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Schon wieder verloren: Nun ist sie endlich vorbei, die Saison des FC Schweinfurt 05


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ASCHAFFENBURG / SCHWEINFURT – Genau vor neun Jahren feierten die Schnüdel den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga Bayern. Seitdem ging es eigentlich immer ein bisschen aufwärts. Höhpunkt war die Meisterschaft 2021. Und danach? Folgte die nun zuende gegangene Saison, die unterm Strich eine absolute Enttäuschung darstellte.

Nur noch ein Punkt aus den letzten sechs Spielen ohne Sieg, sieben von 27 möglichen Zählern seit dem Rauswurf von Trainer Tobias Strobl, nächsten Samstag wohl 34 Punkte Rückstand auf Meister Bayreuth, ein sich zum Schluss auflösendes Team: Interimscoach Jan Gernlein war die im Stich gelassene ärmste Sau der Schweinfurter, könnte man sagen. Die finale, vorgezogene Partie am Dienstag passte zur Auswärtsbilanz von gerade mal vier Siegen in 19 Partien, wie sie auch Fürth 2 oder Memmingen einfuhren. Einer von beiden steigt direkt ab, beide spielen nochmal in der Fremde. Noch Fragen?


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3:2 gewannen die Aschaffenburger den finalen Vergleich, weil der schon zum 1:0 treffende Benedict Laverty in der 88. Minute auch noch den Siegtreffer erzielte. Ausgerechnet ein Ex-Schnüdel, für den FC 05 als nicht mehr stark genug erachtet. Meris Skenderovic und Kristian Böhnlein per Foulelfmeter hatten zur Pause die Partie zwar gedreht, die letzten zehn Minuten schaffte das aber auch die Viktoria und gewann verdient. So erklärt sich Platz fünf am Ende für den FC 05, noch hinter Burghausen und Unterhaching.


Es folgt: Die Sommerpause und ihr der Totalumbruch im Team. Außer Gernlein und Teammanager Andi Binner (der kurz nochmal ins Tor durfte) verlassen Skenderovic (1860 München), Thomas Haas (Würzburger Kickers), Florian Pieper (Aschaffenburg), Nico Rinderknecht (SV Donaustauf) sowie Amar Cekic, David Grözinger, Luis Zwick, Edin Hyseni, Emir Bas und Martin Thomann alle mit bislang noch unbekanntem Ziel Schweinfurt. Severo Sturm (TSV Abtswind), Julius Landeck (TSV Großbardorf), Alexander Bazdrigiannis (SC Freiburg 2), Lukas Aigner (Chemnitzer FC) und Georgios Spanoudakis (Wacker Burghausen) heißen die Neuen für den künftigen Coach Christian Gmünder (U19 des SSV Ulm).

Unter ihm kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Muss es auch. Denn die offiziell nur 713 Zuschauer im Schnitt sind eigentlich nur 567, wenn man die 3340 abzieht, die gegen Bayern München 2 kamen. In der Aufstiegs-Saison 2012/13 schauten noch über 1000 Fans pro Partie zu – und da hießen die Gegner Selbitz, Kleinrinderfeld, Hollfeld oder Trogen..

Fußball-Regionalliga Bayern: Viktoria Aschaffenburg – 1. FC Schweinfurt 05: 3:2 (1:2)

Schweinfurt: Bennet Schmidt (ab 89. Andreas Binner) – Tim Kraus, Jannik Schuster (ab 78. David Grözinger), Lukas Billick, Nicolas Pfarr, Marco Zietsch, Edin Hyseni, Kevin Fery, Kristian Böhnlein, Meris Skenderović, Amar Suljic (ab 66. Florian Pieper); Trainer: Jan Gernlein.

Tore: 1:0 (27.) Benedict Laverty, 1:1 (32.) Meris Skenderovic, 1:2 (45.) Kristian Böhnlein, 2:2 (81.) Niklas Borger, 3:2 (88.) Benedict Laverty

Zuschauer: 999


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