Home / Fußball / Regional-Bayernliga / Regionalliga / Der 3:3-Hammer: Weshalb Aubstadt in München auch die Schweinfurter Schnüdel glücklich machte

Der 3:3-Hammer: Weshalb Aubstadt in München auch die Schweinfurter Schnüdel glücklich machte


Keiler

MÜNCHEN / AUBSTADT – Es war ein echter Knaller vor den 800 Zuschauern im altehrwürdigen Grünwalder Stadion und ein weiterer Beweis, dass der TSV Aubstadt in seiner zweiten Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern mehr ist als nur ein schon etabliertes Teams. Mit dem 3:3 am Mittwochabend beim FC Bayern München 2 machten die Grabfelder auch den 1. FC Schweinfurt 05 glücklich.

Die Schnüdel haben nun zwar zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenführer, aber eben noch zwei Nachholpartien – in Unterhaching und gegen Buchbach – in der Hinterhand. Bis auf vier Zähler könnten sie dann heran rücken. Wer hätte das noch vor wenigen Wochen gedacht?





Zu Aubstadt selbst und einer klasse Partie: Michael Dellinger, diesmal Kapitän, köpfte die Gäste früh in Führung, ehe die Bayern Vollgas gaben und durch Nemanja Motika und Gabriel Vidovic binnen weniger Minuten bis zur Pause die Partie komplett drehten. Erneut war es der Schweinfurter Dellinger (auf dem Bild links), der rund 20 Minuten vor dem Ende ausglich. Völlig verdient zu dem Zeitpunkt. Ehe es dramatisch wurde: Maximilian Weizmüllers 3:2 in der 86. Minute sah schon aus wie der späte späte Rückschlag für den TSV binnen weniger Tage auswärts in und um der (die) Landeshauptstadt. Doch diesmal traf Aubstadt – anders als Unterhaching am Freitagabend zuvor – in der Nachspielzeit: Durch den strammen Schuss des eingewechselten Leon Heinze, einem Wipfelder.


33 Punkte nach 20 von 38 Partien haben die Grabfelder nun, elf Mal kickten sie bereits auswärts, erst neun Mal zuhause. Gut möglich, dass der Klassenerhalt bereits bis zur Winterpause eingetütet sein kann. Fünf Partien stehen bis dahin noch an. 2022 wird dann das BFV-Pokal-Halbfinale ein weiteres echtes Highlight für den Dorfverein mit seinem so vielen interessanten, jungen, fränkischen Spielern.

Und so geht´s aktuell weiter: Aubstadt erwartet am Samstag ab 14 Uhr in der heimischen NGN-Arena den TSV 1860 Rosenheim. Das ist gegen das Schlusslicht das eindeutig undankbarere Spiel, weil jeder nun natürlich den zehnten Saisonsieg erwartet, die Oberbayern aber zuletzt zwei Dreier einfahren konnten – gegen Rain und gegen Fürth 2. Der FC Schweinfurt 05 reist zum TSV Rain am Lech. Auch hier gilt: Ein Sieg muss her. Weil parallel Bayreuth gegen Fürth 2 klarer Favorit ist und am Sonntag die Bayern in Heimstetten.


ANZEIGE - Heute mal ausgehen/bestellen? Wie wäre es mit:
Naturfreundehaus
Aktopolis Kostas
Maharadscha


Nutze die kleine rote Glocke unten rechts um aktuell informiert zu werden!
Folge uns auf Facebook | Instagram


© 2fly4 - Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!