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Vier Teams in der Landesliga-Halbzeit: Höhenflieger, Abstürzer, Torjäger und Aufholer


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SCHWEINFURT / EUERBACH / SCHWEMMELSBACH – Vier Teams, vier Werdegänge, vier unterschiedliche Saisonverläufe. Das Quartett der Fußball-Landesligisten aus dem Spielkreis Schweinfurt blickt auf Vorrunden zurück, die gar nicht so verlaufen sind, wie man das hier wie da hätte voraussehen können. Ein Höhenflieger schwächelt zuletzt, zwei Teams kommen immer besser auf, ein weiteres stürzt ganz krass ab.

2, 4, 9, 14 – das sind nicht nur nackte Zahlen, das sind auch die Platzierungen dieser vier Vereine nach genau der Hälfte der Runde. Nach 217 von 34 Partien. anpfiff.info schaut auf die Werdegänge der einzelnen Mannschaften und wagt eine Prognose bis Jahresende.


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FT Schweinfurt:
4. Platz, 8 Siege, 6 Unentschieden, 3 Niederlagen, 43:28 Tore

Der Tabellenverlauf der FTS sieht aus wie ein erst furchtbar abgekackter Börsenkurs mit den überstark steigenden Aktien. Seit zehn Partien sind die Schweinfurter ungeschlagen und nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Spielen längst in der Landesliga angekommen. Die Turner sind sogar ein Anwärter auf Rang zwei, über den man ja auch aufsteigen kann. Die letzten zwei Sommer klappte das über Platz eins, doch um erstmals in der Vereinsgeschichte die Bayernliga anzusteuern, würden die Jungs aus der Stadt natürlich auch die Relegation in Kauf nehmen.


Mit 19 Toren folgt Dominik Popp auf Vincent Held. Beim 3:0 jüngst gegen Friesen traf er nicht, was zeigt: Notfalls geht´s auch ohne seine Buden. Der erst 22-Jährige hat noch weiteres Potenzial und gilt zudem als überaus bescheiden. Popp ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt, Interviews lehnt er lieber ab. Aber wenn es so weiter geht, dann folgt schon bald die große Story über den Goalgetter von der Maibacher Höh´.

Restprogramm:
gegen Memmelsdorf
in Coburg
gegen Haibach
in Aschaffenburg
gegen Fuchsstadt

Prognose:
Das obere Regal bespielen die Turner nun, wie es Trainer Adrian Gahn ausdrückte. Vor allem meint er damit Tabellenführer Aschaffenburg und die Nachbarn aus Memmelsdorf und Haibach, mit denen die Schweinfurter ganz dicht an Platz zwei heran gerückt sind. Gerade gegen die Alemannia möchte man dem Team zuhause mal eine richtig tolle Kulisse wünschen. Gut möglich, dass die FTS auch am Jahresende ein echter Kandidat auf die Vizemeisterschaft ist.

SV Euerbach-Kützberg:
9. Platz, 7 Siege, 3 Unentschieden, 7 Niederlagen, 19:21 Tore

Nicht halb so viele Treffer wie die zwei oben genannten Teams erzielte dieses Team, das erst einen Auftaktsieg feierte, dann steil abstürzte, nach einem Trainerwechsel von Oliver Kröner auf Ulli Baumann auf die Schnelle nicht so richtig in Fahrt kam, das nun aber Schritt für Schritt nach oben klettert. In den letzten sieben Partien war nur Tabellenführer Aschaffenburg stärker, 16 von 21 möglichen Punkten sind seitdem eine enorm gute Ausbeute für das einstige Kellerkind.

Das hat mit acht Zählern auf den Zweiten aus Geesdorf einen relativ überschaubaren Abstand nach oben, muss aber weiterhin nach unten schauen, wo die Distanz weiterhin geringer ist. Um abzuheben gibt es noch keinen Grund. Doch in Euerbach weiß man, dass es mit einem guten Kader, wenn er denn mal komplett wäre, durchaus noch ein bisschen weiter nach vorne gehen könnte.

Restprogramm:
in Lichtenfels
gegen Frohnlach
in Lengfeld
gegen Unterpleichfeld
in Kleinrinderfeld

Prognose:
Drei der restlichen Gegner stehen hinter dem SV, die anderen beiden haben aktuell gerade noch zwei Punkte Vorsprung. Bei einer zweistelligen Ausbeute bis Jahresende könnte man über Weihnachten mit Stolz auf die Tabelle schauen und vielleicht noch ein bisschen träumen von mehr als nur einem Platz im Mittelfeld der Landesliga.

DJK Schwebenried-Schwemmelsbach:
14. Platz, 5 Siege, 4 Unentschieden, 8 Niederlagen, 22:31 Tore

Zickzack zum Saisonstart, dann das Gefühl, oben mitspielen zu können – doch seit Ende August gleicht der Tabellenverlauf einer großen Rutsche nach unten, die immer steiler zu werden scheint. Seit zehn Partien wartet die DJK auf den sechsten Saisonsieg, zuletzt gab´s wenigstens zwei Remis zu vermelden. Aber nicht zu feiern, denn die beiden 2:2 bedeuten das Absacken auf einen Relegationsrang. Und bei einer weiteren Talfahrt könnte bis Jahresende sogar ein direkten Abstiegsplatz drohen.

Gar keine Gedanken daran aufkommen lassen will Vorstand Alexander Ziegler, dass nach der Trennung vom TSV Abtswind Erfolgscoach Mario Schindler wieder auf dem Markt ist, der die DJK einst in die Landesliga führte. „Bei uns gibt es keine Trainerdiskussion. Wir haben ein tolles Team und tolle Jungs, sie bringen es aktuell halt bloß nicht auf den Platz“, sagt Ziegler und stützt die Übungsleiter um Dominik Schönhöfer. Manchmal liegt es halt nicht am so oft schwächsten Glied einer Kette…

Restprogramm:
in Lengfeld
gegen Unterpleichfeld
in Kleinrinderfeld
gegen Röllbach
gegen Höchberg

Prognose:
Das Restprogramm lässt einiges zu. Es geht gegen drei Tabellennachbarn aus dem Würzburger Kreis, gegen ein kriselndes Team von dort und gegen das Schlusslicht. Drei Mal spielt man noch zuhause in Schwemmelsbach. Drei Siege sollten da eigentlich Pflicht sein, wonach die DJK sicherlich am rettenden Ufer überwintern könnte. Und das wäre doch schon was!

Das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info veröffentlichte diesen Beitrag bereits am Dienstagabend mit zahlreichen weiteren Fotos sowie Zusatzinformationen und beleuchtete auch noch die Situation des FC Geesdorf.

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