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Heimsieg drei für Neuling Dampfach – und nun naht das große Derby in Sand – MIT VIELEN FOTOS!


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DAMPFACH – Einmal nicht aufgepasst, spät ausgekontert, selbst mit zwei vergebenen Großchancen – keine Frage: Unterm Strich geht die Niederlage des SV Friesen beim starken Aufsteiger in Dampfach in Ordnung. Am Ende stellte sich aber auch die „Was wäre, wenn…“-Frage. Gleich mehrfach.

Ohne beispielsweise die verhinderten Andreas Baier, Nils Firnschild, Lukas Riedel oder Noah Schorn reisten die Gäste an. „Das sind vier Mann, die eigentlich immer spielen. Solche Ausfälle können wir nicht kompensieren“, weiß Trainer Peter Reichel. Wären sie dabei gewesen….


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Dann hätte der ein oder vielleicht treffen oder zumindest ein Tor einleiten können. Oder das 1:0 der Dampfacher verhindern: Nach eher unspektakulärer erster Halbzeit konnte Robin Baumgärtner gleich nach Wiederanpfiff Adrian Hatcher bedienen, der Louis Bachinger einfach stehen ließ und Keeper Tobias Bauerschmidt überwand. „Das war ein Geschenk. Wenn wir länger das 0:0 halten, nehmen wir vielleicht einen Punkt mit. Und mit einem Unentschieden wäre ich zufrieden gewesen“, sagt Reichel.


In der Nachspielzeit bediente Ralf Riedlmeier den freistehenden Patrick Winter, der alles klar machte. Selbst nach dem 2:0 (und auch davor) hatte Dampfach gute Kontermöglichkeiten. „Unterm Strich ist der Sieg der DJK verdient. Aber es war mehr drin. Das 1:0 hat uns das Genick gebrochen“, analysierte Friesens Coach – und hatte damit nicht ganz Recht.

Denn nach einer Stunde schoss Rico Nassel freistehend vorbei, zwölf Minuten später ließ David Daumann das Aluminium erklingen. „So haben wir wieder unser zweites Gesicht gezeigt, auswärts ein anderes als zuhause. Und dann tritt man halt auf der Stelle. Wenn wir hier gewinnen, sind wir in der Spitzengruppe. So hat uns Dampfach in der Tabelle überholt“, weiß Peter Reichel. Gut nur, dass nächste Woche wieder ein Heimspiel gegen Kellerkind Gochsheim ansteht…

„Wir hatten wieder mal ein Quäntchen Glück. Wenn einmal der Ball bei Friesen reingeht, dann wird es wohl ein anderes Fußballspiel und läuft in die andere Richtung“, gibt Dampfachs Trainer Oliver Kröner zu. „Aber wir haben uns dem Kampf gestellt und es war wohl ein verdienter Sieg!“

Ohnehin schaut es gut aus für die DJK. Das 3:0 war schon der dritte Heimsieg, dazu kommen zwei Unentschieden. Macht schon elf Punkte nach sieben Partien und damit elf Zähler mehr, als sie Schlusslicht FC Sand auf dem Konto hat. Das große Landkreis-Derby steht kommenden Samstag an. Sonntag danach ein machbares Heimspiel gegen Rottendorf, dann drei schwere Auswärtspartien, ehe schlagbare Gochsheimer anreisen.

Soll heißen: In der nächsten Zeit kann der Neuling, sollte er sogar, seinen guten Lauf nutzen und weiter Ernte einfahren. Drei Teams steigen nächsten Sommer direkt ab, drei müssen in die Relegation. „Sand werden wir keinesfalls unterschätzen, unseren Sieg heute können wir gut einschätzen. Wir haben glücklich gewonnen und leben im Jetzt und Hier“, sagt Oliver Kröner. Soll heißen: Optimale Vorbereitung auf das Derby, antworten auf Fragen zu danach gibt´s frühestens nach dem Abpfiff.

Fußball-Landesliga Nordwest: DJK Dampfach – SV Friesen: 2:0 (0:0)

DJK Dampfach: Gabriel Stapf – Thiemo Persch, Christopher Gonnert (ab 70. Dustin Fösel), Max Witchen (ab 75. Luis Schenk), Ralf Riedlmeier, Luca Zeiß (ab 70. Maximilian Käb) – Robin Baumgärtner, Stefan Greb, Danny Schlereth – Adrian Hatcher (ab 90. +3 Andreas Kundmüller), Leon Heppt (ab 46. Patrick Winter).

SV Friesen: Tobias Bauerschmidt – Felix Müller, Maximilian Sesselmann, Jonathan Müller (ab 87. David Fischer), Nicolai Altwasser – Lukas Pflaum, Louis Bachinger (ab 75. Tim Hergenröther) – Thomas Gerold (ab 52. Kevin Roger), Max Schülein (ab 46. Florian Renk), David Daumann – Rico Nassel; Trainer: Peter Reichel.

Schiedsrichter: Mirko Morgener; Assistenten: Jan Gäbelein und Niclas Schmiegel
Tore: 1:0 (47.) Adrian Hatcher, 2:0 (90.) Patrick Winter
Zuschauer: 305

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