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Der tolle, große Fußball-Wahnsinn: Wir erinnern in einer elfteiligen Serie an die Relegationen ab 2009 – Teil 2


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UNTERFRANKEN – Der Fußball ruht – und damit fällt Ende Mai / Anfang Juni auch die tolle Zeit der Relegationsspiele aus, die vor allem Michael Horling so sehr vermisst. Die letzten zehn Jahre, von 2010 bis 2019, verfasste der heute 51 Jahre alte Schonunger jeweils ein Tagebuch und berichtete über seine Erlebnisse in dieser wilden Zeit.

Was passt da besser, als vom heutigen Tag an in zehn schönen Folgen, die jeweils um 11.11 Uhr erscheinen, an die Relegationszeiten dieser Jahre zu erinnern? SW1.News und fuSWball.de veröffentlichen die Tagebücher und Geschichten rund um alle Partien und erinnern an die schöne, gute Zeit, als im herrlichen Frühjahr noch Fußball gespielt werden durfte.


AOK - Keine Kompromisse

Das Tagebuch 2010:


15 Partien mit über 14.000 Fans in elf Tagen
Entscheidungsspiele können süchtig machen – ein Erfahrungsbericht

SCHONUNGEN – Fasching ist die fünfte Jahreszeit? Falsch! Denn das Jahr teilt sich ja auf in Vorrunde, Winterpause, Rückrunde und Sommerpause. Vor letzterer steht im Fußball-Kalender stets die rund zweiwöchige Zeit der Entscheidungsspiele und der Relegation, die ganz heiße Phase also und die schönsten Tage im Leben eines Sportjournalisten. Michael Horling (41) aus Schonungen hat sich diesmal am 2. Juni von Zuhause abgemeldet und es mal ein bisschen übertrieben. 15 Partien sah er binnen elf Tagen. Und ist seitdem mit dem neuen Bratwurstbauch süchtig nach Fußball Marke hopp oder top! Ein Erlebnisbericht.

Tag 1, Mittwoch, 2. Juni:
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder eben der nicht mehr freie Parkplatz. Was für ein Ärger, ausgerechnet zum Auftakt bin ich ein paar Minuten zu spät dran. Doch konnte ja nun auch wirklich niemand ahnen, dass die Partie zwischen Euerbach und Röthlein, ein Entscheidungsspiel um Rang zwei der Kreisliga SW 1, so viele Zuschauer in den Schweinfurter Stadtteil Oberndorf lockt. 700 sind´s wohl, klar, dass da ringsum alles dicht zugestellt ist. Im Wohngebiet geht´s ohnehin eng zu. Nach rund zehn Minuten Suche gebe ich auf und fahre ein paar Straßen weiter, laufe dann rund zehn Minuten zum Platz. Das 1:0 für Euerbach verpasse ich zwar, nicht aber die drei weiteren Tore. 2:2, Verlängerung, letztlich sogar Elfmeterschießen. Fußballherz, was willst Du mehr? Zumal die Bratwürste munden, zwei Stück müssen es schon sein. Röthlein gewinnt knapp, spielt nun um den Aufstieg in die Bezirksliga. Hinterher beim Gespräch mit Trainer Klaus Keller ist völlig klar: Wir sehen uns wieder!

Tag 2, Donnerstag, 3. Juni:
Eine weite Fahrt steht an: Über 70 Kilometer sind´s von Zuhause in Schonungen nach Bischofsheim in der Rhön. Doch das Derby dort zwischen Waldberg und Schönau-Wegfurt darf man einfach nicht verpassen. Immerhin war ich zwei Jahre zuvor beim Aufstieg des FC S-W in die Bezirksliga dabei und in den 90er Jahren öfters mal in Waldberg, als dort der Fußball boomte. Rund 1500 Fans sorgen diesmal für eine gewaltige Kulisse, bei den Jungs auf dem Rasen merkt man die Verunsicherung. Wer verliert, der steigt ab in die Kreisliga Rhön. Wieder steht es nach 90 Minuten unentschieden, diesmal aber macht Waldberg vor einem Elfmeterschießen schon alles klar. Industriell gefertigte Bratwürste, wenngleich auf dem Holzkohlegrill zubereitet, können nur wenig überzeugen. Das Schöne an solchen Partien: Man trifft ständig bekannte Gesichter. Kurze Plaudereien mit Jürgen Hein, Thorsten Seufert, Wolfgang Schmitt, Josef Francic, Peter Kohlhepp oder Christof Hille sorgen für Kurzweile.
Dafür ist die Heimfahrt wieder lang. Unterbrochen wird sie exakt um 18.30 Uhr (pünktlich diesmal) an der Bellevue der DJK Schweinfurt. Auch hier schauen rund 500 Leute zu, wie Egenhausen und Herlheim um den direkten Klassenerhalt in der Kreisliga spielen. So viele in etwa, wie in einer gesamten Saison ansonsten zur DJK kommen. Entscheidungsspiel-Groundhopper müssen zumindest eine Halbzeit anwesend sein, um die Partie abhacken zu dürfen. Angesichts eines stressigen Tages (mit dem Besuch des mittelalterlichen Walpurgisgerichts wieder in Oberndorf neben dem Sportplatz) geht´s beim Stand von 2:1 für Egenhausen zur Pause nach Hause. Ärgerlich im Nachhinein angesichts des Endstands von 3:3 und Egenhausens Sieg im Elfmeterschießen. Schlimm auch: Fotografen-Kollegin Marion Wetterich war zuvor in Mühlhausen, wo 700 Fans das Match zwischen Schwanfeld und Theilheim sahen. Rund zwei Wochen zuvor waren es keine 200 Leute beim meisterschaftsentscheidenden Spiel der Mühlhäuser selbst. Damals war ich dabei, diesmal leider nicht. Paralleltermine zwingen eben zum Verzicht. Oder kann man die irgendwie nochmal spielen lassen…?

