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Das Mainlit ab dem 26. Februar: Beim ersten mainfränkischen Literaturfestival lesen zahlreiche Prominente von Gregor Gysi bis Sebastian Fitzek


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WÜRZBURG / SCHWEINFURT – Zum ersten mainfränkischen Literaturfestival vom 26. Februar bis 19. März 2020 kommen bekannte Schriftsteller nach Würzburg und in die Region. So finden im Landkreis über 25 Lesungen von und mit namhaften Autoren statt, die die zeitgenössische Literaturszene prägen.

Unter den Gästen befinden sich unter anderem Gregor Gysi, Hajo Seppelt, Axel Hacke, Bärbel Schäfer, Anne Gesthuysen, Tanja Kinkel, Ben Salomo, Dunja Hayali und Sebastian Fitzek. Unter den Austragungsorten befindet sich auch die Disharmonie in Schweinfurt.


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Das Mainlit deckt mit seinem Progamm ein äußerst breites Spektrum ab, bei dem jeder Literaturinteressierte einen passenden Bereich für sich findet. Dabei ist die Auswahl nicht elitär und beschränkt sich nur auf Fachleser, sondern spricht jede Alters- und Personengruppe an. Viele der Lesungen greifen aktuelle Themen aus dem politischen und gesellschaftlichen Bereich auf. Einige werden zudem mit Musik untermalt oder durch Diskussionen ergänzt.

Eine brillante Nahaufnahme eines außergewöhnlichen Lebens als deutscher Basketball-Superstar – Thomas Pletzingers neustes Werk ist eine meisterhafte literarische Reportage über Dirk Nowitzki. Mitreißend und mit genauem Blick erzählt der Autor aus dem Leben des Sportstars, der wie kein zweiter deutscher Sportler den Sport Basketball geprägt hat. Dafür hat Thomas Pletzinger Nowitzki über viele Jahre hinweg immer wieder getroffen und ihn begleitet. In »The Great Nowitzki« zeigt er die ungesehene Welt jenseits des Scheinwerferlichts – zwischen Flughäfen, staubigen Turnhallen und Nowitzkis Haus in Dallas. Dabei stellt er ganz persönliche Fragen: Wie fühlt es sich an, ausgepfiffen zu werden? Wie war der Tag nach der Meisterschaft? Was bedeutet ihm Geld? Wem kann er vertrauen? Wie einsam ist ein Superstar? Was beginnt, wenn die Karriere endet?


Als einer der wichtigsten Protagonisten des linken Denkens hat Gregor Gysi die Politik geprägt. Kaum ein deutscher Politiker wurde so geschmäht und schlug sich doch so erfolgreich durch das Gestrüpp der Anfeindungen. Seine Autobiographie liest sich wie ein Geschichtsbuch, das die Erschütterungen, Extremen, Entwürfen und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf persönliche Weise erlebbar macht. In seiner Lesung erzählt er von seinen zahlreichen Leben: als Anwalt, Politiker, Autor, Moderator und Familienvater. Er schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Erkennbar werden ein Leben und eine Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt, in einen Gerichtsalltag mit Mördern und Dieben, und zu der ein Lob Lenins und die Nobelpreisträgerin Doris Lessing gehören

Im Rahmen des MainLit liest Julia Hanel aus ihrem neuesten Roman „Herzklopfen nicht ausgeschlossen“. Die in Ansbach geborene Autorin lebt seit 2012 in Würzburg und hat ihr Leben voll und ganz dem Schreiben gewidmet – als Journalistin sowie als Autorin zahlreicher gefühlvoller Romane.„Herzklopfen nicht ausgeschlossen“ ist ihr sechster Roman und handelt von der Medizinstudentin Feli, die in einem Seniorenheim jobbt, um den Pflegeplatz für ihre demente Großmutter bezahlen zu können. Ausgerechnet sie soll Leo im Auge behalten, der zu Sozialstunden auf ihrer Station verdonnert wurde. Während Feli noch versucht, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, spielt ihr Herz bereits verrückt.

