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Droht nun sogar der Abstiegskampf? Beim FC 05 geht aktuell anscheinend gar nichts mehr…


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SCHWEINFURT / AUGSBURG – Hätte, wäre, wenn…, der FC Augsburg 2 um den am 1. April in Schweinfurt vom Hof gejagten Trainer Tobias Strobl nicht in den letzten zehn Minuten noch das 2:2 gegen den durch Timo Pitter und Ingo Feser führenden TSV Aubstadt erzielt – die Grabfelder könnten mit Stolz auf die Tabelle der Fußball-Regionalliga Bayern deuten und auf sechs Punkte Vorsprung auf den FC Schweinfurt 05 verweisen.

So sind es „nur“ vier Zähler nach immerhin zwölf Partien und knapp einem Drittel der Saison. Kommenden Samstag gegen Heimstetten will der Dorfverein aus dem Spielkreis Rhön die 20 Punkte-Marke knacken – uns wäre die halbe Miete zum abermaligen (souveränen?) Klassenerhalt.


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Und da ist es nun, das Thema Abstiegskampf. Das späte Augsburger Unentschieden sorgt dafür, dass die Fuggerstädter zwar weiter auf einem Platz stehen, der am Ende der Runde den direkten Fall in die Bayernliga (Süd) zur Folge hätte. Doch mit einem Sieg im Nachholspiel könnten Strobl und Co bis auf zwei Punkte an den FC 05 heran kommen. Oder wahlweise die Hausherren, derzeit Vorletzter.


Konkret: Bei nun elf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Würzburg erübrigen sich alle Träume von den Schnüdeln im Aufstiegskampf längst allemal. Seit Freitagabend und dem abermals deprimierenden 1:3 gegen den 1. FC Nürnberg 2 ist klar: Vielleicht geht´s diese Saison wirklich nur darum, den Sturz ins Bodenlosen zu verhindern. Immerhin noch 858 Fans sahen lediglich das 1:2 des neuen Stürmers Benjamin Hadzic 20 Minuten vor dem Ende, aber auch einen Club um Doppeltorschütze Leonardo Vonic, der noch deutlicher hätte dominieren können.

„Das war eine hochverdiente Niederlage, die auch höher ausgehen kann . Wir haben alles vermissen lassen“, sprach der enttäuchte Schweinfurter Trainer Christian Gmünder von „Zweikampfverhalten, Laufwege und fehlender Härte und Aggressivität. „Und dann kommt so ein Ergebnis dabei heraus…“ Und das, obwohl wieder eine höchst ordentliche Mannschaft zur Verfügung stand. Gästecoach Cristian Fiel wunderte sich nach der Pause und der 1:0-Führung seiner Elf: „Wir hatten gedacht, der Gegner, er kommt jetzt…“ Doch der FC 05, er kam nicht…

Kommenden Freitag um 17 Uhr in Pipinsried, das selbst vor dem Samstags-Gastspiel in Unterhaching mit einem Punkt mehr da steht. droht mal wieder ein Zittermatch auf dem Dorf. Wo Nikola Jelisic als Trainer und Pablo Pigl als sein Co gute Arbeit leisten. Zwei, die einst mal beim FC 05 spielten…

Parallel am Freitag gewann Viktoria Aschaffenburg mit drei Toren des in Schweinfurt als zu schwach empfundenen Benedict Laverty und einem Treffer von Florian Pieper 5:1 gegen Eichstätt. Wacker Burghausen bügelte Bayern München 2 gar mit 5:0 ab. Mit einem Erfolg von Edin Hyseni, bei den Schnüdeln als zu leicht empfunden. Beim 6:0 der Würzburger Kickers in Illertissen besorgte der freiwillig geflohene Thomas Haas das 1:0.

Während Nico Stephan beim 0:2 patzte und man sich fragt, wieso der FC 05 einst eigentlich Bennet Schmidt aus Freiburg holte, steht in der Regionalliga Nordost nach fünf Siegen mit nur einem Gegentor der Berliner AK mit Keeper Luis Zwick an der Spitze. Im Südwesten dominiert der SSV Ulm mit Lamar Yarbrough, David Grözinger und Philipp Maier als Stammspielern – allesamt in Schweinfurt ausgemustert – vor übrigens Timo Wenzels Homburgern, noch so ein Trainer, den man bei den Schnüdeln entlassen hatte.

Das alles wirft Fragen auf. Nach der Kaderplanung, nach wirklichen Zielen, nach dem Sinn des Profifußballs… Und damit nochmals ein Blick auf Aubstadt, wo mit Timo Pitter, Ingo Feser, Max Schebak, Julian Schneider oder Steffen Behr beim Remis in Augsburg zahlreiche einst überwiegend ausgemusterte Schnüdel im Kader standen. Beim FC 05 wird man sich freilich darauf berufen, die Augsburger U23 diese Saison geschlagen und es damit besser gemacht zu haben als der noch immer belächelte Dorfverein aus dem Grabfeld…

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – 1. FC Nürnberg 2: 1:3 (0:1)
1. FC Schweinfurt: Nico Stephan – Jacob Engel (ab 81. Nicolas Pfarr), Lukas Aigner, Pascal Moll (ab 40. Marco Ziesch), Benjamin Hadzic, Kristian Böhnlein, Ivan Mihaljevic, Adam Jabiri, Tim Kraus (ab 52. Felix Schwarzholz), Lucas Zeller, Julius Landeck (ab 70. Jannis Rabold); Trainer: Christian Gmünder.

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