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Ausgezeichnete Musik zur Ehre Gottes: Petra Hurth wurde mit der „Soli deo gloria“-Nadel der bayerischen Landeskirche geehrt.


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SCHWEINFURT – Im Rahmen des Sommerkonzerts in der St. Salvatorkirche Schweinfurt wurde die langjährige Organistin und Kirchenchor-Leiterin Petra Hurth für ihre Verdienste um die Kirchenmusik mit der „Soli-Deo-Gloria-Nadel“ der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ausgezeichnet.

Soli deo gloria, zu deutsch: „Allein Gott sei Ehre“ war der Wahlspruch vieler Komponisten des Mittelalters und des Barock, beispielsweise von Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel, die ihre Partituren mit „S. D. G.“ kennzeichneten.


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Die Nadel wird jedes Jahr wechselnd in einem der sechs bayerischen Kirchenkreise zur Würdigung herausragenden neben- oder ehrenamtlichen Engagements verliehen. Mit der Ehrung verbunden ist auch ein Preisgeld von 1000,- €, das der Gemeinde für die Anschaffung von Notenmaterial zur Verfügung steht.


Dekan Oliver Bruckmann würdigte in einer kurzen Ansprache die Tätigkeit von Frau Hurth, die bereits seit 1983 im Dienst der Kirchengemeinde ist. Mit pädagogischem Geschick und großer Beharrlichkeit leite sie den Kirchenchor St. Salvator/Gut Deutschhof und stärke die Kirchenmusik durch ihre kontinuierliche Arbeit. „Soli deo gloria“: Darum gehe es in der Musik. Sie sei Gebet, Lob und Predigt der Gemeinde.

Mit einem scherzhaften „Au!“ beim Anstecken der Nadel hatte Petra Hurth die Lacher auf ihrer Seite. Chor und die zahlreichen Konzertbesucher dankten ihr für ihr Engagement mit stehenden Ovationen.

Bereits vor der Ehrung hatte Petra Hurth im Sommerkonzert einen beeindruckenden Querschnitt durch ihre kirchenmusikalische Arbeit der Kirchengemeinde präsentiert. Nach einigen einleitenden Stücken des Kirchenchores sang Silvia Kolb „Lascia ch‘io panga“ aus der Oper „Ronaldo“ von G. F. Händel. Mit klarer Stimme und viel Gefühl trug sie das ruhige Stück vor, begleitet – wie alle Solistinnen und Solisten – von Petra Hurth am elektronischen Klavier.

Karin Baltes spielte das eher melancholische und ruhige Stück „Berceuse“, also ein Wiegenlied von B. Godard aus der Oper „Jocelyn“ auf der Violine.

Heike Bauer und Burkhard Heinemann sangen im Duett „Arise and Shine Forth“ von S. DeFord: Ein Aufruf an Christinnen und Christen, zu strahlen vor der Welt. So erhoben sich auch die Stimmen der beiden strahlend in den Raum.

Selbstbewusst-beschwingt und sehr überzeugend in der Darbietung sang Heike Bauer „Ich gehör nur mir“, ein überaus emanzipiertes Stück aus dem Musical „Elisabeth“ von M. Kunze/S. Levay. Burkhard Heinemann wechselte darauf zur Klarinette und spielte das bekannte Stück „Moonriver“ aus der Filmmusik von „Frühstück bei Tiffany‘s“ – bewegend und träumerisch.

Das bekannte Liebeslied „I swear by the moon and the stars“ von F. Myers/G. Baker sang Silvia Kolb, bevor noch einmal Karin Baltes zur Violine griff und die Cavatina von C. Bohm zum besten gab. Das „Terzetto“ aus insgesamt sechs Sängerinnen überzeugte mit drei englischsprachigen Stücken.

Den strahlenden Abschluss bildete der Kirchenchor, der mit schmissigen und mitreißenden Stücken die Besucherinnen und Besucher zu begeistertem Applaus animierte.

Bei einem Glas Sekt ließen Gemeinde und Chor ihre geehrte Musikerin anschließend im Gemeindehaus hochleben. Auf zukünftige kirchenmusikalische Veranstaltungen in St. Salvator darf man gespannt sein.

Fotos: Heiko Kuschel



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