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Der große FC-Schlager in Coburg: Fuchsstadts Fans reisen in drei Fanbussen an, Christian Tremel spricht über die Vestekicker


Frankens Saalestück

COBURG / FUCHSSTADT – Zehn Spiele, zehn Siege, 39:14 Tore, im Pokal fast Regionalligist Aubstadt heraus geworfen – es läuft vor allem im eigenen Dr. Stocke-Stadion für den Fußball-Landesligisten FC Coburg, der im Sommer 2019 und 2021 noch jeweils als nur 15. die Saison abschloss. Nun thront man am Fuße der Veste auf Platz eins – und erwartet am Samstag zu einem echten Schlagerspiel den derzeit einzigen Verfolger aus Fuchsstadt. Auch ein FC…

Die Unterfranken aus dem Ort bei Hammelburg hatten das Hinspiel mit 3:2 gewonnen. In Friesen und in Gochsheim verloren die Coburger dann auch noch. Die letzten vier Partien gewannen sie jedoch. Und weil Fuchsstadt zuletzt gleich mit 1:6 in Aschaffenburg verlor, reist der Tabellenzweite, der danach noch Dampfach empfängt, mit drei Punkten Rückstand nach Oberfranken.


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Normalerweise fahren die Jungs vom Kohlenberg zu den weiteren Auswärtsfahrten mit einem 50 Mann Bus, welcher immer ausgebucht und sehr gefragt ist. Durch die starken Auftritte und der Euphorie im Verein, was man auch am Zuschauerschnitt sieht, war die Nachfrage zum Spitzenspiel so groß, dass der FC innerhalb von einer Woche 150 Anfragen bekommen hatten.

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Da der Buspartner des Vereins nur zwei Reisebusse mit 50 Sitzplätzen zu Verfügung stellen kann, haben die Fuchsstadter jetzt anderweitig noch einen weiteren Bus mit 65 Plätzen buchen können. Als kleines Dankeschön bekommt jeder Fan einen neu gestalteten Fanschal zum Einkaufspreis, um den Zuschauerandrang auch optisch abzurunden.

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Neben den Reisebusen fahren noch Fahrgemeinschaften mit Kleinbussen und Pkw zum Spitzenspiel nach Coburg, dass der Verein mit bis zu 200 Anhängern des FC Fuchsstadt rechnen darf.

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FuSWball.de sprach im Vorfeld mit Christian Tremel. Der 54-Jährige ist der sportliche Leiter des FC Coburg. Der Ex-Keeper war hinter Ralf Scherbaum Keeper der Zweitliga-Aufsteiger der Schweinfurter Schnüdel 2001 und in der folgenden Profi-Saison auch mehrfach Kadermitglied.

Christian, damit sich die FC 05-Fans erinnern: Wo standst Du sonst noch vorher und nachher im Tor?
Christian Tremel: Bevor ich bei den Schnüdeln gespielt habe, war ich damals beim FC Bayern München (Jugend/Amateure) danach beim FC Kronach (Bayernliga), SC Weismain (von der Landesliga bis in die Regionalliga) und beim VfL Frohnlach aktiv gewesen. Anschließend noch beim ATS Kulmbach, VfB Coburg und wieder dem VfL Frohnlach.

Christian Tremel

 

Auch wenn Du in der 2. Bundesliga nicht zum Zug kamst: Was ist aus der Zeit beim FC 05 geblieben?
Christian Tremel: Als ehemaliger Spieler bin ich noch heute stolz darauf, dass ich damals als Keeper in Schweinfurt spielen konnte. Noch heute besteht ein sehr guter und enger Kontakt zu vielen Spielern und wir treffen uns auch immer noch beim Tizi zum Essen. Es war für mich eine tolle Zeit, ich habe viele interessante und gute Spieler kennenlernen dürfen und bereue nicht eine Minute, die ich in Schweinfurt verbringen durfte.

Und wo warst Du in welcher Funktion nach der sportlichen Karriere noch aktiv vor der Zeit in Coburg?
Christian Tremel: Beim VfL Frohnlach, beim DVV Coburg und beim FC Redwitz war ich als Torwarttrainer und ab und an noch als Torwart im Einsatz gewesen. Letztendlich habe ich dann beim VfL Frohnlach in einer Art Doppelfunktion das Amt als sportlicher Leiter und Torwarttrainer übernommen.

 

Wie kam es zum Engagement beim FC Coburg:
Christian Tremel: Nach dem Corona bedingten Ende des VfL Frohnlach mit dem Rückzug aus der Landesliga und gleichzeitigem Neustart in der B-Klasse habe ich mich dann auf Nachfrage dem FC Coburg angeschlossen. Ich war überzeugt davon, dass man in Coburg einiges bewegen kann, zumal auch durch das Nachwuchs-Leistungs-Zentrum ein enormes Potenzial an Talenten vorhanden ist.

„Schlafender Riese“ mag ja vielleicht zu hoch gegriffen sein. Aber läuft Fußball in Coburg nicht seit Jahren eigentlich unter dem Radar?
Christian Tremel: Du hattest halt mit Handball und lange Jahre auch durch Volleyball große Konkurrenz im nahen Umfeld, was durch die jeweiligen Ligazugehörigkeit die Aufmerksamkeit der Sponsoren an sich gezogen hat. Und man darf ja auch nicht vergessen, dass sich der FC Coburg ja erst vor elf Jahren neu gegründet hat, als es mit dem Vorgänger, dem damals noch DVV Coburg, nicht mehr weiter gegangen ist. Und all das braucht dann auch seine Zeit.

