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Talentsichtungstag: BFV mit neuem Konzept, mit noch engmaschigerem Netz


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BAYERN – Das Netz der bayerischen Talentförderung wird nochmals engmaschiger: Das Kernleitungsteam des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat den jährlich stattfindenden Talentsichtungstag konzeptionell gänzlich neu aufgestellt und stellt auch die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen auf eine neue Stufe.

Ab sofort spielt der vielversprechende Nachwuchs des älteren E-Junioren-Jahrgangs (in diesem Jahr 2008) immer am Wochenende nach den Osterferien (2019 am 4./5. Mai) an einem der bayernweit 18 BFV-Nachwuchsleitungszentren oder einem der 45 DFB-Stützpunkte im Freistaat vor und kann sich dort für die Aufnahme in das professionelle Talentförderprogramm des BFV empfehlen.


Eisgeliebt

Ausgewählt und gemeldet werden die Spielerinnen und Spieler jetzt nicht mehr von ihren Eltern, sondern von ihren Trainern und Betreuern, die ebenfalls beim Talentsichtungstag mit dabei sind und dort von einem Einblick in eine moderne Trainingsgestaltung profitieren können. Die E-Jugend-Mannschaften treten künftig in Turnieren (FUNino) gegeneinander an und können so im vertrauten Vereinsumfeld und in einer möglichst praxisnahen Situation ihr Können unter Beweis stellen.

Die talentiertesten Spieler erhalten nach dem Sichtungswochenende eine Einladung zu weiteren Probetrainings an den BFV-NLZs bzw. DFB-Stützpunkten und haben die Möglichkeit, dort von einer dauerhaften Förderung auf Top-Niveau zu profitieren. Um Terminkollisionen zu vermeiden, findet am Talentsichtungswochenende bei den E-Junioren bayernweit kein Spielbetrieb statt.


In den vergangenen Jahren hatten jährlich durchschnittlich über 1000 Spielerinnen und Spieler am Talentsichtungstag teilgenommen. Die Meldefrist endet am 31. März 2019. Auf seiner Internetseite (www.bfv.de/talentsichtungstag) informiert der BFV ausführlich zum Meldeprozedere, den zeitgenauen Terminen an den verschiedenen Orten und beantwortet die wichtigsten Fragen für alle Interessierten.

„Damit die Talente ihr ganzes Können abrufen können, ist eine möglichst vertraute Atmosphäre das A und O. Darum haben wir uns bewusst dazu entschieden, beim Talentsichtungstag künftig kleine Mannschaften in Turnieren beispielsweise im „Vier-gegen-Vier“ gegeneinander antreten zu lassen. Im gewohnten Umfeld mit ihren Mannschaftskameraden können die Spielerinnen und Spieler wesentlich unbeschwerter aufspielen, als wenn sie als Einzelspieler in einer Trainingseinheit allein voll im Fokus stehen“, erklärt Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann.

„Ganz gezielt binden wir ab sofort auch die Vereine stärker als bisher mit ein. Künftig entscheiden die Trainer und Betreuer, welche Talente sie mit zum Talentsichtungstag nehmen – sie kennen die Spielerinnen und Spieler aus Training und Spielbetrieb schließlich am besten und können zudem wesentlich objektiver entscheiden als beispielsweise Mütter oder Väter.“

Die BFV-Talentförderung

Um die besten Talente in Bayern zu finden, setzt der BFV als einziger DFB-Landesverband in Ergänzung zu den DFB-Basisstützpunkten auf eigene Nachwuchsleistungszentren, die jedem Talent die gleiche und faire Chance auf eine heimatnahe sportliche und schulische Ausbildung garantiert – egal in welcher Region. Basis ist die jährliche Sichtung aller E-Junioren des älteren Jahrgangs an den Stützpunkten in ganz Bayern. Hier können alle Mädchen und Jungen ihr Talent unter Beweis stellen. Auf Grundlage dieser Sichtungen erhalten die besten Mädchen und Jungen die Chance, in einem Stützpunkt neben dem Training im Heimatverein zusätzlich professionell von lizenzierten Trainern gefördert zu werden.

Da in Bayern als Flächenstaat weite Entfernungen zu überbrücken sind und es wichtig ist, die Talente auch auf Top-Niveau möglichst lange in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu fördern, hat der BFV neben den Basisstützpunkten eigene BFV-Nachwuchsleistungszentren eingerichtet. An 18 Standorten werden die Top-Talente in Kooperation mit regionalen Spitzen-Amateurklubs und in Übereinstimmung mit den Profiklubs intensiv und individuell gefördert.

Aus der Förderstruktur des Bayerischen Fußball-Verbandes finden jedes Jahr viele Talente den Weg zu Profiklubs. So wie Julian Weigl, der beim kleinen SV Ostermünchen angefangen hat und über die BFV-Talentförderung den Sprung auf die große Fußballbühne geschafft hat und mittlerweile als Nationalspieler bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht – oder die Nationalspielerinnen Lena Lotzen (SC Freiburg, geboren in Würzburg) und Sara Däbritz (FC Bayern München, geboren in Amberg).

Um die strategische Planung der Talentförderung in Bayern kümmert sich das Kernleitungsteam des BFV. Zu dem Gremium gehören unter anderem BFV-Vizepräsident Reinhold Baier, Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann, Felix Jäckle (Hauptabteilungsleiter Sport), Felix Brych (Abteilungsleiter Talentförderung), die beiden BFV-Verbandstrainer Sabine Loderer und Engin Yanova sowie die vier bayerischen DFB-Stützpunkt-Koordinatoren Michael Urbansky (Nordbayern), Johannes Ederer (Ostbayern), Peter Wimmer (Südbayern) und Oskar Kretzinger (Westbayern).

Alle Informationen zum Talentsichtungstag, den Neuerungen und allen Standorten gibt es hier: www.bfv.de/talentsichtungstag



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