Home / SLIDER / Halbzeitbilanz TSV Theilheim: „Es war unmöglich, die gesteckten Ziele zu erreichen!“

Halbzeitbilanz TSV Theilheim: „Es war unmöglich, die gesteckten Ziele zu erreichen!“


LRASW Am Main daheim

THEILHEIM – Als Tabellenachter mit einer Niederlage mehr, als es Siege zu feiern gab, überwintert der TSV Theilheim in der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 1 etwas unterhalb der Erwartungen. Das ist sicherlich auch ein Grund, wieso Spielertrainer Martin Schendzielorz bereits jetzt sein Amt aufgibt.

Er ist der erste Coach, der in der großen anpfiff.info-Winterpausenserie in der Halbzeitbilanz für ein großes Interview zur Verfügung steht. Spätestens ab Dezember wird das Portal versuchen, mit den Verantwortlichen aller Vereine aus dem Verbreitungsgebiet ein großes Gespräch zu führen. Dazu gibt´s natürlich auch Storys über alles weitere Wissenswerte und Berichte von den Hallenturnieren der Region.

Herr Schendzielorz, für Sie endete nun die Zeit in Theilheim. Was war der Grund, schon während der Saison hinzuschmeißen?
Martin Schendzielorz: Es werden jetzt hier sicherlich keine Interna von mir ausgeplaudert, aber allgemein kann man sagen: Der Verein, die Mannschaft und ich hatten uns klare Ziele für unsere gemeinsame dritte Saison gesteckt. Mit dem zu geringen Trainingsaufwand, den einige Spieler an den Tag gelegt haben, war es unmöglich, diese gesteckten Ziele zu erreichen.
Ich bin keiner, der während der Saison aufhört, aber nachdem es wiederholt angesprochen wurde und sich bei einigen Spielern wenig bis nichts geändert hat, wollte ich konsequent sein, meiner Linie treu bleiben und gehen.
Der Wegfall der 2. Mannschaft aufgrund der zu dünnen Spielerdecke kam erschwerend hinzu.
Mit der geglückten, wichtigen Verpflichtung von Marius Heinze hatte ich gedacht, dass das der Mannschaft nochmals zusätzlich deutlich Auftrieb gibt und sich die Spieler nochmal etwas mehr rein hauen, da ja ordentlich Qualität dazu gestoßen ist. Jedoch war das nicht der Fall… Manche Spieler haben plötzlich andere Prioritäten gesetzt. Das war schon sehr enttäuschend. Da bemüht man sich sehr, einen Spieler aus der Bayernliga in die Kreisklasse zu holen, und dann sowas.


Kindertafel


Ihr Team hat sich mit dem knappen 1:2 in Werneck beim souveränen Tabellenführer von Ihnen verabschiedet, führte dort sogar bis 20 Minuten vor dem Ende. Zeigte das, dass sportlich doch mehr möglich gewesen wäre?
Martin Schendzielorz: Wir konnten maximal 60 Minuten ordentlich Gas geben. Aufgrund des mangelnden Trainingsfleißes einiger Spieler ließ die Kondition, somit auch Konzentration und Zielstrebigkeit im Verlaufe der zweiten Halbzeit immer mehr nach. Wir hatten nur noch wenig entgegenzusetzen und verloren somit einige Spiele in diesen Phasen oder kassierten leichte Gegentore aufgrund individueller Fehler. Es muss halt jeder mitziehen aus der Mannschaft, sonst kann man auf Dauer nicht erfolgreich sein. Gegen Poppenhausen führen wir 3:0 und das Spiel endet 4:4. Das war nur ein Beispiel. Wenn man unsere Ergebnisse nachliest, erkennt man, dass dies bei sehr vielen Spielen der Fall war. Gegen Ettleben/ Werneck haben wir es aber in der ersten Halbzeit für Kreisklassenverhältnisse richtig gut gemacht und konnten der Übermannschaft Paroli bieten. Schade dass es nicht zu einem Unentschieden gereicht hat. Die Mannschaft hat an diesem Spieltag wirklich alles in die Waagschale geworfen und mir einen guten Abschied bereitet. Am Ende kann man sagen, dass der maximal mögliche Erfolg erzielt wurde, wenn man den Trainingsaufwand der Mannschaft insgesamt betrachtet.





Wie wirst Du beim Bürgerentscheid abstimmen?

46 Gegentore, mehr als drei im Schnitt: Verzweifelt man da als Coach?
Martin Schendzielorz: In der vorherigen Saison hatten wir noch die Abwehr mit den drittwenigsten Gegentoren. In diesem Jahr konnten wir mit zunehmender Spieldauer die Abstände und Ordnung in den Mannschaftsteilen nicht halten. Wir konnten im Training so gut wie nichts im mannschaftstaktischen Bereich machen, da halt einfach immer wieder wichtige Spieler gefehlt haben. Das spiegelt sich in der Anzahl an Gegentoren wider. Auch der Konditionsabfall bei einigen Spielern aufgrund der mangelnden Trainingshäufigkeit hat dazu beigetragen.

Auf 13 weitere Fragen wusste Martin Schendzielorz Antworten. Das gesamte Interview mit vielen weiteren Fotos und Zusatzinformationen sowie den beiden Rubriken „Brust & Tisch“ sowie „Mal ehrlich“ (mit Fragen und Antworten wie der unten stehenden) veröffentlichte das fränkische Fußballportal www.anpfiff.info bereits am Dienstagmittag unter der Woche. Ein anpfiff-Abo ist niht nur für beinharte Fans des lokalen Fußballs ein ideales Geschenk für unter dem Weihnachtsbaum…

Wenn Sie Ihr Team mit drei Adjektiven beschreiben müssten, welche wären das und warum?
Martin Schendzielorz: Sensibel, reisefreudig und heimatverbunden.
Mit fußballerischer Kritik umzugehen fiel manchen Spielern schwer. Einige Theilheimer erkunden gerne die gesamte Welt mehrmals im Jahr über einige Wochen hinweg. Die Spieler sind stolz auf ihren jeweiligen Heimatort Hergolshausen und Theilheim. Feste in ihrem Heimatort zu organisieren ist für sie sehr wichtig. Das ist sehr positiv.







© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Endzeiten der Events sind Schätzungen!
Fotos ggf. beispielhaft!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

#Schweinfurt #News #Nachrichten #Veranstaltungen #Events

Lesen Sie auch

Die Pfisters zum Vierten: Spende für die Kinderklinik des Leopoldina-Krankenhauses

SCHWEINFURT / VASBÜHL - Bereits zum vierten Mal Jahren unterstützt das Maler- und Verputzergeschäft Helmut Pfister aus Vasbühl die Klinik für Kinder und Jugendliche im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.