Tag 3, Freitag, 4. Juni:
Endlich startet sie, die richtige Relegation, nachdem es sich zuvor ja lediglich um Platzierungsspiele handelte. Es geht in Volkach für den TSV Heidenfeld gegen Rieden um den Aufstieg. Kollege Timo Grembler übernimmt für kick-ticker.de die Berichterstattung. Daher darf ich ohne feste Aufgabe endlich mal Fußball bei herrlichem Sonnenschein genießen. Fies duften die Steaks richtig lecker. Gemein ist das, weil mir wieder die 45 Relegations-Hopper-Minuten angesichts eines prall gefüllten Samstags reichen und weil noch vereinbart ist, im Stammlokal, dem Italiener im Sportheim des SC Weyer (wo momentan weder Fußball gespielt noch trainiert wird) eine Pizza zu verspeisen. Beim Stand von 1:0 für Heidenfeld geht´s Richtung Heimat, am Abend gibt´s noch die Infos vom Sprung des TSV in die Kreisliga nach einem 2:1 vor wiederum rund 800 Zuschauern. Rieden bekommt gegen Herlheim eine zweite Chance. Schon in Volkach informierte Kreissspielleiter Jürgen Pfau, dass er dieses Match für Dienstag ansetzen wird. Ein bisher noch freier Tag. Es geht also weiter. Herrlich!

Tag 4, Samstag, 5. Juni:
Nach allen 38 Punktspielen in der Landesliga-Saison, den Pokal- und fast allen Testpartien naht der Höhepunkt: Der FC Schweinfurt 05 spielt um den Aufstieg. Im rund 140 Kilometer entfernten Schwabach. Beste Gelegenheit sogar, um mit FC-Fan Andreas Staude auf dem Weg dorthin auch das zweite Bayernliga-Relegationsspiel anzuschauen. Ansbach trifft im Derby auf Neustadt / Aisch, Spielort ist Dietenhofen, irgendwo in den heiligen Ländern gelegen. Klasse bei der Anfahrt: In Markt Bibart kostet der Liter Diesel gerade mal 1,17 Euro anstelle der 1,25 Euro in Schonungen. Mit vollem Tank suchen wir über Kotzenaurach, Knochenhof und Hirschneuses tuckernd den Ground. Punkt 15 Uhr sind wir mit dem Anpfiff da, parken irgendwo in einer Seitenstraße, eilen zum Sportplatz, schauen kurz auf die beeindruckende Kulisse von 2500 Zuschauern. Diesmal dürfen es nur ein paar Minuten sein, denn nach Schwabach sind´s weitere rund 30 Kilometer. Punkt 15.40 Uhr erreichen wir den Sportpark dort, der weitaus weniger gefüllt ist, obwohl rund 500 Schweinfurter Fans dabei sind. Zum Spiel bei großer Hitze bleibt hängen, dass mit Eichstätt die bessere Mannschaft verliert, weil die Schnüdel in letzter Minute zum 2:1-Siegtor abstauben. Durchschnaufen auf dem Feld zwischen jubelnden Anhängern. Doch viel Zeit bleibt nicht. 70 Minuten und rund 130 Kilometer später stehen wir bereits wieder in Unterfranken auf dem Sportplatz. In Dampfach, wo die Röthleiner gerade das 3:2-Siegtor gegen Krum schießen. 15 weitere Relegationsminuten schließen sich an, die nicht möglich gewesen wären bei einer Verlängerung in Schwabach. Spielleiter Christof Hille entgeht danach nur ganz knapp einer kleinen Drückattacke, als er bekannt gibt: Das entscheidende Match um den Aufstieg für Röthlein findet doch erst am Freitag statt. Das sichert eine weitere Partie. Der Rekord wird immer wahrscheinlicher.

