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Jabiri, Jabiri – ohne „Opa Adam“ geht es beim FC 05 nicht, der in Pipinsried endlich mal wieder siegt


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PIPINSRIED / SCHWEINFURT – Vier Mal zuvor ohne Sieg – und dann ausgerechnet nach Pipinsried, wo man ja eigentlich nur verlieren kann. Doch der FC 05 gewann, holte am frühen Freitagabend wertvolle drei Punkte – und befindet sich vorübergehend zumindest nicht mehr in Abstiegsgefahr und im Mittelfeld der Regionalliga-Tabelle.

Die Geschichte der Partie vor schmaler Kulisse ist schnell erzählt: Die erste Halbzeit sah nicht nach einem Dreier der Gäste aus. Doch dann schlug Adam Jabiri zu: Glich nach dem Seitenwechsel mit Saisontor neun, in der Schlussviertelstunde mit dem zehnten Treffer des 38-Jährigen. Wenn es ihne nicht geben würde: Oh weh, FC 05! Mit Lorenz Bäuerlein kam in den Schlussminuten noch ein A-Jugendlicher zum Einsatz.


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Personall könnte es aber aufwärts gehen, und die Trendwende muss anhalten. Schon am Dienstag ist ein Sieg im Pokal-Viertelfinale bei Bayernligist ATSV Erlangen Pflicht. Und am Freitag darauf zuhause wieder, wenn es gegen Eichstätt um Punkte geht. Nun noch ein Pokal-Erfolg – und die Schnüdel können sich der Unterstützung von um die 800 Fans im SachsStadion wieder sicher sein.


Fußball, Regionalliga Bayerrn: FC Pipinsried – FC Schweinfurt 05: 0:2 (0:0)

Zuschauer: 315
Tore: 0:1, 0:2 (46., 77.) Adam Jabiri

1. FC Schweinfurt: Nico Stephan – Jacob Engel, Lukas Aigner, Benjamin Hadzic (ab 76. Nicolas Pfarr), Marco Zietsch (ab 56. Georgios Spanoudakis), Alexander Fabian Bazdrigiannis (ab 88. Lorenz Bäuerlein), Felix Schwarzholz (ab 66. Jannis Rabold), Ivan Mihaljevic, Adam Jabiri, Lucas Zeller, Julius Landeck; Trainer: Christian Gmünder.

Und hier noch der offizielle Bericht des FC 05:

2:0-Auswärtssieg in Pipinsried

Eine stabile Defensive und ein Doppelpack von Torjäger Adam Jabiri (46./77.) sorgten am Freitagabend für einen verdienten 2:0-Auswärtssieg des 1. FC Schweinfurt beim FC Pipinsried.

Ohne zehn: FC-Trainer Christian Gmünder musste auf Kristian Böhnlein (Gelb-Sperre) verzichten, der bisher bei allen Spielen am Ball war. Dazu fehlten die Langzeitverletzten Dominic Schmidt, Vitus Scheithauer, Fabian Cavadias, Severo Sturm und Malik McLemore. Pascal Moll, Tim Kraus und Lukas Billick standen verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung; Kevin Fery fehlte grippekrank.

In einer an Höhepunkten armen ersten Hälfte hatten die Gastgeber etwas mehr vom Spiel. „Wir sind nicht gut reingekommen, Pipinsried war griffiger, ohne sich aber klare Torchancen herauszuspielen“, bilanzierte Gmünder. Die größte Gelegenheit produzierten die Schnüdel selbst nach einem Missverständnis, als Lucas Zeller zu seinem Torhüter Nico Stephan zurückköpfte, dieser das Leder gerade noch auf der Linie zu fassen bekam (8.). Der FC kam besser in die zweite Hälfte, und gleich mit der ersten Gelegenheit gingen die Grün-Weißen in Führung. Marco Zietsch passte von der linken Seite überlegt ins Zentrum, Adam Jabiri vollendete in Torjägermanier zur 1:0-Führung (46.). „Ein überragender Start, der Knoten war gelöst“, freute sich Gmünder. In der Folge kontrollierte der FC das Geschehen, verteidigte geschickt und war bei schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder gefährlich. Das 2:0 durch Jabiris zehntem Saisontor nach schöner Vorarbeit von Julius Landeck brachte die nötige Sicherheit und räumte letzte Zweifel am zweiten Auswärtsdreier der Saison beiseite. „Riesenkompliment an die Mannschaft“, so Gmünder. Wir kämpfen seit Wochen mit acht bis zehn Ausfällen. Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft. Ich bin sehr froh über die drei Punkte!“ Pipinsrieds Spielertrainer und Ex-Schnüdel Niko Jelisic sah einen „verdienten Sieg“ des FC. „Das 1:0 hat ihnen viel Selbstvertrauen gegeben, sie haben um jeden Zentimeter auf dem Platz gefightet, niemanden vorbeikommen lassen. Sehr routiniert und clever runtergespielt, dazu ein sensationelles Tor von Adam zum 2:0.“

FCP: Thiel – Langen, Willibald, Rauscheder (88. Grotz) – Agbowo (63. Seo), Pudic (87. Greifenegger), Mwarome, D. Jelisic (72. Milican) – Yilmaz, Jike, Idrizovic (76. Pigl).
Ersatz: Witetschek – Keßler, Kikuchi, Amdouni.

FC05: Stephan – Landeck, Zeller, Mihaljevic, Engel – Aigner – Bazdrigiannis (88. Bäuerlein), Schwarzholz (68. Rabold), Zietsch (58. Spanoudakis), Hadzic (76. Pfarr) – Jabiri.
Ersatz: B. Schmidt.

Tore: 0:1 Jabiri (46.), 0:2 Jabiri (77.).

Gelbe Karten: D. Jelisic, Jike – Aigner, Zietsch, Schwarzholz, Zeller, Landeck, Rabold, Spanoudakis.

Zuschauer: 315.

Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (1. FC Rieden).

Ausblick: Am Dienstag, 27. September, steht um 18:30 Uhr das Viertelfinale im Totopokal bei ATSV Erlangen an. Das nächste Heimspiel in der Regionalliga Bayern steigt am Freitag, 30. September, um 19 Uhr gegen den VfB Eichstätt.

 


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