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„Geduld, Geduld, Geduld…“: Rot für Torjäger Jabiri trübt die Freunde über den Sieg gegen Heimstetten – VIELE FOTOS!


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SCHWEINFURT – Das „dreckige 1:0“, das Trainer Christian Gmünder gereicht hätte, wurde es nicht. Aber der „schmutzige“ 2:0-Sieg über das das abgeschlagene Regionalliga-Schlusslicht Heimstetten geht für den FC 05 natürlich auch in Ordnung. Klar aber ist: Selten, womöglich noch nie besaß der Fußball in Schweinfurt einen geringeren Stellenwert als aktuell.

Mit Mühe zählten die Verantwortlichen 359 Zuschauer im weiten Rund. Wer nicht kam, verpasste eine zähe Sache, Halbzeit eins eigentlich zum Vergessen. Dann aber ein frühes 1:0 nach Wiederanpfiff, als erst Tim Kraus an Keeper Maximilian Riedmüller scheiterte, Kevin Fery dann quer spielte auf Adam Jabiri, der das leere Tor vor sich hatte. Nach dem 1:0 schlenzte Kraus zum 2:0 ein. Nach einer Stunde nahm die Partie mit trotzdem alles andere als überzeugenden Schnüdeln, den erwarteten Lauf.


Mezger



Chris Gmünder

Wäre da nicht die Szene in Minute 63 gewesen, als Torjäger Jabiri, die Nummer eins der Regionalliga mit nun 17 Buden, seine persönliche Winterpause verlängerte. „Ich wollte den Konter unterbinden, ihm ein Bein stellen, ihn nicht verletzen“, versichert der 38-Jährige natürlich glaubhaft. Trotzdem stieg er gefühlsmäßig vor der Mittellinie zu sehr von hinten gegen Alexis Fambo ein. Der Heimstettener schrie laut vor Schmerzen, und Schiedsrichter Simon Schreiner griff in die Hosentasche. Glatt Rot bedeutet wohl mehr als ein Spiel Sperre.


Weil die Nummer 32 der Gäste nach Behandlungspause dann doch weiter spielen konnte, wurde er fortan bei jeder Ballberührung ausgepfiffen. Man muss das Fußballvolk nicht verstehen – und vielleicht kommen auch deshalb immer weniger Zuschauer beim FC 05, weil an der Misere ja grundsätzlich immer die Anderen die Schuld haben. Jedenfalls brachten die Schüdel in Unterzahl dennoch die Partie über die Bühne. Heimstetten hatte nicht wirklich eine echte Chance auf ein Tor.

„Unsere absolute Rumpftruppe war im Schnitt 21,5 Jahre alt“, brachte es Coach Christoph Schmitt auf den Punkt. er konnte auch nur zwei Mal wechseln. „Wir wollten alles reinschmeißen, die Partie war auch ziemlich ausgeglichen. Dann machen wir gleich nach der Pause einen Riesenbock, der nicht passieren darf. Nach dem 2:0 war das Ding gegessen – bis Jabiri Rot bekam. Aber auch danach sind wir nicht zu Tormöglichkeiten gekommen“, gab er zu.

„Geduld, Geduld, Geduld…“ brauchten die Schweinfurter für Christian Gmünder. „Der Gegner stand hintendrin, das war klar, dass das kein Schmankerl, kein Leckerbissen wird. Das 1:0 war natürlich der Dosenöffner. Es war nicht alles gut, aber ein souveräner und solider Sieg. Und das zu Null tut uns allen gut“, weiß der Trainer des FC 05.

Julius Landeck

Mutmaßlich bald dürfte der Verband bekannt geben, dass die Nachholpartie gegen Illertissen erst 2023 stattfindet und für den 18. Februar angesetzt wird, wenn es freilich noch immer kalt sein dürfte. Nach dieser Partie werden die Schweinfurter nacheinander in Burghausen, bei Bayern München 2 und bei Fürth 2 jeweils auswärts antreten. Ehe das Heimspiel gegen den TSV Aubstadt ansteht, der Samstag bei Türkgücü München knapp mit 0:1 verlor und in der Tabelle nur noch drei Punkte vor den Schnüdeln liegt.

Die sind Zehnter, haben trotzdem nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz und auf Illertissen nach deren Sieg über Rain am Lech. So gesehen wird diese Partie wegweisend werden. Bis 2023 sollten zahlreiche Akteure in den Kader zurück kommen. Der Song „Everlasting love“ dröhnte am Samstag nach dem Abpfiff aus den Lautsprechern. Man wird sehen, wie sich die Liebe der Schweinfurter zu den Grün-Weißen in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Zumindest passte eines der Lieder vor dem Anpfiff: „I want it all“ von Queen war da zu hören. Alle drei Punkte gingen an den FC 05…

Fußball, Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – SV Heimstetten: 2:0 (0:0)

Julius Landeck

Schweinfurt: Bennet Schmidt – Julius Landeck, Ivan Mihaljevic, Lucas Zeller, Jacob Engel, Lukas Billick, Kevin Fery (ab 64. Pascal Moll), Kristian Böhnlein (ab 90. Nicolas Pfarr), Tim Kraus (ab 89. Georgios Spanoudakis), Malic McLemore (ab 80. Alexander Fabian Bazdrigiannis), Adam Jabiri.
Tore: 1:9 (47.) Adam Jabiri, 2:0 (58.) Tim Kraus.
Rot: Jabiri (Schweinfurt, 63.)
Zuschauer: 359

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