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Foto Burgensteige / Burgruine Wolfstein: Thomas Bichler

Besuch bei den alten Rittersleut‘: Dank der neuen Burgensteige im Neumarkter Land wird das Wandern nie langweilig


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NEUMARKT IN DER OBERPFALZ – Wer Kinder hat, kennt das: Wanderungen sind für den Nachwuchs schnell langweilig, wenn es kein spannendes Ziel gibt. Da kommen die neuen Burgensteige im Neumarkter Land gerade recht: ein Wander-Angebot mit Ritter-Romantik und Potenzial für echte Abenteuer.

Auf insgesamt 65 Kilometern markierter Wanderwege können nicht weniger als vier Ruinen und zwei erhaltene Burgen im Landkreis Neumarkt erkundet und entdeckt werden. Immerhin ist die Oberpfalz Deutschlands burgenreichstes Gebiet und wird deshalb auch als „Bayerisches Burgenland“ bezeichnet. Unter fünf verschiedenen, einzeln relativ kurzen Burgensteigen kann man wählen, um nach Lust und Laune Burgfräulein zu spielen oder sich auf die Spuren der Rittersleut‘ zu begeben. Da ist der Spaßfaktor garantiert!


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Natürlich lassen sich die Etappen auch wunderbar miteinander kombinieren, als Weitwanderweg führen die Burgensteige durchs Tal der Schwarzen Laber über Lengenfeld, Velburg, Lupburg und Parsberg entlang sagenumwobener Burgen und Adelssitze Richtung Regensburg. Ein echtes Highlight ist schon die erste Etappe, die acht Kilometer lange „Burgenstraßen-Runde Wolfstein“ direkt in Neumarkt. Das – speziell für Kinder – absolut lohnende Ziel der Tageswanderung ab Bahnhof Neumarkt (nicht kinderwagentauglich, gutes Schuhwerk erforderlich!) ist die weithin sichtbare Burgruine hoch über der Stadt, Neumarkts eindrucksvolles Wahrzeichen. Über das Kloster St. Josef, Höhenberg und den Stadtteil Schafhof geht es hinauf zur alten Ritterburg aus dem 12. Jahrhundert, die sich dank umfangreicher Ausgrabungs- und Renovierungsmaßnahmen jetzt in hervorragendem Zustand befindet.

Eine hölzerne Brücke über den ehemaligen Halsgraben führt ins Innere der Anlage. Sobald es die Corona-Lage erlaubt, können auch der imposante Bergfried wieder bestiegen werden und die Führungen der Wolfsteinfreunde wieder stattfinden. Aber auch so gibt es vom Palas über urige Gewölbe, einen Brunnen und die uralte Marienkapelle eine Menge zu entdecken und zu erleben.

Wer Lust auf weitere Burgenwege-Etappen hat, wandert weiter zur Ruine Helfenberg bei Lengenfeld, zur ehemaligen Velburg auf dem Burgberg, auf den Spuren der Raubritter zur wildromantischen Ruine Adelburg und schließlich zu den erhalten gebliebenen und wunderschön renovierten Burgen von Lupburg und Parsberg (www.burgensteige.de).

Foto Radeln im Tal der Schwarzen Laber: Reinhard Mederer

Traumradeln am blauen Band der Schwarzen Laber

Gemütlich dahinradeln durch die reizvolle Landschaft entlang der mäandernden Schwarzen Laber zwischen Neumarkt und Regensburg und 85 Kilometer pures Naturerlebnis – das erwartet Genussradler auf dem Schwarze Laber-Radweg. Er führt von Neumarkt aus durch das Tal der Schwarzen Laber inmitten der ländlich geprägten Naturregion des Bayerischen Jura nach Sinzing bei Regensburg, wo die Schwarze Laber in die Donau mündet. Einen einzigen kleinen Anstieg gibt es am Anfang der Tour hinter Pilsach, doch dann geht es fast immer leicht bergab. Das lässt den Radwanderern genug Zeit und Muße, die ländliche Landschaft entlang des Flusslaufs mit allen Sinnen zu genießen. Unterwegs vermitteln Zeugenberge und Tropfsteinhöhlen, romantische Mühlen und Burgruinen beinahe das Gefühl, durch eine Märchenlandschaft zu radeln. Strecken-Highlights sind die sehenswerte Burgruine Wolfstein in Neumarkt (Abstecher), die König-Otto-Tropfsteinhöhle in St. Colomann bei Velburg und die prächtig renovierte Burg Parsberg. Besonders sind aber auch die künstlerisch gestalteten Pavillons an mehreren Standorten am Fluss, die zum Leitthema „Fluss – Tal der Schwarzen Laber“ informieren. „Blaue Lesesteine“ (eingefärbte Dolomitsteine) unterstützen als „blaues Band“ die Wegführung (www.tourismus-neumarkt.de/wege/schwarze_laber_radweg-3358; www.schwarze-laber.de/rad-wander-weg).

Wunschmenü vor Traumkulisse

Ein besonderes kulinarisches Erlebnis bietet jetzt das Berghotel Sammüller hoch über Neumarkt mit seinem „Wohnmobil-Dinner“. Die Gäste reisen individuell mit ihrem eigenen Wohnmobil auf dem Parkplatz des renommierten Berghotels auf dem Schafhof an, wählen von der Speisekarte ihr persönliches Wunschmenü und bekommen es unter Einhaltung aller Hygienevorschriften liebevoll angerichtet direkt vor ihr WoMo geliefert. Das Servicepersonal betritt das Wohnmobil nicht, umgekehrt verlassen auch die Gäste ihren Caravan nicht zum Essen. Die Traumkulisse mit dem Sonnenuntergang und der abendlich beleuchteten Stadt Neumarkt unten im Talkessel macht den Genuss der regionalen Köstlichkeiten aus Sammüllers zertifizierter Bio-Küche perfekt. Die nächsten Termine sind am 14. und 28. Mai (www.sammueller.de).

Foto Burgensteige / Burgruine Wolfstein: Thomas Bichler

Foto Radeln im Tal der Schwarzen Laber: Reinhard Mederer

Foto Sammüller: Michael Horling



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