zeigte ihm dafür Rot und schickte ihn von der Trainerbank weg. Und nach der Partie setzte Halbig mit deutlichsten Worten an sein Team für Sonntag, 10 Uhr, eine Trainingseinheit an und riet den Jungs dazu, die Laufschuhe mitzubringen: „Wenn ich so eine Leistung bringe, dann muss ich mit Konsequenzen rechnen. Selber schuld! Das war eine bodenlose Frechheit.“


Nicht eine Torchance hätte sein Team gehabt. „Wir haben die erste Halbzeit total verschlafen, müssen eigentlich höher in Rückstand liegen, 0:3 oder 0:4. Auch wenn das Tor unglücklich war und ein Fehler von Tayrell, der aber die ganze Zeit gut gehalten hat. Wir waren viel zu passiv heute und nach drei richtig guten Leistungen diesmal unterirdisch. Der Sturm war ein laues Lüftchen, uns fiel wenig ein. Dsa war ähnlich wie beim 0:1 gegen Röllbach neulich. Aber vielleicht war´s eine Niederlage zur rechten Zeit“, so Halbig.

Schwebenried hätte das Derby aufgrund der kämpferischen Leistung „verdient gewonnen“. Was DJK-Coach Dominik Schönhöfer natürlich genauso sah. „Wir

Manuel Weißenberger

gingen verdient in Führung und wussten, dass danach massive Gegenwehr auf uns zukommt, wenn man 1:0 hier führt. Aber wir haben alles gut weg verteidigt und das 90 Minuten gut durchgezogen und defensiv gut gelöst. Heute haben wir alle zusammen als Verein gelebt!“

Dabei hätten die Gäste wie die letzten Wochen schon sich keine Gedanken um den Tabellenstand gemacht und am Samstag speziell sich auch nicht auf den Gegner als Ersten und das Derby fokussiert. „Wir wollten unseren Fußball spielen und haben uns rein auf uns konzentriert, nachdem die Ergebnisse zuletzt nicht gepasst haben. Unter der Woche waren teils nur sechs Mann beim Training“, bemerkte der Coach.

Ein unerwartetes Comeback gab es deshalb bei den Gästen: Die Partie gegen Viktoria Kahl im Mai 2017 war an sich die letzte in der Karriere des Manuel Weißenberger, der die Woche zuvor noch gegen Kleinrinderfeld sein 22. (!) Saisontor erzielte, der dan aber mit dem Fußball aufhörte und 2018/19 nur noch einmal bei der Kreisliga-Reserve im Spiel gegen Stadelschwarzach aushalf.

Yannick Deibl

Nun aber erklärte sich der immer noch erst 32-Jährige bereits zu einem Comeback. „Ich habe ihn Freitag gefragt, ob er aushelfen kann“, berichtet Dominik Schönhöfer, der in seiner zeit als Trainer Weißenberger nur als Zuschauer kennen lernte und nie auf dem Feld sah. Der einstige Top-Mann war bereit, ließ sich einwechseln, sagte aber gleich, dass es eine einmalige Sache ist. „Er hat ja eine eigene Firma, war bis 14 Uhr noch auf Baustelle und Büro. Auswärts nach beispielsweise Haibach hätte er also nicht mitfahren können“, weiß Schönhöfer und lobte: „Er hat das klasse gemacht!“ Künftig freilich sollten die zuletzt fehlenden Akteure wie Marcel Kühlinger, Luis Hiltl, Thomas Sternecker, Simon Weißenberger, Jonas Wehner, Patrick Hartmann oder Tino Kummer, um nur einige zu nennen, möglichst wieder zurück kommen.

Und so geht´s weiter für die beiden Nachbarrivalen: Fuchsstadt hätte kommenden Samstag nach Höchberg reisen sollen, während Sonntag in Schwebenried die Unterpleichfelder zu Gast sind. Doch auch der FC hat ein Heimspiel, denn Höchberg wollte das Heimrecht tauschen. Ein Wochenende später startet auch schon die Rückserie mit zwei Heimspielen: Fuchsstadt erwartet zum Schlager die Alemannia aus Haibach, Schwebenried zum mutmaßlichen Kellerduell den Aufsteiger aus Rottendorf.

Fußball, Landesliga Nordwest, Gruppe 2: FC Fuchsstadt – DJK Schwebenried-Schwemmelsbach: 0:1 (0:1)

Fuchsstadt: Tayrell Kruppa – Marcel Frank, Luca Raab (ab 77. Lukas Baldauf), Lukas Lieb (ab 46. Dennis Schmidt), Jona Köhler, Dominik Halbig, Philipp Pfeuffer, Simon Bolz, Markus Mjalov, Fabian Lieb, Nico Neder (ab 46. Max Petrunin); Trainer: Martin Halbig.

Schwebenried: Nikolas Herold – Andreas Jazev, Fabio Baum (ab 85, Bastian Stürmer), Felix Zöller, Yannick Deibl (ab 92.+2) Daniel Megner), Justin Michel, Marcel Behr, Marc Müller (ab 72. Marco Weber), Pascal Stürmer, Julian Hart (ab 76. Manuel Weißenberger), Fabian Lichtlein; Trainer: Dominik Schönhöfer.

Schiedsrichter: Stefan Mildenberger
Tor: 0:1 (21.) Yannick Deibl
Zuschauer: 460

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