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Attraktiver Schnüdel-Fußball – nur Bennet Schmidt und Lukas Billick bereiteten Sorgen – MIT VIELEN FOTOS!


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SCHWEINFURT – Nach sechs gespielten Runden, also immerhin auch schon wieder einem Sechstel der Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern, zeichnete sich dann doch schon eine kleine Tendenz ab. Mutmaßlich wird es – Stand heute – wohl kein derart dominierendes Team geben wie letzte Saison die Spvgg Bayreuth, die am Samstag vor 2712 Fans den ersten Sieg in der 3. Liga gegen Osnabrück einfuhr.

Ob der aktuelle Tabellenführer DJK Vilzing, einziges Team mit 15 von 18 möglichen Punkten, auch am Ende oben stehen kann, scheint eher fraglich. Auch wenn der Aufsteiger aus der Oberpfalz seinen Lauf fortsetzte und mit dem 2:1 gegen Aubstadt dafür sorgte, dass die Grabfelder in der Tabelle hinter dem FC 05 zurückfielen. Die Schweinfurt Schnüdel indes hätten ziemlich nahe an Unterhaching, Bayern München 2 (beide trennten sich im Derby vor fast 4000 Zuschauern mit einem Remis) oder die Würzburger Kickers (torlos bei Türkgücü München) heran rücken können.


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Doch im SachsStadion hieß es vor der enttäuschenden Kulisse von 731 Anhängern (trotz Schlachtenbummler der Gäste) nur 1:1. Wobei an der Partie gegen Wacker Burghausen rein gar nichts auszusetzen war. „Das war ein geiles Spiel für die Zuschauer mit einem fairen Resultat“, brachte es Gästetrainer Hannes Sigurdsson auf den Punkte. Chancen in Hülle und Fülle, die man trotz des vielen Platzes im Internet gar nicht aufzählen kann, gab es auf beiden Seiten.


Andrija Bosniak vergab bei einem Lattenschuss die beste für die Gäste, bei denen nach gut einer Stunde merklich die Kräfte schwanden. Je länger die Partie dauerte, desto mehr standen die Schweinfurter vor einem Sieg. „Wir haben gesehen, dass wir marschieren können. Wir sind fit, aber es fehlt noch der finale Pass, der letzte Punsh“, sieht Coach Christian Gmünder weiter Ansätze zum Arbeiten. Getroffen hat nur Tim Kraus bereits nach drei Minuten.

Der wirklich gute Auftritt nach den beiden Niederlagen in Heimstetten und Illertissen vor der neuen Anzeigetafel (eigener Bericht folgt) macht Mut. Freilich gab es auch zwei Szenen, die für Frust sorgten bei den Fans. Denn wie schon in Illertissen ließ Bennet Schmidt einen Freistoßball durch die Hände gleiten. „Das war ein Nackenschlag, nach dem die Köpfe runter gingen. Wir können ihn nur wieder aufbauen, aber da bleibt schon was hängen. Zum Glück sind wir dann mit dem 1:1 in die Pause gegangen. Das frühe 1:0 hat uns Vertrauen gegeben, der Ausgleich hat den Stecker gezogen“, fasste es Gmünder zusammen.

Keeper Schmidt freilich durfte seinen Fehler mit drei echten Glanzparaden in Halbzeit zwei wieder gut machen. Was dem Kapitän verwehrt blieb. Nach diversen Unsicherheiten nahm Gmünder bereits zehn Minuten vor der Pause Lukas Billick vom Feld. Der war sichtlich angefressen. legte sich mit einem Meckerer auf der Tribüne an, warf die Binde auf den Rasen. Und musste zusehen, wie es Vertreter Dominic Noa Schmidt in der Innenverteidigung viel besser machte. „Die Situation hat das so ergeben, es war mein Gefühl“, rechtfertigt der Coach die Auswechslung.

Billick wird noch gebraucht und wieder kommen. Vielleicht schon am Dienstag im Pokal beim noch sieglosen Bayernliga-Aufsteiger FC Geesdorf vor den Toren Wiesentheids. Alles andere als ein souveräner Sieg der Schnüdel würde da überraschen. Es gilt, auch Kraft zu sparen für die Partie drei Tage später. Wieder zuhause, gegen Bayern München 2. Die Chance besteht, den amtierenden Vizemeister in der Tabelle zu überholen. Das alleine sollte ein Grund sein, den FC 05 anzufeuern. „Erst Pokal, dann die Bayern – schönere Aufgaben gibt es doch gar nicht!“, sagt Christian Gmünder.

Fußball, Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – SV Wacker Burghausen: 1:1 (1:1)

Schweinfurt: Bennet Schmidt – Jacob Engel, Lukas Aigner, Lukas Billick (ab 36. Dominic Noa Schmidt), Lucas Zeller, Tim Kraus (ab 69. Nicolas Pfarr), Kevin Fery (ab 76. Jannis Rabold), Kristian Böhnlein, Pascal Moll, Georgios Spanoudakis (ab 63. Felix Schwarzholz), Adam Jabiri; Trainer Christian Gmünder.

Tore: 1:0 (3.) Tim Kraus, 1:1 (17.) Denis Ade; Zuschauer: 731

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