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Noch ein Zugang des TSV Gochsheim: Vier Ex-Euerbacher für den Landesliga-Neuling


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GOCHSHEIM – Es tut sich personell einiges beim Landesliga-Aufsteiger TSV Gochsheim um seinen neuen Trainer Reiner Neumann (im Gespann mit Stefan Riegler). Zu den drei bereits bekannten Neuzugängen vom SV Euerbach/Kützberg gestellt sich nun ein weiterer, der ausgerechnet zuletzt beim Lokalrivalen SG Sennfeld spielte.

Und der beinahe mit dem Tabellenschlusslicht abstieg. Nach nur zwei Siegen und zwei Remis in 19 Partien profitierte die SG Franken davon, dass sich die DJK Oberschwappach zurückzieht, weil sie mit dem TSV Knetzgau fusioniert. An Marcial Weisensel lag der Misserfolg nicht. Der 30-Jährige traf in 15 Einsätzen 14 Mal. Darunter doppelt beim 3:0-Auswärtssieg beim TV Jahn Schweinfurt.



Weisensel, in Sennfeld privat zuhause, spielte ausgerechnet 2018/19 ebenso für den künftigen Rivalen, kam in Euerbach aber nur 17 Mal in der noch kompletten Saison zum Einsatz, traf drei Mal. Zuvor kickte er lange für den TSV Unterpleichfeld, stieg mit dem Team von der Kreisliga in die Landesliga auf und netzte 73 Mal in dieser Zeit ein. Davor wiederum lief er für die Jugend des TSV Werneck, den FC 05, die DJK und die FT Schweinfurt auf, danach bei den Herren für die Freien Turner und den TSV Waigolshausen.


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Zuvor meldeten die Gochsheimer nach der Verpflichtung von Keeper Irnes Husic (siehe eigene Story) auch den Zugang zweier bisheriger und auch künftiger Teamkollegen des Schlussmannes, die jeweils wie auch er genauso routiniert sind.

Edisan Berisha, mit 33 Jahren höchst erfahren, kam beim TSV vorbei, der er nun in Gochsheim wohnt. Der Mann aus dem Kosovo, der in Neumarkt, Ansbach und bei Jahn Regensburg 2 schon in der Landesliga spielte, der zudem Dergahspor, den SC Germania und den SV 1873 Nürnberg in seiner Vita stehen hat, der mit dem ATSV Erlangen 2016 in die Landesliga aufstieg, kam 2019 vom Kreisligisten SV Hagenbüchach zu Euerbach/Kützberg und dort in 25 Partien zu zwei Toren.

32 Jahre alt ist Mirza Mekic, in Schweinfurt lebend und aus Bosnien und Herzegowina. Der Diplom-Ingenieur spielte seit 2016 in Euerbach, kam in 104 Partien für die erste Mannschaft auf elf Tore. Der Defensiv-Allrounder spielte zuvor in der Bayernliga für den FC Schweinfurt 05 und den TSV Großbardorf und für den FC Eintracht Bamberg sogar in der Regionalliga. „Mit ihm als Zugang hatten wir nicht gerechnet“, gibt Achim Eisend zu.

Der Gochsheimer Fußball-Abteilungsleiter weiß: „Ohne diese neuen wären wir wohl nicht wirklich konkurrenzfähig in der Landesliga!“ Zumal der TSV ja auch empfindliche Abgänge hinnehmen musste. Weniger dürfte der Verlust von Andreas Schubert schmerzen. Der 29-Jährige kam im Aufstiegsjahr nur zwei Mal zum Einsatz, er wechselt zum TSV Grafenrheinfeld in die Kreisklasse.

Marius Wiederer zieht es in die Landesliga zum FC Geesdorf. Der 2018 aus der U19 des FC Schweinfurt 05 gekommene Defebsivspieler kam die letzten drei Jahre und zwei Saisons zu 49 Einsätzen, war also Stammspieler. Wie auch Nico Kummer, der anders als sein Bruder Timo (2019 nach Schwebenried in die Landesliga) sogar in die Bayernliga wechselt. Der TSV Großbardorf sicherte sich die Dienste des Torjägers, für den seit 2014 stolze 122 Treffer für Gochsheim vermerkt sind. Alleine 28 in der abgelaufenen Runde bei 23 Einsätzen.

„Nochwas werden wir denke ich nicht machen“, sagt Eisend und spricht vom alleinigen Ziel Klassenerhalt. Zumindest dürften den Gochsheimern in den drei Mannschaften rund 60 Akteure zur Verfügung stehen. Die Zweite des TSV spielt Kreisklasse, die Dritte nun zusammen als SG mit Weyer A-Klasse. Ob man eine A-Jugend als SG mit Sennfeld wird melden können, entscheidet sich erst noch. In dem Jahrgang ist man relativ schwach besetzt, „bei der U17 aber werden wir sogar zwei Mannschaften melden können“, weiß der Abteilungsleiter. In Sachen Unterbau sieht´s also gut aus beim Aufsteiger.

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