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Foto: Wolfgang Großpietsch

„Armutszeugnis und im besonderen Maße bedenklich“: Absage des Schul- und Kulturausschusses stößt auf Unverständnis bei SPD-Stadtrat Ralf Hofmann


Beständig

SCHWEINFURT – Am Mittwoch, 24. Juni, wäre der reguläre Termin des Schul- und Kulturausschusses des Schweinfurter Stadtrats gewesen. Dass dieser vom Oberbürgermeister abgesagt wurde, weil es offensichtlich „keine Themen“ gäbe, ist für Ralf Hofmann nicht unbedingt nachvollziehbar.

Der SPD-Stadtrat und Vorsitzender seiner Fraktion hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.


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Absage des Schul- und Kulturausschusses stößt auf Unverständnis

„Der Schul- und Kulturausschuss des Schweinfurter Stadtrats tagt viermal jährlich. Kommenden Mittwoch wäre es wieder soweit gewesen.


Nachdem im Zuge der Corona-Pandemie gerade im Schul- und Kulturbereich zahlreiche Themen tagtäglich von vielen Menschen diskutiert werden, sollte es an Tagesordnungspunkten für den Ausschuss nicht mangeln.

Könnte man meinen. In Schweinfurt gehen die Uhren aber anscheinend anders.

Die Stadt Schweinfurt ist Sachaufwandsträger für viele Schulen in der Stadt. Aus dieser Zuständigkeit könnten einige Themen abgeleitet werden:

Welche Probleme haben Schulen bei der Einhaltung der Hygienemaßnahmen?

Gibt es Initiativen, den Schulen organisatorisch unter die Arme zu greifen?

Gibt es eine Einheitlichkeit bei den Maßnahmen? Wenn nein, wird diese angestrebt? Interessant wäre auch etwas zum Stand des digitalen Unterrichts zu erfahren. Können kurzfristig zum Beispiel Bandbreitenprobleme an Schulen gelöst werden?

Im Bereich Schulen sollte also durchaus Informations- und Diskussionsbedarf bestehen.

Genauso unverständlich erscheint die Themenlosigkeit für den Bereich Kultur.

Während in Würzburg eine Konzertreihe auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände entwickelt und in Bamberg ein bis zu 500.000 € großer Fördertopf angekündigt wird, unterstützt die Stadt Coburg die Veranstaltungsreihe „Coburg trotz(t) Corona“ und in Aschaffenburg richtet die Stadt eine vom Oberbürgermeister initiierte open air-Bühne für die freie Kultur ein. In Schweinfurt hingegen hört man nichts dergleichen.

All die Maßnahmen in den genannten Städten sollen dazu beitragen, die kulturelle Infrastruktur der jeweiligen Region zu unterstützen, um die besonders betroffene Branche durch und über die Pandemie-Zeit zu bringen.

Es ist ein Armutszeugnis und im besonderen Maße bedenklich, dass gerade in der jetzigen Zeit der Verwaltungsspitze um Oberbürgermeister Sebastian Remelé offensichtlich Ideen und Konzepte fehlen, an der Lösung der durch die Corona-Pandemie entstandenen Folgen auf städtischer Ebene im Schul- und Kulturbereich mitzuwirken.

Das Signal an alle Verantwortlichen in Schulen und Kultur ist somit klar: Kümmert Euch selbst!“

Ralf Hofmann
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat Schweinfurt
Mitglied im Schul- und Kulturausschuss



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