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Bengalo, WC-Verwüstung, Adidas, Geschäftsstelle, Krautschneider: Viele Themen rund um den FC 05 – und am Samstag kommt Rosenheim


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SCHWEINFURT – Themen zum Nachfragen gab´s zur Genüge bei der offiziellen Spieltags-Pressekonferenz des FC 05 vor dem Regionalliga-Kick am Samstag ab 14 Uhr gegen den TSV 1860 Rosenheim. Bei Gruselwetter am Donnerstagmittag standen mit Trainer Timo Wenzel, Stürmer Stefan Maderer und Geschäftsführer-Assistent Benni Liebald kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

Der „heißeste Scheiß“ ist natürlich das, was so genannte „Fans“ die letzten Tage angerichtet haben. Der Böller, Bengalo oder die Rauchbombe von Buchbach, was auch immer genau da gezündet wurde im Block der Schnüdel vergangenen Freitag, könnte laut BFV zu einem Punktabzug führen, wenn der Verein den Täter nicht ermitteln konnte.


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Konnte er das? „Wir geben das noch nicht bekannt und äußern uns erst, wenn die Strafe feststeht“, sagt Benni Liebald und kündigt an, dass man eine Stellungnahme noch vor Fristende am Montag an den Verband sendet, der dann Montagabend tagen dürfte, um den Schweinfurtern bis Mitte der Woche mitteilen zu dürfen, ob die drei gewonnenen Zähler wieder flöten gehen.

Für die Verwüstungen der Toiletten im Gästeblock vom Samstag zuvor wird der FC 05 den FC Augsburg nicht verantwortlich machen. „Der Verein kann ja nichts dafür“, sagt Liebald und vergleicht mit einem Spiel bei Fürth 2, als die Schweinfurter Anhänger im einstigen Ronhof sogar Dixi-Klos zum Brennen brachten, die Fürther den Schaden ersetzt haben wollten, der FC 05 aber nicht zahlte. Im Willy-Sachs-Stadion stellte die Polizei angeblich die Personalien von vier Leuten fest, drei davon sollen Sympathisanten der Würzburger Kickers sein, die sich an diesem Tag bei Spiel der Schnüdel gegen Augsburg 2 trafen. Ein Schaden im gewiss vierstelligen Bereich entstand. Ob der Verein als Veranstalter oder die Stadt als Eigentümer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung stellen wird, ist noch offen.


Weg vom Stadion, rein in die Innenstadt: In der neuen Geschäftsstelle an der Ecke Graben / Bauerngasse ist alleine der Fanshop so groß wie die bisherige Geschäftsstelle neben der Stadionwirtschaft. Die bleibt erhalten für den Verein, in der City hat die GmbH nun auf rund 280 Quadratmeter ein geräumiges Zuhause. Ein Büro dort bezog auch der sportliche Leiter Björn Schlicke, der den Ausrüster-Deal mit Adidas einfädelte. Die Herzogenauracher würden damit die stetige Entwicklung des FC 05 honorieren.

Steffen Krautschneider nach Pipinsried: Nicht der Wechsel selbst fuchst Timo Wenzel, der davon jedoch aus den Medien erfuhr. „Da kann man einen kommunikativeren Weg wählen“, drückt es der Coach aus, der den Wechsel zur neuen Saison an sich schon verstehen kann. „Er hat sich so entschieden, und wir wünschen ihm alles Gute!“ Nach einer Leisten-Operation fällt Krautschneider auf unbestimmte Zeit noch aus.

Gutes Thema: Auch Vincent Waigand, Florian Trinks und Marco Fritscher wird man am kommenden Samstag nicht auf dem Rasen sehen. Zumindest nicht spielend. Adam Jabiri dürfte von der Bank kommen, nachdem er unter der Woche bis Donnerstag krank war und nicht trainieren konnte. Aus dem selben Grund fehlte in Buchbach Ersatzkeeper David Paulus. Er kehrt zurück, wie auch Kevin Fery. Doch Timo Wenzel wird wohl die selbe erste Elf wie letzten Freitag beginnen lassen: Eiban – Messingschlager, Strohmaier, Kleineheismann, Lo Scudato – Billick, Andermatt – Weiß, Lelisic, Maderer – Pieper. Wahrscheinlich zumindest.

Rosenheim? Die sind auswärts sehr gut und haben eine Mannschaft, die nie aufgibt“, weiß der Trainer. Ersteres belegen 13 Punkte, die der aktuelle Vorletzte in der Fremde holte, bei schon vier Siegen, beispielsweise in Bayreuth. Daheim läuft´s trotz Sieg über Bayern München 2 nicht so, sogar Schlusslicht Pipinsried entführte einen Dreier. Zweiteres hat zu tun mit dem Hinspiel, als die Schweinfurter durch zwei Krautschneider-Tore bis kurz vor Schluss mit 2:1 führten, ehe ein Missverständnis und ein leichtfertiger Pass von Stefan Maderer auf Florian Trinks zum Ballverlust führte – und zu Danijel Majdancevics Ausgleich. Der fällt mit fünf Gelben Karten genauso aus wie der gleichaltrige Markus Einsiedler, der schon sieben Mal traf. Sicher kein Nachteil für den FC 05.

Das 0:2 der Rosenheimer gegen Heimstetten letzten Samstag war schon die sechste Partie der Oberbayern ohne Sieg. „Wir haben das 2:2 in Memmingen auf Sport 1 angeschaut. Wenn wir schnell spielen, bekommen wir sicher unsere Räume. Wir dürfen sie nur nicht unterschätzen. Und der Boden wird wegen des Regens sicher auch tief sein. Für Top-Sachen wird der Platz nicht gut sein. Aber wir passen uns an“, verspricht Timo Wenzel.

„Wir sind seit Rosenheim gereift, haben in diesem Jahr noch kein Gegentor kassiert. Wir werden unsere Chancen bekommen. Und dann entscheiden wir das Spiel für uns. Da bin ich mir sicher“, versprüht Stefan Maderer Zuversicht. Er traf ja golden in Buchbach, Saisontor fünf trotz seiner Rolle momentan links außen auf der Krautschneider-Position. Zweistellig will er noch einnetzen diese Runde, „was super wäre, schwierig wird, aber nicht unmöglich ist“. Den Sieg in Buchbach habe man während der langen Busreise heimwärts gefeiert, natürlich trotzdem auch über die Vorkommnisse geredet, „aber die Freunde hat überwogen. Wir wollen immer gewinnen, egal ob jemand zündet.“ Und am liebsten die Punkte behalten…

Unser Bild zeigt Stefan Maderer nach der Pressekonferenz.

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