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Die Rückkehr des Alltags in Garstadt: „Wir bringen auch ohne Julian die Saison zuende!“


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GARSTADT – Das Spitzenspiel zwischen Fortuna 96 Schweinfurt und Nordheim/ Sommerach 2 fiel ja aus. Nur die Teams von den hinteren Plätzen in der Schweinfurter Fußball-B-Klasse 4 spielten am Wochenende. Am kommenden muss auch der Aufstiegsanwärter FC Garstadt wieder ran: Bei Wülfershausen 2 und nach ganz schweren Wochen.

Vergangenen Dienstag wurde Julian Konrad zu Grabe getragen. Mit 15 Toren nicht nur der beste Schütze des Teams, sondern auch der Kopf der Mannschaft und eigentlich derjenige, der verantwortlich dafür ist, dass es den Spielbetrieb in Garstadt überhaupt erst wieder gibt. Um die Faschingszeit 2018 herum soll es gewesen sein, als die dazu Pläne reiften.


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Konrad, bis dato erfolgreicher Stürmer beim TSV Bergrheinfeld, der gerade auf dem Weg war in die Bezirksliga, musste aufgrund des Polizeidienstes kürzer treten und wollte das machen mit einem Team von Garstädter Jungs, die alle zwangsweise zuvor beim Gemeindenachbarn spielten. Beim FC ist Julian Konrads Vater Peter zudem 2. Fußball-Abteilungsleiter.

„Julian ist die Hauptperson, warum ich aus Gochsheim weg bin“, sagt Horst Rosenberger, der Coach des FC Garstadt, der sich der Aufgabe in erster Linie deshalb annahm, weil Julian Konrad so etwas wie eine Art „Neffe“ von Rosenberger war. Deshalb erfuhr er auch noch am Abend des schrecklichen Vorfalls vom Tod und besuchte die Familie wenig später. Schon am Wochenende nach dem Unfall traf sich das Team, im Beisein eines Notfall-Seelsorgers.


Da beschloss die junge Truppe, dass sie auf alle Fälle weiter machen wird. „Wir bringen die Saison zuende und auch in der nächsten wird der Fußball in Garstadt bestehen. Die Mannschaft wird auch zusammen bleiben“, kann Horst Rosenberger nach ein paar weiteren Zusammenkünften nun versichern. Der Spielbetrieb wird ganz normal fortgesetzt, aber halt doch anders. Ohne Julian, aber mit einem „Jetzt erst recht“-Gefühl der Truppe.

Julian Konrads Bruder Timo, der im Sommer aus der A-Jugend der Bergrheinfelder nach Garstadt wechselte, hütet das Tor. Eren Elmali, Luca Pfister oder Markus Braun, die besten Torschützen – mit weitem Abstand – nach Julian könnten in dessen Fußstapfen treten. „Er war schon ein Ausnahmespieler“, sagt Trainer Rosenberger, der natürlich nicht weiß, ob man den Verlust sportlich – menschlich ohnehin nicht! – auffangen kann im Team. Und wie die einzelnen Spieler innerhalb der Truppe reagieren, wenn nun bald wieder der Alltag beginnen soll.

Wenige Tage vor seinem Tod spielte Julian Konrad noch beim 1:0-Testsieg beim TV Oberndorf-Schweinfurt 2. Er traf zwar nicht, flog aber mit Gelb-Rot in letzter Minute vom Platz. Danach wollte die Mannschaft zu einem weiteren angesetzten Vorbereitungsspiel gegen den FC Knetzgau mehrheitlich nicht antreten. Auch ein Match gegen Lindach fiel aus. Und den letzten geplanten Test vergangenes Wochenende sagten die Limbacher wegen zu vieler kranker Spieler ab.

Aufsteigen in die A-Klasse will der FC Garstadt immer noch. Auch ohne seinen Torjäger. Doch ganz so wichtig ist das nun alles nicht mehr.

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