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Die verflixte Nachspielzeit: Aubstadt gab spät einen Dreier aus den Händen – MIT VIELEN FOTOS!


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AUBSTADT – Das gerade entstehende mächtige Bauwerk hinter dem Tor auf Seite des Sportheims mit einer Physiopraxis und einem Raum für die V.I.P.´s wird bis zum 26. August sicherlich noch nicht fertiggestellt sein, wenn in der dritten Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern der TSV Aubstadt diesmal schon im Sommer und in der Hinrunde die Schweinfurter Schnüdel empfängt. Diesmal wieder auf Augenhöhe?

Viel hatte an diesem Samstag nicht gefehlt und die Grabfelder wären auf Platz vier gesprungen mit drei Punkten Vorsprung auf den FC 05. Aber auch im dritten Anlauf wurde es nichts mit Heimsieg eins in dieser Runde. „In Ansbach am Dienstag machen wir in der 92. Minute das 2:1…“ erinnerte sich Trainer Vicky Kleinhenz an große, späte Freude wenige Tage zuvor auswärts. Diesmal trafen die Gäste von Türk Gücü München in der Nachspielzeit zum Ausgleich. Per wuchtigem Kopfstoß.



„Das ist extrem ärgerlich und bitter. Aber es haut uns nicht um“, sagt Kleinhenz. Das 1:1 deutete sich bereits irgendwie an. „Die letzten zehn Minuten haben wir nicht mehr für die nötige Entlastung gesorgt. Man merkte den Kräfteverschleiß, auch wenn es kein Powerplay der Münchner war. Aber wir müssen halt das 2:0 nachlegen, dann ist der Deckel drauf!“


Ein paar Gelegenheiten waren da. Nils Benedikt Piwernetz hatte die beste nach einer Stunde nach einem Konter und langen Ball, setzte selbigen aber freistehend am Kasten vorbei. Und Timo Pitter traf nur die Latte mit einem mächtigen Schuss rund zehn Minuten nach dem 1:0, einem Traumtor von Max Schebak per Fallrückzieher nach Flanke von Pitter.

„Das war ein sehr, sehr reifer Auftritt meiner Mannschaft, Chapeau vor dem Gesamtpaket“, zog Kleinhenz seinen Hut. Abermals zeigte sich, dass einiges in dem Kader des TSV Aubstadt steckt. Mit Christopher Bieber saß diesmal der bereits vierfache Torschütze erstmal auf der Bank, der dreifache Joshua Endres fehlte komplett nach einer kleinen Augen-Laser-OP am Freitag.

Weiter geht´s für die Grabfelder nächsten Samstag auswärts beim starken Neuling DJK Vilzing und drei Tage später im Pokal zum Landesligisten FC Coburg. Und dann folgt die nächste, die große Englische Woche mit dem Heimauftritt gegen Viktoria Aschaffenburg, der Partie in Unterhaching und dem Derby in der NGN-Arena gegen die Schnüdel. Das alles binnen sieben Tagen. Gut, dass der Kader so groß und so stark ist.

Auch wenn es für einen Platz ganz vorne womöglich nicht reichen wird, selbst wenn am Samstag Unterhaching erstmals und der Nürnberger Club (zuhause gegen Pipinsried bereits das zweite Mal) verloren. Aubstadt hätte bis auf zwei Punkte auf Platz eins heran rücken können. Wären da nicht die 92. Minuten gewesen und der Kopfball von Michael Zant… Nach der Punktspiel-Niederlage vor zwei Saisons und dem Pokalsieg in der vergangenen gab´s nun eben mal ein Remis gegen die Türken, die ja eigentlich gar keine sind.

Fußball-Regionalliga Bayern: TSV Aubstadt – TürkGücü München: 1:1 (1:0)

Aubstadt: Lukas Wenzel – Ingo Feser, Christian Köttler, Steffen Behr, Leonard Langhans, Marcel Volkmuth (ab 73. Ben Müller), Jens Trunk (ab 73. Leon Heinze), Nils Benedikt Piwernetz, Max Schebak (ab 78. Patrick Müller), Timo Pitter (ab 89. André Rumpel), Moritz Gündling (ab 63. Christopher Bieber); Trainer Victor Kleinhenz.
Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger; Assistenten: Jonas Kohn und Matthias Kraus
Tore: 1:0 (28.) Max Schebak, 1:1 (90.+2) Michael Zant
Zuschauer: 418

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