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Vom Babysturm zu reifen Spielertrainern: Fabian Benkert und Florian Hetzel trafen sich auf dem Platz – und wiederholten ein Foto aus Jugendzeiten


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GRETTSTADT / WÜLFERSHAUSEN – Nun ist es nicht so, dass Fabian Benkert und Florian Hetzel im Herbst ihrer Fußball-Karriere stehen. Beide, jeweils anfangs 30, werden sicherlich – toi, toi, toi – noch ein paar Jahre den Rasen beackern und auch danach als Trainer oder in anderer Funktion dem Sport erhalten bleiben. Obwohl beide inzwischen Familienväter sind.

Letzten Sonntag trafen sie aufeinender mit ihren Teams und trennten sich mit einem heiß umkämpften Remis. Hetzels TSV Grettstadt hatte die bessere zweite Häfte, Benkerts DJK Wülfershausen-Burghausen war vor der Pause stärker. Nach der Partie entstand ein Foto, das sich anlehnte an das Motiv, das es so schon mal gab: Als Flo und Fabi den so genannten „Babysturm“ beim FC Schweinfurt 05 bildeten. Beide kamen gerade aus der Jugend heraus.


AOK - Keine Kompromisse




Und nun erinnern sich beide an die Zeiten, als das erste Bild entstand.

Florian Hetzel:

„Kennengelernt haben wir uns in der U15 II. Damals bin ich über einen Klassenkameraden zu einem Probetraining mitgenommen worden. Fabi hat schon dort gespielt, ich bin dann gewechselt. In der U15 I haben wir dann angefangen, der erfolgreichste Jahrgang der Schnüdel-Jugend zu werden. Domi Ebert, Wladi Slintchenko, Fabi und ich sind hier eine Clique geworden. Die Familien von Fabi, Dominik Ebert und mir sind hier auch zusammengewachsen und nach jedem Spiel zum Essen gegangen.

Wir wurden Bayerischer Meister draußen mit dem Spiel bei der Süddeutschen Meisterschaft gegen Karlsruhe, das wir aber deutlich verloren. Es gab zahlreiche Titel im Toto-Pokal, in der Liga und in der Halle. Höhepunkt war in der U17 als Bayernliga Nord Meister gegen den Süd Meister Wacker Burghausen mit Hin- und Rückspiel. Das Rückspiel war in Schweinfurt. Entschieden wurde es im Elfmeterschießen. Im Tor bei Burghausen der heutige Torwart von Bochum Manuel Riemann. Wir haben gewonnen. Das war der Aufstieg in die Regionalliga, der damals höchsten Spielklasse, wo wir leider nicht spielen durften, weil wir in die U19 gewechselt sind.

Im ersten Jahr U19 bin ich zum Würzburger FV, weil der Schweinfurter Trainer mir klar gemacht hat, dass ich nur A2 spielen werde. Ein Jahr später bin ich wieder zurück und Fabi war der Stürmer und ich die hängende Spitze dahinter. Wir beide haben sehr viele Tore gemacht und uns auch gegenseitig aufgelegt.

In der ersten Mannschaft vergesse ich nicht das Spiel in Thannhausen am 8. September 2007. Fabi und ich haben zusammen das erste Mal von Anfang an gespielt. Wir haben beide getroffen und unsere Tore gegenseitig aufgelegt. Bis zu 86. Minute stand es 2:1 für uns und wir sind kurz davor beide ausgewechselt worden. Durch einen Doppelschlag in der 87. und 88. haben wir 3:2 verloren. Danach ist dann glaub ich auch das Bild mit dem Babysturm entstanden.

Ansonsten haben wir uns leider nicht beide durchgesetzt. Fabi ist irgendwann nach Sand gewechselt, wo wir dann logischerweise gegeneinander gespielt haben. Dann hat man sich erstmal weniger gehört, jeder ist seinen Weg gegangen und hat Familien gegründet, aber man hat sich nie aus den Augen verloren. Seit letzten Jahr haben wir uns dann wieder öfter gehört, weil wir jetzt durch meinen Wechsel nach Grettstadt in der gleichen Liga spielen.

Im Hinspiel standen wir seit langem wieder mal gegeneinander auf dem Feld. Vielleicht kommt es in Zukunft mal vor, dass wir gemeinsam bei der Schnüdel Traditionself auf dem Feld stehen. Beim gleichen Verein wird wahrscheinlich schwierig, weil wir beide ja Trainer sind.“

Und das sind die Gedanken von Fabian Benkert:

„Das Bild stammt aus unserem ersten Jahr im Herrenbereich beim FC Schweinfurt 05. Damals wurde vom sogenannten Baby-Sturm gesprochen. Trainer Damals war auch noch unser heutiger Freund Wolfgang Hau, der sehr viel Wert auf die Jugend gelegt hatte. Ich kann mich noch sehr gut an das Spiel in Kemnat erinnern, also Flo und ich von Beginn an im Sturm auflaufen durften. Wir führten bis zur 81. Minute 2:1 gegen die TSG Thannhausen und verloren leider mit dem Schlusspfiff noch 3:2. Wir beide konnten hier unsere ersten Treffer in der Bayernliga feiern.

Flo und ich kennen uns bereits sehr lange aus der wunderschönen Jugend-Zeit beim FC 05, wo wir auch gemeinsam unsere größten Titel, die Bayrische Meisterschaft bei den C-Junioren und den Aufstieg in die damals höchste Spielklasse (B-Jugend Regionalliga) in zweier Duelle gegen Wacker Burghausen feiern durften. Wir waren damals sehr wichtige Bestandteile der Mannschaft und es hatte unglaublichen Spaß gemacht, mit ihm in einer Mannschaft zu kicken.

Leider trennten sich unsere Wege dann im Jahr 2008. Flo blieb weiterhin beim FC 05 und wurde sogar etwas später mit seinen noch jungen Jahren Kapitän der Regionalliga-Mannschaft. Mein Weg führte im Jahr 2008 zum FC Sand, wo ich sechs Jahre lang in der Landesliga und Bayernliga spielen konnte. Flo und ich schätzen uns sehr und sind uns sehr ähnlich, was den Fußball betrifft. Jeder hat einen unglaublichen Siegeswillen. Heute ist es so, dass wir uns wöchentlich austauschen, was den vergangenen oder kommenden Gegner betrifft.“

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