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Auf nach Unterhaching: Dort verloren die Schnüdel beim letzten Mal mit 0:5…


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UNTERHACHING / SCHWEINFURT – Nur drei Tage nach dem gleichermaßen dramatischen wie ernüchternden 2:2 gegen Burghausen geht es schon weiter für die Schweinfurter Schnüdel. Mit einer schweren Auswärtspartie bei einem Drittliga-Absteiger. Womöglich zum letzten Gefecht, denn die Liga scheint gerade das Ende des Spielbetriebs zu beschließen…

Selbst bei einem mal wieder notwendigen Sieg bei der Spvgg Unterhaching am Dienstagabend ab 19 Uhr würde die Spvgg Bayreuth in einer dann endlich mal begradigten Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern mit jeweils 23 Partien der Spitzenmannschaften zehn Punkte Vorsprung haben.


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Doch wie gewinnen beim Siebten, der mit 7-3-2 eine ordentliche Heimbilanz vorzuweisen hat, der daheim im eigenen Stadion aber schon gegen Burghausen und Illertissen unterlag, der freilich auch zuletzt insgesamt 15 Punkte aus sieben Partien ohne Niederlage sammelte?


Das letzte Aufeinandertreffen im Alpenbauer Sportpark liegt inzwischen über fünf Jahre zurück. Im August 2016 gewann Unterhaching mit 5:0. Lukas Billick, Kevin Fery und Adam Jabiri waren damals schon dabei. 2017 aber ging das Rückspiel nach Toren von Jabiri und Andreas Bauer genauso mit 2:1 an den FC 05 wie im selben Jahr später die Pokalpartie, als Florian Pieper (auf dem Bild beim Jubeln) mit einem Doppelschlag in den letzten Minuten für die Wende und das Aus der Spvgg sorgte.

Letztmals auf Hachings Trainer Sandro Wagner trafen die Schnüdel vergangenen Sommer, als der Ex-Nationalspieler noch Trainer der U19 war. Die setzte sich damals gegen die A-Jugend des FC 05 in zwei Aufstiegsspielen zur Bundesliga durch und verkauft sich dort bislang glänzend.

Die Herren hingegen sind längst raus au dem Rennen um die Rückkehr in die 3. Liga. Nur mit Mühe gewannen sie vergangenen Freitag gegen Heimstetten das Derby mit 4:3 trotz zweimaligem Rückstand. Patrick Hobsch traf drei Mal. Er ist wie Kapitän Josef Welzmüller, Vorstandssohn Markus Schwabl, Stephan Hain oder der Ex Würzburger Kicker Simon Skarlatidis einer von vielen routinierten Akteuren eines ansonsten jungen und talentierten Kaders, mit dem nächste Saison dann zu rechnen sein dürfte.

Was dem FC 05 Angst machen müsste, gelingt nicht doch noch diese Runde die Wiederholung der Meisterschaft und der damit verbundene direkte Aufstieg. Denn selbst wenn Tabellenführer Bayreuth weiter marschieren sollte und den Titel holt, gebe es ja nächste Saison auch noch den FC Bayern München 2 als Rivalen. Und in der 3. Liga schwächeln die Würzburger Kickers nach wie vor und belegen noch immer einen Abstiegsplatz…

Lust noch da? „Ja, absolut!“, sagt Tobias Strobl, der sich auf Dienstag freut. Und der denkt, dass danach keine Partien mehr anstehen. Also Unterhaching als Abschluss des Jahres? Krönend? „Wir wollen für uns das maximal Beste herausholen“, wiederholt der Coach. „Noch extem lang“ sei die Saison, schlimmstenfalls müsse mal halt für die kommende Runde die richtigen Schlüsse aus der jetzigen ziehen.

Die gezogen aus Burghausen lauten, „dass wir genau so wieder aufstellen würden“, sagt Strobl. Amar Suljic würde er aufgrund der Trainingsleistung wieder bringen, seine zweite Gelb-Rote Karte binnen weniger Wochen würden freilich noch intern zum Thema werden. Auch wenn die zweite Gelbe Karte nicht korrekt gewesen wäre. „Aber er hat sie vielleicht auch verdient, weil mir sein Verhalten nach der ersten mächtig auf den Sack ging“, kritisiert der 34-Jährigen seinen mit dem Schiedsrichter lange diskutierenden Spieler.

Zu Unterhaching: „Viele gestandene Spieler“ habe Kollege Wagner, der Gegner sei – bis auf die zweite Halbzeit gegen Heimstetten – inzwischen stabiler geworden und werde wohl noch die ein oder andere Position in der Tabelle klettern. „Zu Fehlern zwingen“ müsse man die Spvgg, „dann kannst du ihnen weh tun!“ Und das wohl ohne Nico Rinderknecht (muskuläre Probleme) und den vielleicht anderweitig nicht berücksichtigten Lamar Yarbrough, der das Sonntagstraining verschlafen hatte…

Amar Suljic ist gesperrt, Martin Thomann oder Kristian Böhnlein heißen die Kandidaten, die für ihn von Beginn an auflaufen könnten. Marco Zietsch, Edin Hyseni und Nicolas Pfarr rutschen für die drei Fehlenden in den Kader.


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