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Irnes Husic nach Gochsheim: „Vor allem, weil ich den Verein cool finde!“


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GOCHSHEIM / EUERBACH / SCHWEINFURT – Als Wüstenrot-Berater in Schweinfurt schaut Irnes Husic im Arbeitsalltag mit Krawatte und Anzug natürlich ganz anders aus als mit kurzen Hosen und Handschuhen im Torwart-Outfit. Nach zuletzt vier Jahren im Dress des SV Euerbach/Kützberg stehen nun Veränderungen an für den 33-Jährigen. Der Liga aber bleibt er treu. Wie auch Mirza Mekic und Edisan Berisha.

Husic wechselt zum TSV Gochsheim, der nach dem zweimaligen Scheitern in der Relegation nun als Abbruch-Punkte-Quotienten-Regel-Meister (ein schönes Wort!) endlich hoch darf in die Fußball-Landesliga. Mit Jan Deppert bekommt der bisherige Keeper einen erfahrenen Herausforderer. Mit Husic unterhielt sich anpfiff.info.


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Herr Husic, schön mal wieder mit Ihnen zu reden. Die wichtigste Frage zuerst: Alles okay bei Ihnen und in der Familie in Sachen Corona-Virus?
Irnes Husic: Ja, bei mir und meiner Familie ist alles in Ordnung, vielen Dank der Nachfrage.


Nun überrrascht uns ein wenig der Weggang aus Euerbach, gerade wo dort ja eine neue Mannschaft aufgebaut wird, die Bayernliga-Ambitionen hat. Hätte es Sie denn nicht gereizt, in der Landesliga mal oben mitzuspielen?
Irnes Husic: Zunächst möchte ich sagen, dass ich den Jungs und dem kompletten Verein von Herzen für die kommende Saison alles Gute wünsche und sie hoffentlich aufsteigen werden. Es war einfach an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen – mich hat einfach die Aufgabe in Gochsheim mehr gereizt, zumal ich schon mit Abtswind die Jahre jedes Mal um den Aufstieg gespielt habe, aber auch mit Euerbach in der ersten Saison, Außerdem steht es nirgends geschrieben, dass wir nicht mit Gochsheim um den Aufstieg spielen können (lacht laut).

Was bleibt hängen nach 72 Landesligaspielen seit 2017 für die Euerbacher? Und zuvor schon mal zwei Gastspielen beim SV? Bleiben Sie dem Verein gedanklich immer verbunden?
Irnes Husic: Es war wirklich eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit für mich in Euerbach. Wie bereits schon gesagt, so wünsche ich der Mannschaft mit dem Potenzial nächste Saison den Aufstieg in die Bayernliga und bin fest davon überzeugt, dass sie es auch packen. Natürlich in den beiden Spielen gegen uns werde ich versuchen, alles daran zu setzen, dass wir als Sieger vom Platz gehen (lacht).

Warum gerade Gochsheim?
Irnes Husic: Vor allem, weil ich den Verein cool finde! Ich selber wohne in Sennfeld, nach Gochsheim ist´s für mich ein Katzensprung. Und mit dem Aufstieg in die Landesliga möchte ich dazu beitragen, dass der Verein sich längerfristig in der Liga etablieren kann. Ich bin auch oft privat dort beim Wirt, dem Nikos und seinen Eltern, tolles griechisches Essen sowie das Bier natürlich auch….

Mirza Mekic

Hatten Sie mit dem TSV die letzten Jahre schon mal Berührungspunkte, gibt es Spieler dort, die Sie kennen?
Irnes Husic: Direkte Berührungspunkte hatte ich keine, ehrlich gesagt, in der Vergangenheit. Allerdings ist die Konstellation für dieses Jahr perfekt, denn Edisan „Sandi“ Berisha ist bereits gewechselt von Euerbach dahin sowie Mirza Mekic – wir haben zeitgleich zugesagt. Und von den Jungs, die dort spielen, kenne ich wirklich nur den Christian Nicklaus und den Daniel Meusel. Den Coach Stefan Riegler kannte ich persönlich auch bereits und seinen neuen Partner Reiner Neumann kenne ich aus meiner Zeit beim Würzburger FV aus der U19.

Ist nach doch einigen Verlusten im Kader der Klassenerhalt für Gochsheim denn realistisch?
Irnes Husic: Ein ganz klar Ja kann ich dazu nur sagen!!

Glauben Sie denn, automatisch mit Ihrer Landesliga-Erfahrung auch in Abtswind die Nummer eins werden zu können?
Irnes Husic: Nein, automatisch natürlich nicht. Mir ist absolut bewusst, dass die neue Aufgabe nichts mit meiner Vergangenheit zu tun hat und ich mich komplett neu beweisen muss. Zwar habe ich mich in meinen Stationen vorher trotz starker Konkurrenz jedes Jahr bisher immer durchgesetzt – und genau das wird auch hier mein Anspruch sein.

Was bei der Durchsicht Ihrer Stationen auffällt: Die Saison 15/16 in Röthlein, damals Bezirksligist mit Gegnern wie immerhin Freie Turner Schweinfurt, FC Geesdorf oder FC Fuchsstadt. Warum wechselten Sie von Euerbach/Kützberg dorthin und nach nur einer Saison und dem Abstieg wieder zum SV zurück?
Irnes Husic: In dem Jahr, als wir aufgestiegen sind, hatte ich am 01.04 bei der Wüstenrot Bausparkasse angefangen. Dadurch, dass ich wusste, in meinem ersten Jahr werde ich fast nur auf Schulungen unterwegs sein und kann dem Anspruch nicht gerecht werden, jedes Mal beim Training zu sein, deshalb habe ich mich für Röthlein entschieden – zum einen wegen dem Aufstieg in die Bezirksliga, aber vor allem wegen dem damaligen Trainer Klaus Keller, der ein wirklich guter Bekannter schon sehr lange ist – und weil ich schon immer mal unter Ihm spielen wollte.

Anfangs Ihrer Karriere gab´s auch mal den „wilden“ Irnes Husic zu erleben. Mit jetzt 33 Jahren sind Sie längst ruhiger? 😉
Irnes Husic: Leider habe ich noch kein Spiel mit 33 Jahren gemacht, ist ja auch erst paar Tage her. Daher kann ich nicht sagen, ob ich wirklich ruhiger geworden bin (lacht).

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!


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