Das Team des FC Coburg

 

Im Saison-Eröffnungs-Derby gegen Mönchröden hattet Ihr mal über 1000 Zuschauer. Ansonsten ist die Kulisse meist eher überschaubar. Würden die Leute erst aufwachen, wenn die Bayernliga ruft?
Christian Tremel: Die Derbys sind bei uns im Raum immer sehr gut besucht, allerdings können wir den Leuten nicht jede Woche ein Derby bieten. Es wäre natürlich schon wünschenswert, wenn mehrere Zuschauer zu den Spielen kommen würden. Nach Corona hat jeder sich auf Fußball gefreut, leider spiegelt sich diese Freude nicht in Zuschauerzahlen wider.

Wie erklärt sich Eure anscheinend brutale Heimstärke?
Christian Tremel: Wir sind eine spielerische gute Mannschaft, welche einen großen Vorteil hat, wenn sie auf einem großen Platz spielen kann. Vielleicht ist das auch ein Kriterium, warum es daheim so gut läuft. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir auch ab und an das notwendige Spielglück hatten, wo das Ergebnis auch hätte anders ausfallen können. Gerade das oben erwähnte Eröffnungsspiel, in dem wir ja zur Halbzeit 1:4 hinten lagen und dann noch 6:4 gewonnen haben.

Das Team des FC Fuchsstadt

 

Wie wichtig ist die Partie am Samstag angesichts der schon drei Punkte Vorsprung auf Fuchsstadt?
Christian Tremel: Es ist jedes Spiel wichtig. Auch in diesem Spiel geht es nur um drei Punkte, und egal wie das Spiel am Samstag ausgehen wird, es wird nichts entschieden an diesem Wochenende. Natürlich wäre ein Erfolg mit Blick auf den direkten Vergleich, der ja richtigerweise vor der Tordifferenz gewertet wird, schon wichtig, weil man hat ja gesehen, dass es schon entscheidend werden kann, wenn es weiter ein so enger Zweikampf an der Tabellenspitze bleiben sollte.

Und wie sehr wurmt Euch noch immer die Niederlage im Hinspiel?
Christian Tremel: Es wurmt uns jede Niederlage, aber diese ist schon lange her und sie hat uns auch nicht aus der Bahn geworfen. Wir sind selbstbewusst genug, um eine Niederlage wegzustecken. Wir wissen aus den bisherigen Ergebnissen von Fuchsstadt, dass sie oftmals in den letzten zehn Minuten die Partien für sich entschieden haben. Wie auch das 3:2 im Hinspiel in der 87 Minute gefallen ist. Von daher müssen wir bis zum Schlusspfiff hoch konzentriert sein, damit uns dies nicht wieder passiert.

Die Kulisse in Fuchsstadt auf dem kohlenberg

 

Kann denn bei Euch überhaupt am Samstag auf Rasen gespielt werden? Oder weicht Ihr notfalls auf Kunstrasen aus? Und wieviele Zuschauer werden erwartet?
Christian Tremel: Ich bin recht zuversichtlich, dass wir auf Rasen spielen können. Es ist das letzte Heimspiel in diesem Jahr und wir werden alles daran setzen, dass wir auf den Rasenplatz können. Ich stehe auch in engen Kontakt mit Martin Halbig und dieser sagte mir, dass Fuchsstadts Fans mit drei Bussen anreisen werden. Und allein schon aus diesem Grund wollen wir auf den Rasen, denn neben dem Kunstrasen ist es doch sehr beengt, wenn mehrere Zuschauer kommen. Da ja die unteren Ligen bereits in der Winterpause sind, würde ich mich freuen, wenn 500 Zuschauer den Weg ins Stadion finden würden, um diesem Spiel auch den verdienten Rahmen zu geben. Beide Mannschaften haben es sich durch ihre bisherigen Leistungen redlich verdient, vor einer großen Kulisse zu spielen.

Wir danken für das Gespräch uns wünschen alles Gute!

FuSWball.de sprach auch kurz noch mit Fuchsstadts Trainer Martin Halbig:

Habt Ihr das 1:6 von Aschaffenburg aufgearbeitet und analsysiert?
Martin Halbig: Die Niederlage ist abgehakt und analysiert, sowas kann mal passieren gegen einen Gegner, der letztes Jahr in der Bayernliga gespielt hat.

Martin Halbig

Wäre bei einer neuerlichen Niederlage Platz eins schon weg?
Martin Halbig: Das weiß ich nicht, kann möglich sein… Coburg war für mich schon vor der Runde Topfavorit auf Platz eins. Wir wollen trotzdem punkten und den zweiten Platz erst mal verteidigen.

Bis zu 200 Fans dürften Euch begleiten. Wird das ein neuer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte?
Martin Halbig: Wir fahren mit drei Bussen nach Coburg, das war sicherlich noch nie da, dass soviele Fans und Zuschauer zu einem Punktspiel mitfahren.

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