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„Ein dreckiges 1:0 gibt auch drei Punkte!“: Der FC 05 will am Samstag unbedingt spielen und Heimstetten schlagen


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SCHWEINFURT – 30 Punkte weniger als Tabellenführer Unterhaching: Nach 22 der 38 Saisonpartien und kurz vor der Winterpause kann nach fast 60 Prozent der Punkterunde in der Fußball-Regionalliga eindeutig festgestellt werden, dass für die Schnüdel des FC 05 eigentlich fast alles schief lief. Und nun kommt das Schlusslicht zu womöglich einer Zitterpartie.

Als Zwölfter haben die Schweinfurter immerhin zwölf Punkte mehr als der SV Heimstetten gesammelt. Der Letzte ist seit Anfang Oktober sieglos, schlug da aber den Tabellendritten 1. FC Nürnberg 2 und schaffte Anfang August einen seiner vier Dreier (ein weiterer gelang gegen den Vierten aus Aschaffenburg) gegen die Schnüdel. Und die warten auch schon wieder seit Mitte Oktober und dem 2:1 zum Einstand von Co-Trainer Marc Reitmaier in Vilzing auf ein befreiendes Erfolgserlebnis.


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„Kalte Schulter“: Selten passte diese Wortkreation besser als für diesen Samstag. Temperaturen um den Gefrierpunkt sind angekündigt. Dem FC 05 droht eine Rekordkulisse im negativen Sinn. Es wäre ein Wunder, wenn viel mehr als 300 Fans ins SachsStadion kommen würden, wo vier Wochen zuvor zuletzt der TSV Rain am Lech triumphierte – der nach dem jüngsten 2:1 gegen den Club inzwischen gleichauf ist mit den Grün-Weißen. Einen Punkt mehr hat die von Tobias Strobl trainierte U23 des FC Augsburg, sechs Zähler mehr hat der TSV Aubstadt auf seinem Konto, am Samstag bei TürkGücü München zu Gast.


Sonntag ab 17 Uhr könnte es etwas kuscheliger zugehen im Sachs-Stadion, wenn dort nach zwei Jahren Pause wieder mal das Schnüdel-Singen von Weihnachtsliedern stattfindet. Da werden mindestens 1000 Besucher im Dunkeln erwartet. Tags zuvor will der FC 05 „unbedingt spielen. Aber wenn die Stadt die Plätze wegen Schnee sperrt, können wir natürlich auch nichts machen“, hofft Christian Gmünder auf eine Austragung. da der Verband wohl kaum zwei Nachholspiele im Februar 2023 ansetzen möchte, droht den Schweinfurtern ansonsten wohl die Woche danach nochmal die Neuansetzung der Illertissen-Heimpartie.

2:3 und 3:4 ndeten aus Sicht der Unterfranken Anfang August die beiden Hinspiele auswärts binnen weniger Tage. Das 2:3 beim kommenden Gegner war die erste Niederlage nach einem guten Saisonstart. Coach Gmünder bemüht die Fahrradkette – weil er nicht weiß, ob die Runde anders verlaufen wäre ohne diese Dämpfer. Mutmaßlich schon…

Ob das nun ein Schicksalsspiel wird? „Selbst wenn wir dieses Spiel verlieren, wäre noch nicht alles vorbei“, weiß der 42-Jährige, der gerade die jungen Spieler nicht noch mehr unter Druck setzen will. Unter der Woche fand eine Teambuidling-Maßnahme auf dem Weihnachtsmarkt statt. „Die Jungs verstehen sich auch außerhalb des Platzes“, weiß der Trainer, der „mit Demut, nicht überheblich und konzentriert“ die Partie angehen will. „Ein dreckiges 1:0 gibt auch drei Punkte!“ Nötig dazu: Viele Flanken und Wucht. „Wir müssen auch mal Tore erzwingen!“

Personell fällt Felix Schwarz nach einem Rippenbruch aus, kehren von den zuletzt Fehlenden wohl nur Lucas Zeller und Malik McLemore zurück, steht hinter Jacob Engel nach einer Grippe noch ein Fragezeichen wie hinter diversen angeschlagenen Spielern. Gmünder mutmaßt, dass maximal drei oder vier Feldspieler auf der Bank Platz nehmen. Die U19 stet parallel in Weißenburg vor einem wegweisenden Spiel um den Klassenerhalt in der Bayernliga.

Droht den Herren ein Abrutschen auf einen Relegationsrang? „Damit beschäftigte ich mich nicht“, sagt Chris Gmüner im Wissen, dass dieses Szenario ja auch bei einer Spielabsage drohen könnte. Mal wieder eine gute Trainingswoche soll ein ordentliches Auftraten ermöglichen. Wenn nicht, dann kann man ja auch noch beim Schnüdel-Singen am Sonntag zwischenzeitlich mal für den FC 05 beten…

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