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Warum Feuerwehrmann Frederik Döpfert nun in Brandenburg und nicht mehr in Fuchsstadt spielt


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FUCHSSTADT / ZEHDENICK – Von 2017 bis 2021 absolvierte Frederik Döpfert insgesamt 35 Landesligapartien für den FC Fuchsstadt. Am 11. Spieltag der Saison 2018/19 traf der heute 22-Jährige kurz nach seiner späten Einwechselung für Trainersohn Dominik Halbig zum 3:1-Endstand gegen den SV Erlenbach.

Und heute? Hat es Döpfert nach Berlin verschlagen. Bei der Feuerwehr dort absolviert er ein duales Studium Brandschutz und Sicherheitstechnik. Die Möglichkeit, diesen Berufsweg einzuschlagen, gibt´s nur in der Hauptstadt.


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Und deshalb zog es den einstigen Jugendspieler der TSV Oberthulba, der auch über den DFB-Stützpunkt in Fuchsstadt landete und der zur Auswahl für den UEFA Regions Cup gehörte, in die weite Ferne.


Fußball spielt er natürlich auch weiterhin. Für den SV 1920 Zehdenick. Nie gehört? Kein Wunder, denn die 13.000 Einwohner zählende „Havelstadt“ im Landkreis Oberhavel des Landes Brandenburg kennen hierzulande nur die wenigsten Leute.

„Das war Zufall, da einer meiner Ausbilder gehört hat, dass ich Fußball spiele und mich dann mit hingenommen hat“, erzählt Frederic, dem es „vor allem auch wegen der Fans und der Jungs“ ganz gut gefällt beim Brandenburgligisten, rund eine Bahnstunde von Berlin entfernt.

Vergleichbar mit der Landesliga ist diese (sechste) Spielklasse, in der der 1. FC Frankfurt und der FC Eisenhüttenstadt – beide mit halbwegs ruhmreicher DDR-Vergangenheit – spielen, aber auch der SV Falkensee Finkenkrug, der 2012 mal die erste DFB-Pokal-Hauptrunde gegen den VfB Stuttgart (0:5) erreichte.

Die Zehdenicker sind nach zwei Siegen aus den ersten drei Partien vor dem Zweitrunden-Landespokalspiel gegen Neuruppin und dem Liga-Auswärtsmatch in Frankfurt guter Fünfter. Beim 3:0 letzten Samstag gegen den SV Frankonia Wernsdorf war Frederik Döpfert nicht dabei. Er weilte bei seinem Verein zuvor als Zuschauer beim 2:0 gegen Kleinrinderfeld.

Und das hat einen guten Grund: „Ich bin im Moment im externen Praktikum bei ZF Friedrichshafen in Schweinfurt für insgesamt acht Wochen und habe deshalb noch kein Saisonspiel gemacht!“

Frederik ist seit September 2020 in Zehdenick, genau ein Jahr also. Seine Weste ist noch weiß: „Mein erster und gleichzeitig letzter Einsatz war im letzten erlaubten Spiel der Runde gegen den FSV Bernau, welches wir dann 3:1 gewonnen haben nach sehr schlechtem Start vergangene Saison. Erstes Spiel und erster Sieg für die Mannschaft…“, grinst er.

„Fuchsstadt ist ein toller Verein und die Jungs haben eine super Truppe“, schwärmt er nach dem Heimatbesuch bei seinem sehr guten Freund Dominik Halbig, dem Doppeltorschützen.

Ob´s eine baldige Heimkehr geben kann? „Puuuuh…“, sagt der 22-Jährige, „aktuell hat mir die 3. Wachabteilung der Feuerwehrwache Friedrichshain die Stadt sehr schmackhaft gemacht, also ist das ungewiss…“


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