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Die Schnüdel vor Garching: „Geil“ auf Platz eins, dann das „Zuckerle“ Ingolstadt


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SCHWEINFURT – Bei über 30 Grad war Donnerstagmittag auch die Pressekonferenz auf der Tribüne des Willy-Sachs-Stadion nicht gerade angenehm für Trainer Timo Wenzel und Spieler Benedict Laverty, die sich den Medien stellten vor zwei womöglich durchaus wegweisenden Partien des FC 05: Um Punkte am Freitag in Garching, im Pokal am Dienstag in Schweinfurt gegen Drittligist FC Ingolstadt.

„Mit denen habe ich mich bislang null befasst“, sagt Wenzel zwar (was dann am Samstag der Fall sein soll), doch dann rutscht ihm raus, dass er für „das Bonusspiel, ein Zuckerle“ zumindest schon mal FCI-Trainer Jeff Saibene halbwegs zitieren kann, weil er vom Luxemburger hörte, dass ihn der Pokal eigentlich mehr oder weniger nicht jucke, weil sich die Ingolstädter ja über einen der ersten drei Plätze in der Liga dafür qualifizieren wollen. Als Rückkehrer in die 2. Bundesliga. So gesehen kann das am Dienstag schon heiß werden, wenn die Schnüdel leider parallel zu Aubstadt – Würzburger Kickers spielen, was beiden Gastgebern einige Zuschauer kosten wird. Aber die Polizei und damit der Verband scheinen es so angeordnet zu haben, nicht dass Kickers-Fans nach Schweinfurt kommen oder 05er nach Aubstadt….


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Zunächst zählt ohnehin der Freitag. Nach einer Trainingseinheit früh reist die Mannschaft mit dem Bus – an Ingolstadt vorbei – in den Norden von München, wo man letzte Saison am vierten Spieltag erstmals nicht gewann. Mit einem verschossenen Strafstoß in der 94. Minute vergab Adam Jabiri das mögliche 2:1. Danach verspielten die Grün-Weißen mit vier Auswärts-Remis in Serie – unter anderem den 1:1 in Heimstetten, als Benedict Laverty beim Gegner eingewechselt wurde, frühzeitig die Chance auf die Meisterschaft. Schon beim 0:0 zuhause im Rückspiel gegen Garching Ende November 2018 deutete sich an, dass es womöglich auch mit der Pokal-Qualifikation nichts werden könnte. Was dann ja auch so kam.

Und nun? Ein Sieg am Freitagabend würde Platz eins bedeuten. Selbst ein Remis reicht zur Tabellenführung, wenn zeitgleich Türkgücü München nicht in Bayreuth siegt. „Geil“ findet es Wenzel, „dass wir Platz eins in der eigenen Hand haben. Aber dann müssen wir 90, besser 94 Minuten alles investieren, möglichst einfach spielen wie gegen Aschaffenburg. Und dann setzen wir vielleicht noch einen drauf!“


Wie man Garching schlagen kann? Über die Außenbahnen, genauso aber auch ab und an durch´s Zentrum, jedenfalls offensiv, „weil wir wissen, dass Garching hinten anfällig ist“, verweist der Trainer des FC 05 auf die 19 Gegentore, die der Tabellen-12. bereits kassierte, obwohl mit Matthias Strohmaier ein Innenverteidiger aus Schweinfurt kam, der zudem spielender Co-Trainer von Philipp Bönig ist, der den unzählbare Jahre tätigen Daniel Weber ablöste. Nach zuvor vier Niederlagen (unter anderem dem 1:5 gegen Aubstadt) gewannen die drei mal schon daheim unterlegenen, beim einzigen Sieg aber ausgerechnet Türkgücü schlagenden Oberbayern mit 3:1 bei Schlusslicht Rain. „Da haben sie Selbstvertrauen getankt. Und jetzt wollen sie auch uns schlagen“, befürchtet Timo Wenzel.

Gut möglich, dass er von Beginn an auf Benedict Laverty vertraut. Der 22-Jährige mit der selben Rückennummer kam diese Saison auf bislang 299 Einsatzminuten, spielte in Fürth und gegen Burghausen (mit einem Tor) komplett durch, verletzte sich dann aber, musste zwei Mal aussetzen und wurde zuletzt drei Mal eingewechselt. Im Pokal in Großbardorf stand er wieder 90 Minuten auf dem Rasen. „Bene ist vielseitig einsetzbar und immer eine Option. Mit Dynamik, Schnelligkeit und Tempodribbling ist er eine Augenweide. Ich mag Spieler, die ins Risiko gehen und will, dass sie in Eins gegen Eins-Situationen auch beim elften Mal noch draufgehen, selbst wenn sie zuvor zehn Mal hängen bleiben. Denn dann kommen wir in den Strafraum und können Tore machen“, lobt Timo Wenzel den Spieler.

Der hat schon mit Heimstetten die Erfahrung gemacht, dass Spiele gegen Garching ätzend sein können. „Das ist eine spielerisch und technisch starke, junge Mannschaft, die kompakt steht und auf Konter lauert“, weiß Laverty, was ihm vom Coach („Benni wird auch mal ein Trainer!“) noch ein Lob einbrachte. Er fühle sich wohl in Schweinfurt, gerade mit dem System, dass ballsichere Spieler im zentralen Mittelfeld vorsieht. Torgefährlicher will Laverty noch werden („und mehr Assists, mehr Spielzeiten!“) und nach Möglichkeit in die 3. Liga aufsteigen. „Das ist schon ein Ziel von mir, als junger Spieler will man ja so hoch, wie es geht!“ Na also.

Wer den Platz von Lukas Ramser (Innenbandriss im Knie) einnimmt, lässt Timo Wenzel noch offen. Logischer Vertreter im defensiven Mittelfeld wäre Kevin Fery, „aber wir können auch Pius Krätschmer auf die ´Sechs´ zurückziehen und dann spielen Tim Danhof, Mohamad Awata, Florian Pieper oder Aaron Manu auf der ´Zehn´. Offensiv haben wir alle Möglichkeiten zu wechseln“, weiß Wenzel.

Erstmal weiter kein Thema in der Startelf ist – sofern niemand ausfällt – Kapitän Stefan Kleineheismann. „Hinten stehen wir sicher. Das spürt die Mannschaft. Da wäre es fatal, wenn wir jetzt etwas ändern“, sagt der Trainer, der trotzdem wieder vor dem Spiel zwei Akteure aus dem Kader streichen muss. „Das ist unangenehm, aber es gehört dazu!“, so Wenzel.

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