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Handball-Triumph am Dreikönigstag: Unerwartet klarer „Derbysieg“ der MHV-Landesligadamen


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SCHWEINFURT – Unter dem Motto „Neues Jahr – neues Glück“ traten die MHV-Handball-Damen zum so wichtigen „Landesliga-Derby“ gegen den HSV Bergtheim II an. Die Gäste kamen jedoch mit breiter Brust nach Schweinfurt, da sie ihre letzten vier Landesligaspiele gewinnen konnten und mit 14:10 Punkten im sicheren Mittelfeld stehen.

Die Marschrichtung des MHV hingegen war klar: Nach sechs Niederlagen in Folge mussten die Schweinfurterinnen unbedingt gewinnen, um den Anschluss an den „Nichtabstiegsplatz“ nicht zu verlieren. Sie hatten zuvor 4:20 Punkte auf dem Landesliga-Konto.

Hierfür hatte der „Interimstrainer“ Norbert Schmitt – Trainer Alexander Bitsch war privat verhindert – die meisten MHV-Damen schon tags zuvor zu einem Freundschaftsspiel beim Bezirksoberlisten TV Großlangheim eingeladen. Nach einem 2:8-Rückstand konnte man dort schließlich dennoch mit 21:23 gewinnen. „Das hat mir schon Mut gemacht, dass wir am nächsten Tag gegen Bergtheim gewinnen können“, so das Fazit von Norbert Schmitt.


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Und die Damen aus der Kugellagerstadt begangen am Samstag das „Landesliga-Derby“ in den ersten Minuten wie ausgewechselt. Nichts war mehr von der Unsichtheit im Angriff oder gar der katastrophalen Abwehrleistung der letzten Spiele zu spüren. Nach dem schnellen 1:0 von Theresa Kleinhenz (auf dem Bild mit Schwester Anna) nach zwölf Sekunden spielten sich die Gastgeberinnen in einen wahren Spielrausch.




Nach gut acht Minuten führten die Hausherrinnen mit 5:1 (!). Doch dem schnellen und druckvollen Angriffsspiel des MHV sowie dem aufopferungsvollen Abwehrverhalten zollten die MHV-Damen nach gut zwanzig Minuten Tribut und der Gast aus Bergtheim kam näher und glich schließlich zum 8:8 aus. Nun nahm Norbert Schmitt seine 1. Auszeit.

Die Fehler wurden angesprochen und das Positive nochmals herausgestellt. Und die MHV-Mädels verstanden alles. Die Aufholjagd der Gäste wurde beendet und die Schweinfurterinnen führten zur Pause mit 12:8 Toren.

Wer nach der Pause dachte, dass die Hausherrinnen – wie zum Beispiel gegen Pleichach – zusammenbrechen würden sah sich getäuscht. Nein, jetzt bauten die MHV-Mädels ihren Vorsprung noch weiter aus und konnten sogar einen Sechs-Tore-Vorsprung verwalten. Über 15:9, 16:10, 17:11 und 18:12 – bis Mitte der zweiten Halbzeit – sah die Heimmannschaft schon wie der sichere Sieger aus.

Nach einer kurzen Durststrecke 18:14 in der 45. Minute nahm man dann die 2. Auszeit. Wiederum setzten die MHV-Mädels dann alles um, was ihnen aufgetragen wurde. Sie ließen ab diesem Zeitpunkt keinen einzigen Gegentreffer mehr zu und konnten die Begegnung beruhigt mit 21:14 gewinnen.

Der Jubel auf Seiten der Schweinfurterinnen kannte nach dem Schlusspfiff kann Halten mehr. So merkte man vor allem dem „Interimstrainer“ Norbert Schmitt seine Freunde nach diesem Spiel an: „Ich bin voll des Lobes über diese Mannschaftsleistung. Bis auf Julia Albert kenne ich die Mannschaft schon seit einigen Jahren und habe gewusst, welches Potenzial in jeder Spielerin steckt. Leider war dieses Potenzial in der gesamten Vorrunde verschüttet. Ich musste dieses Potenzial nur wachkitzeln und an die Oberfläche bringen. Unser hervorragendes und aufopferungsvolles Abwehrverhalten war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben heute nur die Hälfte der durchschnittlichen Gegentreffer erhalten. Ich möchte auch keine Spielerin besonders hervorheben, denn das gesamte Team hat diese Leistung vollbracht. Danke an die gesamte Mannschaft, dass sie mir dabei vertraut hat. Ich hoffe nun, dass Alex diesen Weg weitergeht !“

Handball-Landesliga, Damen: MHV Schweinfurt 09 – HSV Bergtheim II: 21 : 14 (12: 8)
Torschützinnen des MHV-Schweinfurt:
Anna Kleinhenz (6) – Johanna Weigel (5) – Julia Albert und Zeljka Parad (je 3) – Theresa Kleinhenz und Viola Wolz (je 2).

Spielfolge:
3:0, 3:1, 5:1, 5:3, 6:3, 7:4, 7:7, 8:8, 12:8 (Halbzeit)
14:8, 15:9, 16:10, 17:11, 18:12, 18:14, 21:14 (Spielende)

Zeitstrafen:
MHV SW 1 x 2 min. (Kleinhenz T.)
Berghtheim 2 x 2 min. (Rösner, Reichert)

Zuschauer: ca. 100







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