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Auf Schienen in die Feinschmeckerstädte Europas


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Die französische Küche genießt international einen ausgezeichneten Ruf. Dass sie 2010 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, macht die Franzosen noch stolzer, als sie es auf ihre schmackhafte und ausgewogene Küche ohnehin schon sind. Auch die Spanier lieben es, gut zu essen, und servieren in ihren Bars und Restaurants dem Gourmet wahre Gaumenfreuden. Mit einem Interrail-Pass ist es ein Leichtes, die besten Gastronomie-Städte Frankreichs und Spaniens zu bereisen. Bequem und zeitlich flexibel unterwegs, können sich Feinschmecker entlang der Route Madrid – San Sebastián – Bayonne – Bordeaux – Paris ganz dem Genuss der regionalen kulinarischen Köstlichkeiten widmen. 

Von Schweinfurt Richtung Frankreich und Spanien
Mit dem Zug ist Paris nach einmaligem Umstieg in Frankfurt (Main) in rund 6,5 Stunden zu erreichen. Per Flugzeug dauert eine Anreise sowohl von Nürnberg als auch von Frankfurt (Main) etwa 1,5 Stunden. Ein Direktflug von Frankfurt (Main) bringt den Feinschmecker in 2,5 Stunden nach Madrid. Mehr Informationen zur Feinschmecker-Tour, anderen Routen sowie Tipps zur An- und Abreise bietet außerdem diese Übersicht von idealo Reise.


DB August

Tapas Tour in Madrid
Die Feinschmecker-Tour beginnt in der spanischen Hauptstadt. Bekannt ist Madrid für seine zahlreichen Tapas Bars, in denen sich verschiedene Gerichte in kleinen Portionen probieren lassen. Ob Chorizo, einer mit Paprika gewürzten Wurst, Manchego-Käse, Fisch, Meeresfrüchte oder Kroketten – bei der Vielfalt an Tapas ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Auf den Teller wandern sie als Spießchen, mit Brot oder in kleinen Tonschälchen, cazuelitas genannt. Üblicherweise reicht der Kellner einen Wein oder ein kleines, kühles Bier. Unbedingt zu probieren ist der luftgetrocknete Serranoschinken oder alternativ der Jamón Ibérico, dessen nussiges Aroma sich durch die Eicheln als Lieblingsspeise des Weideschweins erklärt.

Schlemmen in der Gourmet-Welthauptstadt San Sebastián
Mit dem Zug geht es weiter in das im Norden Spaniens gelegene San Sebastián, dessen baskischer Name Donostia lautet. Ausgezeichnet mit 16 Michelin-Auszeichnungen locken die ansässigen baskischen Restaurants alljährlich zahlreiche Besucher in den einstigen Sommersitz der spanischen Königin Maria Christina. In der malerischen Altstadt reihen sich Bars aneinander, deren Tresen unzählige Pintxos zieren. Das Angebot dieser raffinierten Appetithäppchen reicht von Gänseleber, Thunfischbrötchen mit russischem Salat und Garnele, Stockfisch bis hin zu Pilztörtchen und Tortilla Española. Als idealer Begleiter zum leckeren Fingerfood fungiert ein spritziger Txakoli, einem baskischen Wein.


Naschen in Bayonne
Über die spanisch-französische Grenze hinweg geht es nun in die kulturelle Hauptstadt des französischen Baskenlandes: Hier  zählt der Bayonne-Schinken zu den traditionellen Spezialitäten. Mit seinem fein-würzigen, besonders aromatischen Geschmack und leicht süßlichen Duft gilt er als hochwertigster Schinken Frankreichs, und steht alljährlich am Osterwochenende während der ‚Foire au Jambon‘ genannten Schinkenmesse im Mittelpunkt. Wer am Himmelfahrtswochenende in Bayonne auf kulinarische Entdeckungsreise geht, erfährt im Rahmen der Schokoladentage (Les Journées du Chocolat) viel Wissenswertes über die „süße“ Seite von Bayonne. Entlang des Flusses Nive finden sich gemütlich eingerichtete Cafés und Restaurants, in denen Leckermäuler den bekannten baskischen Kuchen, Gâteau Basque genannt, genießen können.

Hausmannskost in Bordeaux
Der Südwesten Frankreichs ist vor allem für seine Gemüse-Fleisch-Speisen bekannt. Zu den traditionellen Gerichten zählt der Cassoulet, einem Eintopf aus weißen Bohnen, Speck und gepökeltem Schweinefleisch. Nicht weniger populär sind Gänse- und Entenleber, und auch Trüffel stehen häufig auf dem Speiseplan. Als Dessert wird gern Cannelé von Bordeaux gereicht, einem kleinen süßen, mit Rum verfeinerten Küchlein. Auch dieser Zwischenstopp verspricht also wahre Gaumenfreuden.

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Das Ende der Feinschmeckertour: Paris
Das Grande Finale: Die französische Hauptstadt gilt als die Hochburg für Feinschmecker schlechthin. Kulinarische Spezialitäten aus allen Regionen Frankreichs werden hier serviert, und auch in internationaler Hinsicht lässt die Stadt keine Wünsche offen. Was wäre ein Aufenthalt in Paris ohne den Genuss eines Baguettes, welches mit Käse aus der Île-de-France belegt ist? Ebenfalls ein Muss ist die Verkostung der Pariser Macarons oder des für seinen Buttergeschmack bekannten Croissants, während man mit Café und Zeitung stilecht in einem der kleinen Cafés am Champs Elysées das bunte Treiben beobachtet. Wer will, kann hier seine Interrail-Reise beginnen und sich in umgekehrter Reihenfolge durch Frankreich und Spanien nach Madrid schlemmen.



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