Home / Fußball / Regionalliga / Doppeleinsatz für den FC 05: Florian Piepers Erinnerungen an Aschaffenburg & den Club

Doppeleinsatz für den FC 05: Florian Piepers Erinnerungen an Aschaffenburg & den Club


Sparkasse

SCHWEINFURT – Die Laubbläser sind derzeit im Dauereinsatz. Rund um das Willy-Sachs-Stadion verlieren die vielen Bäume ihre Blätter – und die Bediensteten der städtischen Anlage sorgen gar nicht Greta-like mit lauten, motorisierten Geräten für Sauberkeit vor allem auf den Rängen. Der FC 05 spielt an einem ungewohnten Sonntag zuhause gegen den Achten – und muss erst einmal zum Fünften.

In der Regionalliga wäre das ein Highlight-Spiel (das es am 21. März 2020 um Punkte an selber Stelle geben wird), im Pokal ist es das aber aktuell natürlich auch. Donnerstag, 14 Uhr, Schönbusch in Aschaffenburg: Die Viktoria erwartet die Schnüdel, die exakt drei Tage später den 1. FC Nürnberg 2 empfangen. Für Florian Pieper sind das zwei besondere Gegner mit einigen Erinnerungen. Der aus Dieburg stammende 26-Jährige hatte seine beste Zeit als Fußballer im Dress der „Aschebercher“.


Musterbanner Artikel-FB

Und das war in der Saison 2014/15, als Pieper in 32 Bayernligaspielen 26 Tore gelangen. Damit empfahl er sich für den TSV 1860 München 2, verletzte sich nach 16 Regionalliga-Partien und einem Treffer (gegen Ingolstadt 2) aber schwer, musste lange pausieren und kam erst so 2017 für den FC 05 in Frage. Sein erstes Punktspiel nach der langen Auszeit war am 15. Juli: In der 78. Minute kam er im Auftaktspiel beim 1. FC Nürnberg 2 für Adam Jabiri auf´s Feld und traf zum 4:2-Endstand.

Sieben Tore waren es am Saisonende, auf 31 Einsätze folgten letzte Runde nur noch 22 mit gerade mal einem Treffer gegen Schalding-Heining. Und diese Saison? Fünf Kurzeinsätze, zwei noch im Pokal, noch kein Tor. „Er trainiert seit drei Wochen unheimlich gut, hat nach seiner Einwechslung letzten Freitag in Illertissen ein super Spiel gemacht, wurde nur nicht mit einem Treffer belohnt. Er ist fester Bestandteil der Mannschaft, aber es ist klar, dass er nicht zufrieden ist“, sagt Trainer Timo Wenzel.


Und Florian Pieper selbst? „Ich gebe Gas. Aber es können halt nur elf Mann spielen“, so der Offensivmann, der seinen Einstand in Nürnberg noch bestens im Kopf hat („war ein schönes Erlebnis!“), der auch zu genau noch weiß, dass die Nürnberger U21 („die sind spielerisch gut und wollen zocken“) den FC 05 in der Rückrunde letzte Saison in Schweinfurt mit 2:1 schlug. Woran sich Pieper noch erinnert: September 2017, Pokal, dritte Runde, die Schnüdel in Aschaffenburg: Pieper traf zum 0:1, die Gäste führten dann 2:0, kassierten den Ausgleich, setzten sich aber nach Elfmeterschießen durch.

Das kann´s am Donnerstag wieder geben, anders als beim letzten Punktspiel im Schönbusch-Stadion, 1. Dezember letzten Jahres: Nach zehn Minuten Rot für Kapitän Stefan Kleineheismann, der FC 05 geht ausgerechnet durch den Ex-Alzenauer Marco Fritscher dennoch in Führung. Und in der 89. Minute fällt das 1:1. „Da haben wir ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht“, weiß Timo Wenzel noch zu genau. „Und diesmal wollen wir mit elf Mann eine Runde weiter kommen. Auch wenn´s klar ein 50:50-Spiel ist. Aber wir wollen ins Halbfinale!“ Ratsam wäre dazu der ein oder andere eigene Treffer, nachdem der FC 05 seine letzten zwei Heimspiele gegen Aschaffenburg jeweils nur durch ein spätes Eigentor der Gäste gewann.

Zwei Personalien: Gianluca Lo Scrudato könnte ausfallen, er bekam im Training einen Pressschlag auf den Fersenspann. Wohl sicher dabei: Adam Jabiri, der nun auch ganz offiziell Schütze des dritten Treffers in Illertissen ist, der anfangs Amar Suljic zugesprochen wurde und vor Ort am Anfang über Stadionsprecher sogar Florian Pieper. Zusammen mit Aubstadts Ingo Feser und Patrick Hasenhüttl von Türkgücü München führt der 35-Jährige nun mit jeweils neun Treffern die Liste der Kanonenmänner an.

Stichwort Türkgücü: Vier Hinrundenspiele haben die Schnüdel noch, das vorletzte findet gegen die Münchner statt. Zuhause. Das Derby zuvor in Bayreuth ist auch ein Schlager. Der Oktober soll möglichst ein Goldener werden. „Aber auch wenn wir alle vier Punktspiele gewinnen, steigen wir nicht automatisch auf“, sagt Timo Wenzel, der trotz der vielen schon gespielten Spiele „topfitte Jungs“ im Kader sieht. „Bis Ende November werden wir das noch durchziehen können!“

Der eine Tag mehr an Regeneration nach dem Pokaleinsatz wird wichtig sein, auch wenn dadurch das Heimspiel an einem ganz ungewohnten Sonntag stattfindet. Noch dazu parallel zu heißen Derbys und Schlagerspielen im Umland wie Hirschfeld – Bergrheinfeld, Essleben – Ettleben, Schleerieth – FT Schweinfurt 2 oder Üchtelhausen – Hesselbach, wo zusammen sicherlich mehr Zuschauer dabei sein werden als im Willy-Sachs-Stadion. Der FC 05 hätte gerne schon am Vormittag gespielt, so wie das der TSV Großbardorf am 27. Oktober beim Derby gegen den FC Sand macht. Doch die Nürnberger lehnten das Vorhaben ab.

liefert Dir Ergebnisse und mehr der Regionalliga 

Heute mal ausgehen? Wie wäre es mit:
Ozean Grill
Yummy
Geiselwind oben
Pinocchio
Bei Dimi
Eisgeliebt
Pure Club
Gastro-Musterbanner
Du willst hier auch DEINE Werbung sehen?








© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.