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Tobias Strobl vor der Rückkehr nach Schweinfurt: „Ich bin beim Verein mit allen absolut im Reinen!“


Keiler

AUGSBURG / SCHWEINFURT – Frühzeitig kommt es am Dienstag zu einem Wiedersehen: Der FC Augsburg 2 gastiert mit seinem neuen Trainer Tobias Strobl im Schweinfurter SachsStadion bei den Schnüdeln. Einerseits freut sich der 34-Jährige natürlich auf die schnelle Rückkehr zum FC 05, andererseits freilich waren die Begleitumstände der überraschenden Trennung nicht gerade schön. Und läuft es zudem bislang noch nicht wirklich richtig gut beim FCA-Nachwuchs.

Das 2:3 zum Start gegen Vilzing relativiert freilich der bisherige Höhenflug des Aufsteigers. In Aschaffenburg kann man mit 1:2 verlieren, und das 0:2 jüngst gegen Unterhaching kam gegen einen Meisterschaftsanwärter zustande. „Im ersten Spiel waren wir sehr, sehr schlecht, auch wenn wir erst in letzter Minute verloren haben. Das war verdient. Aber ich habe auch schon einiges gesehen, was Mut macht“, sagt Strobl. „Ich hoffe, wir lernen weiter dazu und nehmen eine Entwicklung!“ Und holen bald Punkte, weiß er.


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Vilzing sei stark im Umschaltspiel, Unterhaching hätte eine hohe Wucht, sei ein bisschen verglichbar mit Bayreuth, was den Schnüdeln nicht unbedingt Zuversicht geben dürfte angesichts des Rückstandes letzte Saison zum Meister und Aufsteiger. Auch der Ex-Coach der Schweinfurter ist gepannt, wie sein einstiges Team heuer abschneiden wird. Bei seinem fehlen am Dienstag die gegen Haching vom Platz gestellten Kristijan Taseski (Rot) und Mario Subaric (Gelb-Rot). Nach dem Sonntags-Pokalspiel der Augsburger Profis in Lohne bei Oldenburg wird sich zeigen, ob Cheftrainer Enrico Maaßen für Dienstag Akteuren Spielpraxis geben wird außer dem zuletzt für die U23 abgestellten Henri Koudossou.


123 Tage und ziemlich genau vier Monate nach der plötzlich verkündeten Trennung kommt es also zu einem Wiedersehen. „Ich freue mich auf extrem viele Menschen“, versichert Strobl, „vor allem auf Jabbo, Kevin und Nobby vom Team, auf die Zuschauer oder auf die Medienvertreter.“ Mit den Spielern Jabiri und Fery sowie Co-Trainer Kleider besteht nach wie vor Kontakt.

Beim Auftaktspiel in Rain schaute er zu, sprach auch mit seinem acht Jahre älteren Nachfolger Christian Gmünder. „So ist das Fußball-Geschäft. An seiner Stelle hätte ich die Chance auch genutzt“, ist Strobl keinesfalls böse auf ihn, weil der FC 05 mit Gmünder schon Kontakt hatte, als der 34-Jährige noch im Amt war. „Ich bin beim Verein mit allen absolut im Reinen, auch mit Markus Wolf, der nach der Trennung sehr korrekt zu mir war! Und ich kann einem jeden die Hand geben.“

Strobl muss zugeben, „dass Robert Hettich und ich nicht die besten Freunde sind“. Dem sportlichen Leiter gesteht er jedoch ein, „dass sie einen Umbruch wollten, auch von der Spielweise“. So wie es nun kam. „Außerdem haben wir letzte Saison unsere Ziele verfehlt. Und dafür bin ich verantwortlich!“ Bis heute freilich ist ihm nicht so recht klar, wieso Hettich ihm die Entscheidung der Trennung mitten in der Rückrunde, eine Stunde nach einer Pressekonferenz und drei Tage vor dem Spiel bei Bayern München verkündete. Unterschiedliche Meinungen hätte es immer mal wieder gegeben, das sei aber üblich in einem Fußballverein – und ausdrücklich auch mitunter fördernd.

Also deshalb nun eben Lechhausen statt Oberndorf. Statt in einem Schweinfurter Stadtteil wohnen die Strobls, neben Tobias Ehefrau Katharina und die über zwei Jahre alte Tochter Lisa, nun eben in einem Augsburger Stadtteil. Sein Heimatort Hepberg ist jetzt nur noch eine Autostunde entfernt. Und der große Fußball ist nahe, auch wenn es vom Rosenau-Stadion, in dem die U23 spielt, rund fünf Kilometer sind bis zur VVW-Arena. In der wird nach überstandenem Kreuzbandriss demnächst wohl wieder ein Bundesliga-Mittelfeldspieler auflaufen, von dem diese Geschichte ausdrücklich nicht handelt. FCA-Profi Tobias Strobl ist mit dem Trainer der zweiten Mannschaft weder verwandt noch verschwägert.

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