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„Wir wissen, wo wir her kommen!“: Geesdorf baut keinen Druck auf, will aber trotzdem in Hof und gegen Abtswind bestehen


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GEESDORF – Die Tabelle lügt auch in der Fußball-Bayernliga Nord nicht. Und sie besagt nach genau der Hälfte der Runde, dass Aufsteiger FC Geesdorf nach 17 der 34 Spiele als Letzter nun eben scheinbar doch nur bedingt tauglich ist für die neuen Gefilde – oder eben nun schleunigst lernen muss, um die Klasse zu halten. Nun nahen heiße Partien…

Nach dem 0:5 am Sonntag bei Don Bosco Bamberg reichten die Sieger aus der Stadt die Rote Laterne an die grünen Jungs vom Dorf weiter. Der Faktenfuchs weiß, dass es sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer sind, aber nur zwei zum ersten Relegationsplatz. „Es sind nochmal 17 Spiele, alles liegt eng beieinander – und auch Don Bosco ist noch keine 25 Zähler weg. Die Wichtigkeit heute war allen bewusst. Wir haben uns das anders vorgestellt, hatten uns mehr vorgenommen. Aber wir wollen nicht mehr daraus machen als es ist. Es ging nur um drei Punkte“, meinte Patrick Werner am Sonntag nach Ende der Partie in Bamberg.


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Auch der Gegner ist nur zwei Zähler weg, genauso wie der Vorletzte. Gegen die Spvgg Bayern Hof startete Geesdorf mit einem 1:1 in das Abenteuer Bayernliga. Im Sommer wirkte das wie ein großer Erfolg, der relativiert ist durch die Talfahrt der Hofer, zu denen der FCG nun kommendes Wochenende muss. Um eine Woche später Heimrecht zu heben im großen Derby gegen den Nachbarn TSV Abtswind, bei dem man an Spieltag zwei ebenso mit dem 1:1 aufhorchen ließ.


„Wir sind gar nicht so schlecht in die Liga gestartet“, weiß Co-Trainer Werner, der bereits unter Hassan Rmeithi dieses Amt inne hatte und seit dessen Aus auch unter Jannik Feidel. Mit in den guten Sommer schließt er auch das 2:2 in Großbardorf ein, noch so ein Team, dass heuer noch im Dorf aufschlägt. „Nur haben wir uns da nicht mit einem Dreier belohnt. Und dann kam eine Phase, wo wir gemerkt haben: Wir müssen uns zurecht finden mit den vielen jungen Spielern, die wir einbauen wollen!“

Es folgten sieben Niederlagen in Serie mit jeweils sieben Gegentoren in Donaustauf und Gebenbach, danach aber direkt der Heimsieg gegen Regensburg 2, der Erfolg in Neumarkt und der Dreier daheim gegen den Würzburger FV. Plötzlich schienen die Geesdorfer angekommen zu sein in der Bayernliga. Und auch wenn die folgenden zwei Partie bei Tabellenführer Eintracht Bamberg (0:4) und gegen Pokal-Halbfinalist ATSV Erlangen (0:5) klar an die Gegner gingen, so schien die Formtabelle dennoch für die Gäste zu sprechen beim Kellerduell auf dem Kunstrasen im Bamberger Stadtteil Wildensorg.

Gefrustete Geesdorfer übernehmen in Bamberg die Rote Bayernliga-Laterne – MIT VIELEN FOTOS!

„Ein 0:5 ist nicht cool, erst recht, wenn man die Wichtigkeit der Partie betrachtet“, sagt Patrick Werner. „Aber wir wissen, wo wir her kommen. Eigentlich ist es doch eine Sensation, dass wir überhaupt Bayernliga spielen dürfen. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Bei uns entsteht kein Druck, von keiner Seite!“

Und doch, freilich sollte ein bisschen was gehen in den zunächst noch vier Partien des Jahres, wären sechs Punkte sicherlich nicht schlecht und ließen ein Überwintern mit großen Hoffnungen zu. „Druck auf dem Kessel bringt nicht“, weiß Werner nochmals, gibt aber zu, dass jetzt erstmal gerade die beiden kommenden Spiele heiß werden. „Egal gegen wen und wo, man will ja immer gewinnen. Sonst bräuchten wir das alles gar nicht zu machen.“

In Hof hätte der ein oder andere schon mal in Jugendjahren gekickt. Aber in der Grünen Au, die einst 20.000 Zuschauer fasste, ist es für Geesdorfs Männer natürlich Neuland. „Schön, dass wir überhaupt mal in so einem Stadion spielen dürfen“, freut sich der Co-Coach. Als Hof einst am Tor der ersten Bundesliga klopfte, da trug der erst 1961 gegründete FC Geesdorf noch Windeln… Noch gar nicht auf der Welt war freilich Vincent Held, der mit acht Treffern beste Torschütze dieser Saison, der allerdings nach einer Sprunggelenks-OP seit zwei Wochen ausfällt.

1:1 gegen Bayern Hof: Nach der Pause „muckte“ Bayernliga-Neuling Geesdorf auf – MIT VIELEN FOTOS!

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