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Gochsheims Alexander Derra will „gegen Coburg endlich den ersehnten Heimdreier holen!“


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GOCHSHEIM / PRAPPACH – Auch wenn FuSWball.de in Text und Überschrift am vorletzten Sonntag Alexander Derra versehentlich „Johannes“ nannte (der ist vier Jahre älter, aktuell Spielertrainer des FC Augsfeld und kickte auch mal eine Saison für die Freien Turner Schweinfurt): Der 31 Jahre alte Alexander aus Prappach war es natürlich, der in der Nachspielzeit im Neulingsduell gegen Ebersdorf seinem TSV Gochsheim einen Punkt rettete.

Auch eine Woche später war er wieder dabei, als die Gochsheimer in Memmelsdorf etwas überraschend ihren zweiten Saisonsieg feierten. Zu spät, um die Abstiegsrunde zu vermeiden in den letzten vier Partien dieses Jahres, von denen nur noch eine zuhause stattfindet. Kommendes Wochenende geht´s nach Geesdorf.


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Doch wie kam der 31-jährige Derra eigentlich zu dem Engagement beim Landesliga-Aufsteiger, nachdem er zuvor bei der SG Prappach/ Oberhohenried nur in der Kreisliga kickte? FuSWball.de fragte nach – bei Alexander Derra…


Alexander, sorry für die vorübergehende Namensverwechslung. Du bist mit Johannes verwandt?
Alexander Derra: Jetzt muss ich etwas schmunzeln, vorab, vielen Dank für das Interview wegen dieses Namensdrehers. So bedeutsam ist es dann eigentlich nicht! Die Verwandtschaftsverhältnisse müsste jetzt meine Oma erklären, ich bekomme das aus dem Stehgreif nicht mehr hin. Aber ich kenne Johannes und seinen Zwillingsbruder Sebastian sehr gut, habe sogar schon mit ihnen zusammen gespielt.

Erzähl´ doch bitte mal, wie es zu Deinem Wechsel nach Gochsheim kam!?
Alexander Derra: Mein Heimatverein TSV Prappach ging heuer freiwillig in die A-Klasse, weshalb ich mich noch einmal für einen Wechsel zu einem höherklassigen Verein entschieden habe.

Das war nun schon Dein fünftes Tor in der Nachspielzeit – und bislang das wichtigste, weil ihr nun vier Punkte statt drei gegen Ebersdorf in die Abstiegsrunde mitnehmt, der Gegner nur einen statt drei?
Alexander Derra: Das kann man wohl so sagen. Trotzdem schade, dass es am Ende nicht die von uns angestrebten drei Punkte wurden!

Wer mehr drin bisher statt nur acht Punkte? Und geht es nun aufwärts, weil sich Daniel Meusel wieder zurück gemeldet hat und Mirza Mekic sein Comebach feierte?
Alexander Derra: Auf alle Fälle! Es gab kein Spiel, in dem wir chancenlos waren. Ich würde eher sagen, vielleicht immer etwas zu verkrampft und nervös, Gochsheim will Fußball spielen und nicht verhindern. Die beiden sind natürlich für das Team sehr wichtig und wir alle sind glücklich, dass beide wieder auf dem Platz mitfighten. Für den Erfolg ist aber das komplette Team wichtig und notwendig!

Ihr spielt noch drei Mal auswärts, nur noch einmal zuhause. Ein richtiger Heimvorteil ist aber bislang ohnehin nicht erkennbar, oder? Immerhin gab´s beide Siege auswärts.
Alexander Derra: Das ist noch eines unserer großen Ziele vor der Winterpause, endlich den ersehnten Heimdreier gegen Coburg zu holen.

In Geesdorf sowie gegen Coburg zuhause geht´s die nächsten zwei Spiele mutmaßlich eher um weniger, weil diese Teams ziemlich sicher in die Aufstiegsrunde einziehen und gewonnene Punkte da nicht mitgenommen werden. Also lieber einspielen und/oder Kräfte sammeln für die danach folgenden Partien in Friesen und Lichtenfels?
Alexander Derra: Das ist schwierig zu beantworten, darüber haben wir uns am Samstag nach dem Spiel in Memmelsdorf auch unterhalten. Unser Trainer Stefan Riegler wird denke ich die richtige Entscheidung treffen, wie wir es machen.

Du selbst hast mit dem FC Augsfeld vor fast zehn Jahren schon mal Landesliga gespielt. Kann man die Erfahrung daraus über so lange Zeit konservieren?
Alexander Derra: Das kommt darauf an, wie ernst man das Hobby Fußball nimmt, meiner Meinung nach. Erfolgreich Fußball zu spielen ist nicht immer nur von der Klasse abhängig.

Unsere Leser würden gerne noch wissen, wo Du wohnst, was Du beruflich machst und wo man Dich findet, wenn nicht auf der Arbeit oder auf dem Fußballplatz!
Alexander Derra: Ich arbeite im Stadtwerk Haßfurt als Maschinenbautechniker und betreue EEG-Anlagen wie zum Beispiel Windräder oder neue Wasserstoff-Technologien. Zu Hause bin ich in Prappach und meistens irgendwo am Arbeiten beim Hausbau oder aber auf dem Rennrad…

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!

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