Kristina Moninger wurde 1985 in Würzburg geboren und lebt mit ihrer Familie im Würzburger Umland. Neben einer kaufmännischen Ausbildung hat sie ein Übersetzerstudium abgeschlossen. Sie schreibt mit Leidenschaft romantische Geschichten mit Tiefgang, einer guten Prise Humor und einem Hauch Dramatik. Ihr Roman „Wenn gestern unser morgen wäre” war ein Bestseller, der sich über 100.000 Mal verkauft hat. „Das Leben ist auch nur eine Wolke” ist ihr sechster Roman, der am 12.11.2019 im Verlag Tinte & Feder erscheinen wird. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und den Mut, das Leben zu nehmen, wie es kommt. So schwer das manchmal auch sein mag.

»Barbara« – das sind 18 oft hinreißend kuriose, zärtlich-rabiate Novellen über die Liebe und außergewöhnliche Charaktere. Wolf Biermann schreibt über bekannte und unbekannte Persönlichkeiten und zeichnet dabei ein berührendes, vielfältiges Bild von der Liebe und von tapferen Menschen in bewegten Zeiten. Er erzählt von proletarischer Sexualaufklärung, warum seine Mutter ihn ein einziges Mal ohrfeigte und von seiner traumhaften Geliebten Garance im Ostberliner Lotterbett, die sich nach dem Bau der Mauer an der langen Leine der Stasi in West-Berlin prostituieren musste. Poetisch, komisch und wahrhaftig erzählt Wolf Biermann in seinem neuen Buch vom mächtigsten aller Gefühle, von der Liebe.

Ein junger Amerikaner, der aus Angst vor dem Vietnamkrieg nach Österreich flieht und ein junger Deutscher, der von der amerikanischen Kultur beseelt nach New York übersiedelt – August Zirner und Sven Faller verbindet ein wundersames Band biographischer Analogien. Diese und andere »Transatlantische Geschichten«, wie der Mythos der deutschen Autobahn und dem Weg eines deutschen Wandervogels in Hollywood erzählen die August Zirner und Sven Faller in ihrem humorvollen und kurzweiligen Programm. Dabei führt der spannende musikalische Dialog von Flöte und Kontrabass die Geschichten munter fort. Spielerisch beleben die beiden die Jazzgeschichte von Gershwins „Summertime“ über Duke Ellington und Miles Davis zu Brubecks „Take Five“ auf kammermusikalische Art neu.

Eva Büttner-Egetemeyer liebt als bekennender Bücherwurm deutsche, französische und englische Literatur. Sie ist bereits einige Jahre Mitglied im Autorenkreis Würzburg und verfasst Gedichte, Kurzgeschichten und Betrachtungen. Ihre heiteren, nachdenklichen und gelegentlich recht boshaften Erzählungen hat das Leben ihr erzählt. Sie hat zugehört, sie überdacht, irgendwann festgehalten und zuweilen leicht verändert. Was jeweils zutrifft, das verrät sie nicht.
Mit dem Autorenkreis Würzburg hat sich 2004 eine Gruppe von Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu einem gemeinsamen Forum zusammengefunden, das die literarischen Aktivitäten in Würzburg und der Region zu bündeln versucht. Konkret bedeutet das, sich gegenseitig in der schreibenden Arbeit zu unterstützen sowie gemeinsame Literaturprojekte zu realisieren. (www.autorenkreis-wuerzburg.de)

Erhard Löblein schreibt Romane, Kurzgeschichten und Lyrik. Das Thema seiner Texte ist immer der Mensch mit den Tiefen und Untiefen eines ewigen Glücksuchers. Und er bleibt es immer über das Textende hinaus. Auch Löbleins letzter Roman über das Schicksal eines Jungen in der Zeit zwischen 1933 -1945 zeigt diese Suche nach einem vermeintlichen Glück, das bittere Ende und deren mühsamen Wiederbeginn in einer neuen Zeit.

