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Wie Oberschwarzach das hitzige Pokalmatch gegen Ettleben noch komplett drehte – MIT VIELEN FOTOS & VIDEO!


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OBERSCHWARZACH / WIEBELSBERG / ETTLEBEN / WERNECK – Am 30. Oktober gibt´s das Wiedersehen dann erstmals um Punkte in der Fußball-Bezirksliga. Am letzten Spieltag der Hinrunde. Doch schon diesen Mittwoch trafen am späten Nachmittag / frühen Abend in Wiebelsberg die SG Oberschwarzach und der TSV Ettleben/ Werneck aufeinander. Im Kreispokal-Halbfinale. Es wurde dramatisch.

Die Hausherren verloren durch die Niederlage in Stadtlauringen und das anschließende freie Wochenende die Tabellenführung, während sich die Gäste mit einem 5:0 gegen Thulba warm und zum dritten Saisonsieg als Aufsteiger schossen. Und natürlich reiste der Neuling nicht ohne Ambitionen in den Weinort. In dem sah es nach einer Stunde und sogar länger nach einem Erfolg der Gäste aus, für die Kapitän Marcel Faulhaber nach Pass von Sandro Weber in der ersten Halbzeit traf und Simon Michel in der 58. Minute erhöhte nach Querpass von Tim Rottmann. Bis 20 Minuten vor dem Ende hieß es 0:2.


AOK - Keine Kompromisse

„Wir waren bis dahin nicht schlecht, hatten bestimmt 65 Prozent Ballbesitz und auch ein paar gute Chancen“, schätzte mit Alexander Gress der eine Spielertrainer der Wiebelsberger das Verhältnis auf 3:3. Mario Schindler sprach dagegen von einem 4:1 zugunsten seiner Wernecker. „Simon Michel lief mal alleine auf´s Tor zu, es gab zwei Konter über Maximilian Mosandl, Michel köpfte nach einem Freistoß an den Innenpfosten… – und Oberschwarzach hatte gerade mal einen Kopfball!“ Beide waren sich trotzdem irgendwie einig, dass die Führung der Gäste wohl schon in Ordnung ging.


Doch gut für ein Team, wenn es einen Simon Müller einwechseln kann. Der zweite Spielertrainer der Hausherren kehrte gerade frisch ausgeruht von einem zehntägigen Urlaub in Griechenland zurück. „Und jeder kennt uns. Wir können auch ein 0:2 noch drehen“, weiß Gress. Tatsächlich klappte das am Mittwoch wieder.

Wobei Tobias Gnebner beim 1:2 Hilfe bekam von Ettlebens Keeper Jannis Metzger, der den aufspringenden Ball bei freilich auch tief stehender Sonne durch die Arme ließ. Sechs Minuten später passte der Ball bei Simon Müllers Schuss aus der Drehung ins lange Eck. Und noch in der regulären Spielzeit und vor einem anschließenden Elfmeterschießen versenkte Müller auch einen Strafstoß zum 3:2. Er selbst wurde von Ben Schulz gelegt und hob beim anschließenden Jubel ab.

„Er grätscht mich um, klarer geht´s nicht“, sagt Müller zum Strafstoß. „Der Schiedsrichter ist eindeutig gekippt. Mit Simon kam eine gehörige Portion Aggressivität ins Spiel, und der Unparteiische hat zwei, drei Situationen nicht erkannt“, meint dagegen Mario Schindler und war – wie alle Wernecker – über die erste Aktion von Simon Müller gar nicht amused: Sandro Weber attackierte den eingewechselten Oberschwarzacher, der fiel auf den Ettlebener – und erwischte ihn mit dem Fuß im Gesicht, so dass Weber mit einem blauen Auge und Verdacht auf Gehirnerschütterung sogar ins Krankenhaus musste.

Nach dem Abpfiff und dem 3:2 entluden sich zunächst die Emotionen mit ein paar unschönen Worten hier wie da. Nach ein paar Minuten das Durchschnaufens aber plauderten die Trainer miteinander. „Ich bin auf ihn gefallen und berühre ihn mit dem Fuß im Gesicht. Aber natürlich nicht mit Absicht“, versicherte Simon Müller. „Er hat extra den langen Schritt gemacht, weil er über Sandro Weber steigen wollte. Er hat quasi versucht, das schlimmste zu verhindern. Leider hat er es nicht geschafft. Ich glaube ihm“, nahm Mario Schindler an. Und gab zu: „Zwei der drei Tore waren unsere Fehler, da haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht. Da kann der Schiedsrichter nichts dazu. Aber gegen so einen großen Dinosaurier der Liga ist es auch nicht einfach. Wir waren zu lieb, haben den Fokus auf das, was wir können, verloren. Da müssen wir noch Erfahrung sammeln. Und wir sind nicht mit der vollen Kapelle aufgelaufen, deshalb bin ich stolz auf die Mannschaft“, so Mario Schindler.

Die Wiebelsberger freue sich auf das Finale gegen Dampfach. „Das wird ein Schlager, geil. Hoffentlich haben wir in Oberschwarzach Heimrecht. 2019 waren wir zuletzt im Endspiel“, sagt Alexander Gress. Damals gewann der heutige Landesligist Freie Turner Schweinfurt und sicherte sich danach in der ersten BFV-Pokalrunde den TSV 1860 München als Gegner…

Und so geht´s weiter für die beiden Teams: Die Oberschwarzacher bestreiten kommenden Samstag schon und nach einem wieder freien Wochenende am Samstag danach in Dampfach zwei ganz schwere Liga-Auswärtsspiele und haben erst am 17. Oktober gegen die Frankonia aus Thulba mal wieder ein Heimspiel, das erste um Punkte seit dem 5. September. Der TSV Ettleben/Werneck spielt nun sogar vier Mal in der Fremde, in Hirschfeld, Trappstadt, Rödelmaier und Bergrheinfeld, um am 23. Oktober erst wieder gegen Münnerstadt zuhause zu kicken.

Fußball-Kreispokal. Halbfinale: SG Oberschwarzach/ Wiebelsberg – TSV Ettleben/Werneck: 3:2 (0:1)

Oberschwarzach: Jozsef Kiss – Martin Müller, Alexander Gress, Philipp Mend, Martin Grießmann, Valentin Vogel, Sven Friedrich, Jonas Geßner, Noah Wagner, Jonathan Popp, Tobias Gnebner; eingewechselt: Christian Zink, Dominik Weimann, Marco Ullrich, Simon Müller, Andreas Mayer, Spielertrainer: Alexander Gress, Simon Müller.

Ettleben: Jannis Metzger – Konstantin Hedrich, Maximilian Mosandl, Maximilian Hedrich, Marcel Faulhaber, Daniel Weingart, Sandro Weber, Ben Schulz, Tim Rottmann, Simon Michel, Manuel Faulhaber; eingewechselt: Jens Göbel, Sebastian Förster, Linus Geyer, Julian Treutlein; Trainer: Mario Schindler

Tore: 0:1 (37.) Marcel Faulhaber, 0:2 (58.) Simon Michel, 1:2 (72.) Tobias Gnebner, 2:2 (79.) Simon Müller, 3:2 (84.) Simon Müller (Foulelfmeter).
Schiedsrichter: Maximilian Ziegler / Johannes Blaß, Kevin Borst
Zuschauer: 190

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