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Freud und Leid lagen nah beieinander: Unterschiedliche Re-Starts im Grabfeld


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AUBSTADT / GROSSBARDORF – Während die einen nach entspannten 90 Minuten jubelten, kassierten die anderen einen späten Gegentreffer zu einer unnötigen Niederlage. Die beiden Teams aus dem Grabfeld starteten höchst unterschiedlich ins neue Fußballjahr. Zwei weitere Unterfranken trafen sich zum Derby. Und ein Sieger des Wochenendes zuvor lieferte einen Tage der offenen Tore.

Der TSV Aubstadt durfte sich freuen: Erst verlängerte Top-Torjäger Martin Thomann seinen Vertrag, um gegen den ATSV Erlangen mit Saisontor 15 den Sieg einzuleiten. 4:0 hieß es am Ende, weil auch Mike Delinger, Daniel Leicht und Julius Benkenstein noch trafen. Mit-Spitzenreiter Gebenbach siegte zwar mit 3:0 in Neumarkt auch deutlich. Doch die Verfolger patzten.


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Eltersdorfs 0:0 bei den Würzburger Kickers, das Derby-1:1 des Würzburger FV bei wieder auf einen Nichtabstiegsrang vorgerückten Abtswindern, in erster Linie die Großbardorfer Niederlage – das bedeutet nun sieben Punkte Vorsprung für das Spitzenduo, das Meisterschaft und Relegationsrang unter sich auszumachen scheint.

Gar acht Zähler zurück liegen nun die Grabfeld-Gallier, die beim Sechsten in Seligenporten in eigener Überzahl unglücklich das 2:3 in der 94. Minute kassierten. Simon Snaschel und Dominik Zehe glichen zuvor jeweils Führungen der Klosterer aus. Nach Zehes 2:2 in der 90. Minute hätten es die Großbardorfer besser mal gut sein lassen sollen.


Weiter geht´s am kommenden Wochenende für die Gallier schon wieder auswärts, diesmal Sonntag bei Don Bosco Bamberg aus dem Verfolgerfeld. Das wird nicht leicht. Nachbarrivale Aubstadt kickt nochmals im Schulstadion, diesmal gegen Seligenporten, kann sich für den Rivalen rächen.

Gebensbach empfängt mit den Würzburger Kickers 2 einen Gegner aus Unterfranken. Abtswind muss die weite Reise zu Bayern Hof antreten, der Würzburger FV hat am Main die lösbare Aufgabe gegen Neumarkt vor sich.

Und der FC Sand erwartet Ansbach. Nach dem triumphalen 2:1-Last Minute-Sieg beim WFV rutschten die Haßberg´ler wieder auf einen Relegationsrang zurück. Das 3:4 im Kellerduell in Forchheim war natürlich ein Knaller. Shaban Rugovaj und Johannes Bechmann gleichen Führungen der Oberfranken aus. Dann zog Forchheim auf 4:2 davon, Sebastian Wagner verkürzte wieder. Doch auch wenn noch 20 Minuten zu spielen war, gelang Sand diesmal kein Tor mehr und die Hausherren rückten in der Tabelle bei noch einer Nachholpartie auf gefährliche zwei Punkte nahe.

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