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Waios Dinudis und der Ort Feucht: „Das fällt in die Kategorie ´verrücktestes Spiel´!“


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BAD NEUSTADT – Im Juli hat er seine Yasmin geheiratet. Kurz danach startete die Saison in der Fußball-Regionalliga mit Aufsteiger TSV Aubstadt. Bewegte Wochen waren das für Waios Dinudis, den heute 35 Jahre alten Co-Trainer, der am Mittwoch mit dem Grabfeldern an einen besonderen Ort zurückkehrt. In Feucht erlebte er im Sommer 2007 eine denkwürdige Partie.

In der damals noch viertklassigen Bayernliga hatte sich der TSV Großbardorf wenige Woche zuvor von seinem langjährigen Erfolgstrainer Erwin Albert getrennt. Im Abstiegskampf sollte es unter anderem Andreas Lampert richten, der an diesem Montag rund 50 Jahre alt wurde. Im Saisonfinale gab´s ein 2:1 bei Schlusslicht Feucht, wonach sich die Grabfelder mit stolzen 42 Punkten in die Relegation retteten.


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Und da stieg die Partie gegen den SV Schalding-Heining wieder in Feucht. „Das würde ich in der Kategorie ´verrücktestes Spiel´ einstufen“, erinnert sich Dinudis, mit 23 Jahren damals ein junger, aufstrebender Kicker des TSV, den Trainer Lampert kurz zuvor zum Stürmer umfunktioniert hatte. Zur Pause führten vor große Kulisse die Niederbayern mit 2:0. Großbardorf war zu diesem Zeitpunkt gefühlt schon abgestiegen in die Landesliga.


„Aber wir hatten damals Typen wie Christian Laus, Sebastian Barth, Sebastian Knüttel, Thomas Gerhardt, Markus Herbert oder Mario Wirth. Die haben in der Pause gesagt, das wir uns so nicht abfertigen lassen dürfen, dass wir nun unseren Arsch bewegen müssen“, weiß Dinudis noch zu genau. Wenigstens ein Unentschieden für eine Verlängerung wollte man noch erreichen. Doch dann fiel schnell das Anschlusstor, irgendwann der Ausgleich – und kurz vor dem Ende der Siegtreffer der Großbardorfer. Dinudis erinnert sich an Treffer von Laus, Knüttel und Erwin Gergely, „aber so genau weiß ich das nicht mehr…“

Groß gefeiert wurde der Klassenerhalt erst noch auf dem Feld und dann bis in den nächsten Morgen im TSV-Sportheim zuhause. „Wir haben es richtig krachen lassen“, grinst der Grieche noch heute. Zwölf Jahre später ist der SV Schalding-Heining längst etablierter Regionalligist, wie auch der FC Schweinfurt 05, damals Landesligist wie der TSV Aubstadt (bei dem Dinudis in Jugendjahren spielte). Und die damals in der Region übermächtigen Großbardorfer, Dienstag im Pokal Gastgeber der Schnüdel, spielen als Bayernligist nur noch die dritte Geige.

Dabei ging es damals für die Gallier erst so richtig nach oben. In der Saison danach unter dem neuen Trainer Dieter Kurth profitierten sie von einer Ligenreform und stiegen als stolzer Vierter der Bayernliga in die Regionalliga Süd auf – um dort mit Waldhof Mannheim, Hessen Kassel, dem FC Heidenheim, dem SSV Ulm, dem SSV Reutlingen oder Darmstadt 98 in einer Liga zu spielen. Mit Dinudis, der auf 29 Einsätze kam und der beim 1:1 gegen Reutlingen traf in einer Saison, die darunter litt, dass die Großbardorfer nach Schweinfurt ausweichen mussten, weil der Verband ihr Stadion als nicht tauglich erachtete.

Sieben weitere Themenblöcke hat die ausführliche Geschichte, die www.anpfiff.info bereits am Montagabend mit zahlreichen weiteren Fotos und Zusatzinformationen veröffentlichte. Und mit dem Steckbrief von Waios Dinudis sowie seinem Dreamteam, in dem unter anderem Manuel Leicht, Andy Nägelein und Oli Beer stehen. Im Text geht es zudem noch um seine Zeit als Fußballer in Griechenland, um einen Vertrag als Profi auf Zypern und um zwei lange Cocktailbar-Nächte in Rödelmaier vor der langen Auswärtsfahrt des TSV Aubstadt am Sonntag nach Buchbach.

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