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Pfostenschuss, Abseitstor – und dann traf ein Gemündener: Warum der TSV Karlburg in Großbardorf den Sieg verpasste und verlor – MIT VIELEN FOTOS!


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GROSSBARDORF / KARLBURG – Sieben Punkte trennen seit Samstag, 15.50 Uhr, zwei der sechs unterfränkischen Fußballteams in der Bayernliga Nord. Beide waren sich jedoch einig, dass es auch nur ein Zähler sein könnte. Der TSV Karlburg unterlag beim Namenskollegen in Großbardorf äußerst unglücklich mit 0:1.

„Wir hätten so ein Spiel in der Vorrunde noch mit 0:2 verloren. Karlburg hat die Niederlage nicht verdient“, gab sogar der Gallier Coach Andreas Brendler und bestätigte nochmals: „Das war unser glücklichster Sieg seit einem Jahr!“





Warum glücklich? Das goldene Tor hat damit nur bedingt etwas zu tun. Der eingewechselte, herrlich auf die Reise geschickte Laurin Schmid bediente von rechts Tim Strohmenger. Ausgerechnet der Gemündener Bub´ im Dress der Grabfelder stand mittig völlig frei und vollendete mit seinem siebten Saisontor. Eine Viertelstunde war da noch zu spielen. „Kleinigkeiten können so ein Spiel eben entscheiden“, weiß Gästetrainer Markus Köhler.


Während in der Folgezeit eher Großbardorf bei Kontern vor dem 2:0 stand und eine echte Ausgleichsmöglichkeit nicht bestand, „wäre bis zur 60. Minute eine Führung für uns verdient gewesen“, sagt Köhler nicht ohne Grund. 40 Minuten lang liefen zwar überwiegend die Hausherren an in einer Partie bis dazu ohne Chancen. Doch Ende der ersten Halbzeit lagen Tore in der Luft.

Für Karlburg. Erst durch Pascal Jenis Kopfball nach langer Freistoßflanke genau auf Gallier-Keeper Justin Reichert. Dann, in der 44. Minute, durch Andreas Köhlers Schuss an den Innenpfosten. Von dort sprang der Ball aber wieder ins Feld zurück.

Und das tat das Leder auch sieben Minuten nach dem Seitenwechsel. Jan Martin traf per Freistoß nur das Lattenkreuz. Danach staubte Maurice Kübert ab, soll damit aber aus Abseitsposition ins Geschehen eingegriffen haben. Kein 0:1 also, dafür aber eine von nun an Verlagerung der Partie Richtung anderes Tor.

„Wir hatten die besseren Chancen. Ärgerlich ist das auf jeden Fall. Aber Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat hoch und runter gearbeitet, bis zur letzten Minute einen Fight abgeliefert. Schade, dass wir die Chancen nicht genutzt haben“, bilanzierte Markus Köhler, der auch noch den Ausfall des verletzt vom Feld humpelnden Maurice Kübert verkraften musste.

Knackpunkt sei das nicht gegebene Abseitstor gewesen, „danach waren es von uns ein paar Prozent weniger. Und nach dem 1:0 für Großbardorf wurde es schwer. Im Endeffekt müssen wir damit nun leben. Es ist halt jede Woche eine harte Arbeit, wenn man sich eine Belohnung holen will“, weiß Karlburgs Trainer.

Nach dem fünften Spiel ohne Sieg und jetzt der ersten Niederlage nach vier Remis haben für Karlburg die letzten drei Partien gegen Abtswind, beim Würzburger FV und gegen Cham eine enorme Bedeutung. Die Großbardorfer können nach zehn Punkten aus den letzten vier Partien nun vom Mittelfeld aus den schweren Spielen in Neumarkt, gegen die Eintracht und bei Don Bosco Bamberg gegen drei Teams aus den Top-Sieben gelassen entgegen sehen. „Wir haben uns dafür eine super Ausgangslage verschafft und wollen auch denen ein Bein stellen“, sagt Andreas Brendler, „und möglichst noch drei, vier Punkte vor der Winterpause kratzen.“

Karlburg sei am Samstag „extrem stark“ gewesen, „und wir sind nicht ins Spiel rein gekommen, waren nicht so spritzig wie die letzten Wochen. Aber das ist mir jetzt extrem egal. Wir haben drei unglaublich wichtige Punkte geholt. Mit unserer Entwicklung bin ich absolut zufrieden. Schon gleich wenn man sieht, dass jede Woche sechs 19-Jährige in der Mannschaft stehen“.

Fußball, Bayernliga Nord: TSV Großbardorf – TSV Karlburg: 1:0 (0:0)

Großbardorf: Justin Reichert – Benjamin Kaufmann, Ronny Mangold, Valentin Reitstetter, Diego Schwab – Niklas Schories (ab 54. Laurin Schmid), Xaver Müller, Julius Landeck, Tim Stecklein (ab 68. Maximilian Wei0 – Lukas Illig (ab 54. Alban Peci), Tim Strohmenger (ab 90. Luca Böhm); Trainer: Andreas Brendler.

Karlburg: Marvin Fischer-Vallevilla – Andreas Rösch, Maurice Kübert (ab 79. Jari Heuchert), Cedric Fenske, Fabio Gobbo – Jan Wabnitz, Sebastian Fries – Jan Martin (ab 79. Andreas Hetterich), Pascal Jeni (ab 69. Jonas Leibold), Andreas Köhler (ab 75. Steffen Bachmann) – Marco Kunzmann (ab 87. Maximilian Franz); Trainer: Markus Köhler.

Schiedsrichter: Stefan Klerner (DJK Lichtenfels)
Tor: 1:0 (74.) Tim Strohmenger
Zuschauer: 210.

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