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Die Freien Turner Schweinfurt wollen in die Aufstiegsrunde zur Fußball-Bayernliga


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SCHWEINFURT – Was haben die Freien Turner Schweinfurt dem großen Stadtrivalen FC 05 voraus? Schwere Frage, einfache Antwort: Sie schaffen es, einen Termin für die Medien zu finden und diese einzuladen zu einer Teampräsentation mit Mannschaftsfoto. Live, an der Maibacher Höhe. Und blitzschnell.

Binnen weniger Minuten war die Sache am Samstagnachmittag erledigt. Danach bereitete sich die erste Mannschaft der FTS vor auf den abschließenden Test gegen Bezirksligist ASV Rimpar. Um sich dann voll konzentrieren zu können auf den Rundenstart eine Woche später in der Fußball-Landesliga Nordwest gegen Aufsteiger Sylvia Ebersdorf, ehe es acht Tage später zum nächsten Neuling nach Gochsheim geht.



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„Die Vorfreude ist groß und durch den großen Kader haben wir neue Möglichkeiten“, sagt Trainer Adrian Gahn, der von eigentlich sogar zwei Kadern spricht, soll heißen: „Für jeden Spieler gibt es einen adäquaten Ersatz, so dass wir auch nach jeweils dem Gegner variieren können, nicht nur nach Spiel- und Trainingsleistung.“


Alle Trainer der FTS – von links: Ernst Gehling 3. Mannschaft), Stefan Hornung (Fitnesscoach), Benjamin Freund (2. Mannschaft), Thilo Hetterich (Co 1. Mannschaft) und Adrian Gahn (1. Mannschaft)

Gahn freut vor allem die Entwicklung von Fuaad Kheder, Zugang aus Bad Kissingen, der sich ganz schnell akklimatisierte und der externer Neuer ist wie Adrian Reith und Lukas Dinkel (Großbardorf) sowie Marius Heinze (Bergrheinfeld). Dazu sollen zahlreiche Spieler aus der Jugend möglichst oft Landesliga-Luft schnuppern. Oder zumindest heran geführt werden.

„Wir wollen in die Aufstiegsrunde“, gibt Gahn als Ziel an und kommt damit gleich auf den neuen Modus zu sprechen. Zweigeteilt ist die Landesliga in der Vorrunde, die Turner stecken in einer Neunergruppe, in der seitens des Schweinfurter Coaches Euerbach/Kützberg („die haben sich mega verstärkt“), Geesdorf („wieder mit ihrem Knipser Held, der auch mal alleine ein Spiel entscheiden kann“) und die im Pokal Bayernligist Eintracht Bamberg bezwingenden Friesener („Top-Kader“) ganz oben landen dürften. „Und dann kommen wir, wenn wir unter den ersten Vieren landen wollen!“

Die und der beste Fünfte der beiden Gruppen – die andere startet mit unter anderem Haibach, Kahl, Unterpleichfeld, Fuchsstadt und Schwebenried – qualifizieren sich für die Neuner-Aufstiegsrunde zur Bayernliga ab 2022.

„Aber jetzt muss es erstmal losgehen. Uns fehlen nach der langen Pause Rhythmus, Schwung und Wettkampfmodus“, weiß Gahn, der sich die jüngste 0:5-Niederlage in Abtswind gerne geschenkt hätte. „Ich hab´ das nicht gebraucht…“, sagt der 40-Jährige. „Negative Ergebnisse braucht niemand. Aber so haben wir gemerkt, dass noch nicht alles passt. Das hat die Sinne geschärft und die Bereitschaft, sich zu hinterfragen.“

Gut auch: Mit Yannik Saal ist der Kapitän schneller zurück als gedacht, nachdem er sich auch im anderen Knie einen Kreuzbandriss zugezogen hatte (den ersten 2019 kurz vor dem Pokalspiel gegen 1860 München). Der 29-Jährige ist längst operiert, schon wieder dabei. Wie auch Benjamin Freund, an sich Spielertrainer der Zweiten, aber nach langer Verletzungspause durchaus auch in der Landesliga immer eine Option.

Übrigens: Auch die zweite Mannschaft um Spielertrainer Freund präsentierte sich beim Medientermin. Was haben die Freien Turner Schweinfurt dem großen Stadtrivalen FC 05 voraus? Sie haben eine zweite Mannschaft…


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