Tag 5, Sonntag, 6. Juni:
Wieder ein Doppeleinsatz, und der bei einer Bullenhitze. Erst geht es ab 15 Uhr in Schwebenried um den Aufstieg in die BOL. Beim 5:0 der Uettinger gegen ersatzgeschwächte Augsfelder ist das eine klare Sache. Knapp über 500 Zuschauer sind dabei eine eher maue Kulisse – und weil die Partie frühzeitig entschieden ist, fällt auch der anschließende Jubel des Aufsteigers nicht so gewaltig aus. Ein eher weniger aufregender Relegationskick also. Gut, dass rechtzeitig Schluss ist. Denn schon um 17 Uhr geht´s ja in Unterspiesheim los. Rund um das Sportgelände ist alles dicht beparkt, als ich gegen 17.20 Uhr ankomme. Um die 1300 Zuschauer sehen Aubstadt gegen Leinach. Das 1:0 der Grabfelder sehe ich genauso wie den Ausgleich, höre dann aber im Auto und via Radio, wie Aubstadt gewinnt und die nicht minder sympathischen Leinacher wieder in die BOL schickt. Nun geht´s für Aubstadt gegen Frammersbach, Mittwochabend, wieder zu einer Zeit, wo ich anderweitig schon verplant bin. Schade. Übrigens wäre Match drei an diesem Tag auch noch möglich gewesen, weil in Waigolshausen erst um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Doch die herabbrennende Sonne hat mich über drei Stunden lang ermüdet. Da fällt auch die Enttäuschung eher gering aus, weil mir in Münnerstadt zeitgleich das Match zwischen Waldberg und Garitz entgeht. 1500 Zuschauer sind dort. Relegations-Wahnsinn an allen Orten!

Tag 6, Montag, 7. Juni:
Der Schwebheimer Fußballplatz liegt gleich neben der Jahnstraße. Ein Vorteil für den TV Jahn Schweinfurt II? Denkste! Denn der TSV Grettstadt verteidigt letztlich recht locker seinen Kreisklassen-Platz gegen die zweite Mannschaft, die in die selbe Liga aufsteigen wollte wie die erste. Auch mal was Neues wäre das gewesen! Rund 400 Zuschauer sind immerhin bei diesem 5:1 dabei, darunter die Mutter von Grettstadts Spielertrainer und meinem alten Schulkollegen Heiko Windhagen, die Sekt gekühlt hat und damit die Presse versorgt. Nobel! Weniger gut an diesem recht mittelmäßigen Relegations-Montag: Die einfachen Industrie-Bratwürste und aufgebackene, billige Brötchen, die von den Schwebheimern serviert werden. Relegation bedeutet an sich Fußball-Feiertage – und da sollte sich doch auch das Angebot der Speisen anpassen, oder?

Tag 7, Dienstag, 8. Juni:
Es schaut bedrohlich nach Gewitter aus, als ich die gerade mal 26 Kilometer von Schonungen nach Lindach hinter mir habe. Ein Glück, dass es heute kein Muss ist, bis zum Ende zu bleiben. Obwohl die geschätzten Herlheimer ihren Kreisligaplatz gegen Riedener verteidigen wollen, die alleine schon wegen ihrer roten Wolf Möbel-Tatze auf den Trikots sympathisch wirken. Wieder sind es rund 700 Anhänger, die auf dem etwas abseits von Ort und Sportheim gelegenen Lindacher Sportplatz gut füllen. Die Regenwolken ziehen dann doch vorbei, ich aber ziehe auch schon kurz vor dem Ende weiter. Denn es ist eine klare Sache für die Herlheimer, die den Klassenerhalt schaffen. Glückwunsch!

