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Nun hakt´s anfangs zuhause: Warum der FC 05 nicht gewann und trotzdem viel Lob erntete – VIELE FOTOS!


Vorsorge-Schweinfurt - Medizinische Vorsorge

SCHWEINFURT – 5:1, 5:1, 4:0, 6:0, 6:0, gar 8:0 – das waren die Resultate der sechs von acht Heimspielen der Schnüdel bis Anfang Oktober im letzten Jahr. Wenig später schlugen sie auch Buchbach mit 3:0. Dazu kam damals aber eine fast unerklärliche Auswärtsschwäche. Und heuer? Erst das klare 3:0 in Rain, nun eine Fast-Blamage. Gegen Buchbach daheim.

Was nach dem 1:1 aber auffällt: Der FC 05, auch die Fans, feierten das Unentschieden fast wie einen Sieg. „Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war gut. Was nicht funktioniert hat, das werden wir klar ansprechen. Doch die Mannschaft ist marschiert, hat Gas gegeben, hat sehr viel investiert. Kompliment“, überwog für den neuen Chefcoach Christian Gmünder das Positive.


Mezger

Vielleicht hatte ja die Trauerminute für den verstorbenen Kristian „Kico“ Sprecakovic die Schnüdel anfangs gelähmt. Jedenfalls ging das frühe 0:1 durch einen von Kristian Böhnlein abgefälschten Schuss absolut in Ordnung. „Die ersten 15 Minuten haben wir gepennt“, drückte es Innenverteidiger Lucas Zeller aus. „Die haben wir verschlafen, da waren wir zu passiv. Und das 0:1 hat Buchbach in die Karten gespielt“, weiß Gmünder.


Danach das: „Wir hatten unglaublich viele Standards und Flanken“, sah der Coach erwartet überlegene Schweinfurter. „Und für die harte Arbeit wurden wir belohnt. Wir sind dran geblieben und waren giftig“, freute Zeller sich über den Ausgleich, den er selbst stürmend erzielte, als Marcel Spitzer ein individueller Fehler unterlief. „Wenn das 1:1 so spät fällt, können wir mit dem Unentschieden leben“, weiß Gmünder. Schließlich war´s ja schon die 90. Minute. „Wir müssen daran arbeiten die Überlegenheit zu einem Sieg zu bringen.“ Dan es fast noch gab, hätte nicht Buchbachs Keeper Andreas Steer in der 93. Minute so hervorragend Lukas Aigners Kopfball pariert.

„Wir haben sehr, sehr gut verteidigt und uns taktisch clever verhalten. Sehr, sehr schade, dass wir das 1:0 nicht über die Zeit gebracht haben“, ärgerte sich TSV-Trainer Marcel Thallinger ein wenig. Sein Co Andreas Bichlmaier schob das auch auf den Gegner: „Schweinfurt hat durch seine Qualität die zweite Halbzeit das Spiel in den Griff bekommen.“

Bitter: Der erst einegwechselte Severo Sturm zog sich in einem Zweikampf einen Knöchelbruch im rechten Fuß zu, so die Diagnose von Teamarzt Dr. Simon Herwerth nach einer umgehend im Leopoldina Krankenhaus durchgeführten Untersuchung. Der 22-Jährige wird bereits am Dienstag von Chefarzt Dr. Matthias Blanke operiert. Die Ausfallzeit wird mit mindestens drei Monaten prognostiziert. Damit dürfte für den Zugang aus Abtswind die Hinrunde allemal gelaufen sein.

Rein tabellarisch bedeuete das 1:1 für die Schweinfurter am Freitagabend weiterhin Platz zwei hinter den doppelt siegreichen Aschaffenburgern. Immerhin konnte mit Bayern München 2 einer der Meisterschaftsfavoriten überholt werden. Der amtierende Vizemeister unterleg mit 0:2 in Ansbach vor 3700 Zuschauern. Gerade mal ein Viertel davon schaute im SachsStadion zu. Es ist hier wie da Luft nach oben.

Unten geht´s weiter…

www.gloeckle-bau.de und www.karriere.gloeckle-bau.de drücken dem FC 05 für die Saison 2022/23 die Daumen.

Weiter geht´s mit einem freien nächsten Wochenende, davor aber am Dienstag der Pokalrunde eins auswärts beim Bamberger Kreisligisten Reichmannsdorf. Da muss, da wird der FC 05 siegen, ehe eine Woche später mit dem FC Augsburg 2 Tobias Strobl ins Sachs-Stadion zurück kommt. Die U23 des Bundesligisten verlor ihre ersten beiden Partien – und letzte Saison mit 0:6 in Schweinfurt. Aber was heißt das schon…

Fußball-Regionalliga Bayern: 1. FC Schweinfurt 05 – TSV Buchbach; 1:1 (0:1)

Schweinfurt: Bennet Schmidt – Lukas Aigner, Lukas Bilick, Lucas Zeller, Jacob Engel – Malik McLemore (ab 68. Felix Schwarzholz), Dominic Schmidt (ab 65. Severo Sturm / ab 84. Kevin Fery), Tim Kraus (ab 46. Geogios Spanoudakis), Kristian Böhnlein – Pascal Moll (ab 77. Alexander Bazdrigiannis), Adam Jabiri; Trainer Christian Gmünder.

Tore: 0:1 (13.) Samed Bahar, 1:1 (90.) Lucas Zeller.
Schiedsrichter: Markus Pflaum (Dörfleins)
Zuschauer: offiziell 881

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