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Landesliga in Wülfershausen: Als tausende Fans Luggi Müller sehen wollten


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WÜLFERSHAUSEN – In der ewigen Tabelle der Fußball-Landesliga Nord belegt die DJK Wülfershausen Platz 103. Ja, der kleine Dorfverein spielte tatsächlich zwei Jahre in der damals vierthöchsten Klasse. 17 Siege, 14 Unentschieden und 37 Niederlagen bedeuten umgerechnet 65 Punkte. Mit 120:162 ist das Torverhältnis natürlich negativ. Aber sonst war vieles positiv. anpfiff.info erinnert an die Zeit.

1973/74 marschierte die Mannschaft als Aufsteiger durch die Bezirksliga, wurde am Ende der Saison Meister vor Bayern Kitzingen und der SG Franken Sennfeld. „Schon nach zwei Spieltagen konnte man feststellen, dass wir mit dieser Mannschaft ohne weiteres in der Bezirksliga bestehen können. Nach hartem Kampf mit unserem größten Widersacher, Bayern Kitzingen, erklomm unsere Mannschaft vier Spieltage vor Rundenende die Tabellenspitze und verteidigte diese erfolgreich. Was keiner für möglich gehalten hatte, wurde wahr. Der kleinste Verein der Bezirksliga-Ost wurde Meister und qualifizierte sich für den Aufstieg in die Landesliga-Nord“, heißt es in der Vereinschronik.


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Und weiter: „Man muss sich die damalige Situation einmal deutlich vor Augen halten: Nur der FC 05 Schweinfurt, Viktoria Aschaffenburg sowie die beiden Würzburger Vereine, Kickers und FV 04, spielten in einer höheren Klasse als unser 500-Einwohner-Dorf. Rückblickend muss erwähnt werden, dass diese fußballerischen Erfolge – neben der Verbesserung der äußeren Rahmenbedingungen – vor allem auf die gute Jugendarbeit zurückzuführen waren, die 1963 mit der Gründung einer Jugendmannschaft begann und bereits im ersten Jahr unter der Leitung von Leo Weithmann – unterstützt von Edgar Kippes und Rainer Vollmuth – auf Anhieb Meister wurde und das sieben Mal in ununterbrochener Reihenfolge.“


Die Entscheidung, die Aufstiegsmöglichkeiten wahrzunehmen, fiel der damaligen Vorstandschaft und den Spielern laut Vereinsangaben nicht leicht, denn man war sich den Strapazen und den hohen finanziellen Belastungen bewusst, da man mit dem Bus zu den meisten Spiele nach Oberfranken – wie nach Hof, Selb, Helmbrechts, Bayreuth, Donndorf und so weiter – reisen musste. Der sportliche Anreiz, der kleinste Landesligaverein Bayerns zu sein, gab schließlich den Ausschlag, die Aufstiegschancen wahrzunehmen.

Die ganz große Geschichte mit weiteren Fotos präsentiert das fränkische Fußball-Portal www.anpfiff.info, das in den letzten Monaten während der Corona-Zeit auch ohne aktuelles Fußballgeschehen rund um die Uhr über die lokalen, unterklassigen Mannschaften aus der Region in und um Schweinfurt berichtete.

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