Home / Fußball / Regional-Bayernliga / Bayernliga / Warum Marcel Ruft nach Nordheim/Sommerach wechselt: „Für den Aufwand war´s für mich in Abtswind nicht genug!“

Warum Marcel Ruft nach Nordheim/Sommerach wechselt: „Für den Aufwand war´s für mich in Abtswind nicht genug!“


Sparkasse

ABTSWIND / NORDHEIM / SOMMERACH – Marcel Ruft wechselt zur neuen Saison etwas überraschend von der Bayernliga in die Kreisklasse. Der 27-Jährige vom TSV Abtswind schließt sich dem TSV Nordheim/Sommerach an, Absteiger aus der Kreisliga. Warum? Und wie seine letzten Partien für die Kräuter-Elf waren und noch sein sollen, verrät er im Interview.

Herr Ruft, Sie sind mit 27 Jahren im besten Alter für einen Fußballer. Wieso der Rückschritt von der Bayernliga in die Kreisklasse?
Marcel Ruft: Nach längerer Zeit höherklassigem Fußball will ich nun wieder zu meinem Heimatverein wechseln, den ich in der U13 verlassen habe. Grund für den Wechsel ist einerseits, dass es für mich immer wichtig war und ist, Fußball zu spielen und das über 90 Minuten. In Abtswind konnte ich dies auch einige Male tun, aber für mich war es im Hinblick des Aufwands, der in der Bayernliga vorhanden ist, nicht genug.


Schauer



Zwei Saisons waren es in Abtswind für Ruft, der in der ersten Spielzeit 18 Mal auf dem Rasen stand, zehn Mal über die volle Spielzeit. Dabei erzielte er zwei Tore, eines bei einem unglaublichen 6:1-Sieg gegen den ASV Vach, das andere beim 2:1 gegen Erlangen-Bruck. Dazu kam eine halbe Stunde bei der Niederlage im Toto-Pokal beim Würzburger FV – und der Einsatz in der Kreisliga beim 0:2 gegen den FC Gerolzhofen. Letzte Saison lief Marcel Ruft ebenso einmal für die Reserve auf, kurioser Weise beim 8:0 gegen den TSV Nordheim/ Sommerach.


Sie standen in der abgebrochenen Saison in 12 von 24 Partien auf dem Feld, acht Mal davon über 90 Minuten. Zu wenig?
Marcel Ruft: Ich sage nicht, dass ich zu Unrecht nicht mehr Spielminuten sammeln konnte, sondern denke vielmehr, dass das Niveau Bayernliga das absolute Maximum für mein fußballerisches Talent war. Dieses Maximum habe ich erreicht und konnte sowohl in Schweinfurt als auch in Abtswind einige Bayernligaspiele absolvieren.

Von der Jugend an stieg Ruft nach und nach auf beim FC Schweinfurt 05. In der inzwischen aufgelösten U23 machte er 2014 den Sprung von der Bezirks- ind die Landesliga mit, absolvierte dort dann bis 2017 stolze 97 Partien mit vier Toren, war also absoluter Stammspieler und Leistungsträger, auch 2017/18 in der Bayernliga mit 25 Spielen und dem einen Treffer beim dramatischen 5:4 gegen den FC Amberg. Natürlich stand er auch beim 1:2 und 2:2 in den anschließenden Relegationsmatches gegen den FC Sand zusamen 180 Minuten auf dem Rasen. Danach der Wechsel nach Abtswind…

Warum nicht nach Euerbach/Kützberg, wo Sie viele der alten Weggefährten aus der Schwienfurter Zeit in der U23 wieder getroffen hätten?
Marcel Ruft: Das wäre mit Sicherheit eine Idee gewesen, aber für mich stand schon länger fest, dass ich jetzt erstmal zu meinem Heimatverein wechseln möchte. Natürlich gab es die Möglichkeit zu Vereinen in der Landesliga zu wechseln. Da ich aber in der Landesliga schon viele Spiele machen durfte, entschied ich mich bereits im letzten Sommer zum Wechsel nach Nordheim, weil natürlich auch einige Kumpels immer wieder auf diesen Wechsel gedrängt hatten. Der geplante Wechsel im letzten Sommer hat sich nun aufgrund Corona auf diesen Sommer verschoben. Was ich auch sagen muss, ist, dass ich mich über diese drei Jahre in Abtswind immer sehr wohl gefühlt habe.

Die 90 Minuten vergangenen Samstag mit dem TSV Abtswind gegen die Spvgg Greuther Fürth in einem Testspiel dürften mit die letzten Einsatzzeiten für Marcel Ruft gewesen sein. 1:1 endete die Partie, Roman Hartleb traf für die Hausherren, die sich auf das womöglich letzte große Spiel der irgendwie ja doch noch laufenden Saison vorbereiten. Kommenden Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr, kommt es in der Kräuter Mix Arena zum BFV-Pokal-Viertelfinale gegen den natürlich eindeutig favorisierten Drittligisten Türkgücü München.

SW1.News und FuSWball.de werden ab der kommenden Saison die Nummer eins, was Berichte vom lokalen und regionalen Fußball betrifft. Von Abersfeld bis Zeuzleben decken die Portale aus der Gegend in und um Schweinfurt alle Orte ab, in denen Fußball gespielt wird. Und das Beste: Alle Berichte kann man ohne Bezahlschranken konsumieren. Es muss also niemand mehr unnötig Geld ausgeben, um über alles Wissenswerte von der schönsten Nebensache der Welt unterhalten zu werden. Alle Vereine rufen wir schon jetzt auf, uns unter redaktion@sw1.News und / oder michael.horling@t-online.de Informationen zu senden. Wir sind rund um die Uhr erreichbar!


Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Ozean Grill
Yummy
Naturfreundehaus
Eisgeliebt


Nutze die kleine rote Glocke unten rechts um aktuell informiert zu werden!
Folge uns auf Facebook | Twitter | Instagram


© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!