Tag 8, Mittwoch, 9. Juni:
Sicherlich der Höhepunkt dieser Relegation: Es geht nach Weismain, der FC Schweinfurt 05 will im schmucken Waldstadion die Ansbacher aus der Bayernliga schießen. Die rund zehn Kilometer von der Autobahnausfahrt durch das Kleinziegenfelder Tal in die ansehnliche Jurastadt sind immer wieder einen Ausflug wert. Natürlich gibt´s das volle Programm und zunächst einen rund 2,5 Kilometer langen Spaziergang von Kleinziegenfeld (mit der Weismainquelle und dem Radfahrer Claudius hoch auf dem Felsen) den Bach entlang in die Brotzeitstube Schrepfersmühle, einem gewaltig genialen Gasthaus mit Biergarten und einem Faßbier aus Huppendorf für 1,80 Euro. Gut genähert erreichen wir kurz nach 18 Uhr das Zweitliga reife Stadion. Rund 700 bis 800 Schweinfurter sorgen für ein Heimspiel – und nach dem unerwartet klaren 3:0 ist der FC 05 tatsächlich Aufsteiger und darf sich feiern lassen. Mein 42. Pflichtspiel diese Saison mit den Schnüdeln endet mit dem erhofften Höhepunkt. Das Gröbste in diesem Jahr ist nun überstanden.

Tag 9, Donnerstag, 10. Juni:
Kollege Michael Schirmer übernimmt heute die Berichterstattung für kick-ticker.de, ich reise nur zum Bildermachen nach Oberwerrn. Die Spielgemeinschaft aus Ettleben und Werneck will in die Kreisklasse, der SC 1900 Schweinfurt will darin bleiben. Mit rund 350 Zuschauern ist´s die bislang kleinste Kulisse, mit einem 5:1 eines der deutlicheren Resultate, auch wenn die Partie bis kurz vor dem Ende trotzdem recht offen ist, ehe die Schweinfurter sich mit zwei Platzverweisen selbst dezimieren. Ein Match, das in wenigen Wochen längst verdrängt sein wird. Zumindest bei mir. Bei Ettleben vielleicht weniger. Während der Partie erinnere ich mich an 2002: Das WM-Finale fand damals mittags statt. Deutschland verlor gegen Brasilien, wir schauten in Oberwerrner Sporthalle gleich neben dem Fußballplatz zu. War damals trotzdem schön. Ach ja, morgen beginnt ja die WM….

Tag 10, Freitag, 11. Juni:
Match 14 dieser Relegation – und immer noch ist kein Ende in Sicht. Heute ist es wieder ein Schmankerl, denn in Schwemmelbach steigen entweder Garitz oder Röthlein in die Bezirksliga auf. Die Verabredung um 21 Uhr beim Griechen in Schonungen platzt allerdings. Denn die Herren auf dem Rasen machen es ganz lange spannend. Röthlein hätte die Partie in der ersten Halbzeit entscheiden müssen, zieht so aber nach einem dramatischen Elfmeterschießen den Kürzeren. Genau das aber wollen die Relegationsfans sehen: Spannung bis zum finalen Schuss. Ich rechne erstmals hoch und komme auf rund 13.700 Zuschauer bislang in allen Partien. Fast 1000 also im Schnitt. Ach, wären doch nur immer Fußball-Feiertage! Parallel läuft Frankreich gegen Uruguay bei der WM, was eigentlich niemanden so richtig juckt. Wahrscheinlich liegt´s auch am grauenvollen Lärm dieser „Uwe Seelers“ – oder wie auch immer diese Tröten heißen, die bislang auf den lokalen Plätzen noch keinen Einzug gehalten haben. Hoffentlich bleibt das auch so.

Tag 11, Samstag, 12. Juni:
Nach Partie 15 sind es über 14.000 Zuschauer. Diesmal geht es erstmals in den Landkreis Bad Kissingen. In Ebenhausen schafft es der zusammengeschlossene Verein aus Eichenhausen und Saal, die DJK Schondra nun sogar aus der Kreisliga zu verdrängen. Platzsprecher Jürgen Schmitt, hauptberuflich Sportredakteur bei der Bad Kissinger Saale-Zeitung, macht gerne eine Durchsage für kick-ticker.de. So muss es sein: Unterstützung für den Fußball, ohne Konkurrenzdenken. Für das Portal liefere ich heute lediglich die Fotos. Und deshalb reicht auch wieder eine Halbzeit. So groß ist der Bezug zu beiden Teams nun nämlich wieder nicht, auch wenn mit Werner Feder bei Eichenhausen der Ex-Torwart des SV Rödelmaier als Coach auf der Bank sitzt, ein alter Bekannter. Dessen Team biegt in meiner Abwesendheit einen Rückstand um und darf nun nochmal ran. Am Mittwoch nördlich von Münnerstadt in Burglauer gegen Lauter. Match 16 in dieser Entscheidungs- und Relegationszeit – eigentlich ist´s nun ein Muss…



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