Udo Pörschke, 1968 in Bamberg geboren, arbeitete nach dem Lehramtsstudium in Unterfranken, Mexiko und Ungarn und lebt seit 2017 wieder in seiner Geburtsstadt. Neben den Fernstudien „Belletristik“ und „Drehbuch“ begann er 2006 mit dem Schreiben. Seine zum Teil prämierten, sozialkritischen Kurzgeschichten erschienen in verschiedenen Anthologien sowie als Sammelband 2013 in Ungarn. Seit 2015 ist er auch als Drehbuchautor und Produzent aktiv. Seine Dokumentation „Verborgene Zeilen aus der Kriegsgefangenschaft“ wurde bei Phoenix ausgestrahlt, das gleichnamige Buch 2017 veröffentlicht und im ZDF vorgestellt.

Johannes Jung – Schon immer fanatischer Leser und Schreiber, gelegentlich hart an der Sozialunfähigkeit dahinfabulierend. Immer noch hartnäckige Schreibanfälle, die vor allem prosaische Werke hervorbringen: Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen, hin und wieder mit ironischem Unterton. Seit 2014 Mitglied im Autorenkreis Würzburg, seit 2016 einer der drei Sprecher des AK.

Rainer Greubel stammt aus Würzburg. Nach Abitur und Studium arbeitete er als Redakteur bei verschiedenen Medien. Das Schreiben von fiktionaler Prosa betrachtet er als wohltuende Ergänzung der nüchternen, rein faktenbezogenen beruflichen Arbeit.

Thomas Sparr, Autor und Literaturwissenschaftler, war in den achtziger Jahren selbst in Jerusalem zu Hause und arbeitete am Leo Baeck Institut und der Hebräischen Universität. 1990 übernahm er die Leitung des Jüdischen Verlags und wurde später einer der Geschäftsführer des Suhrkamp Verlages, für den er heute als Editor-at-Large tätig ist.

Thomas Sparr zeichnet in der musikalischen Lesung „Grunewald im Orient“ ein faszinierendes Bild des idyllisch gelegenen Jerusalemer Viertels Rechavia, das ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden avancierte. Durch das Aufeinandertreffen von Gershom Scholem, Else Lasker-Schüler, Paul Celan und Hannah Arendt entsteht ein bewegendes Bild des Stadtteils und der Menschen, die hier einen lebhaften deutsch-jüdischen Mikrokosmos bilden. .

Zusammen mit ihrer Solistin Jule Bauer bilden die Musiker der Capella Antiqua auf mehr als 30 historischen Instrumenten eine musikalische Brücke, die durch 800 Jahre Musikgeschichte Jerusalem und Europa virtuos verbindet. Von den einfühlsamen Kompositionen der sephardischen Juden bis zu neu entdeckten „forgotten songs“ spannt sich der rote Faden der Musiker, die zusammen mit Thomas Sparr die Zuhörer auf eine ganz besondere Reise in den „Grunewald des Orients“ einladen

Die Lesungen von Axel Hacke sind wahre Unikate, denn er liest nicht nur aus seinem neusten Buch vor, sondern erzählt von seiner Arbeit und redet über das Leben. Außerdem hat er eine Menge von dem dabei, was er im Leben geschrieben hat: z.B. Auszüge aus tausenden Kolumnen der süddeutschen Zeitung. Sein neustes Werk: »Wozu wir da sind« – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben, ein ebenso furioser wie entspannt-heiterer Monolog eines hauptberuflichen Nachruf-Autors über die großen Fragen unserer Existenz. So wird jeder Abend mit Axel Hacke zu einem neuen kleinen Lesekunstwerk, denn man weiß vorher nie genau, was so alles in einem Abend mit dem Autor drin ist.

Hajo Seppelt begann seine Karriere als Sportreporter für die ARD und gilt als Enthüller im internationalen Spitzensport. Seit Jahren deckt er Korruption und Doping auf. In seinem Buch »Feinde des Sports« erzählt er von seinen brisanten Recherchen rund um den Globus. Zwielichtige deutsche Sportärzte, Doping in der britischen Premiere League und im europäischen Radsport, Stammzell-Behandlungen in China und Kenianer, die sich auf lebensgefährliche Behandlungen einlassen – der große Hintergrundbericht schildert die Angriffe seiner Gegner und nimmt den Zuhörer mit zu geheimen Treffen mit Whistleblowern.

Die Suche nach Sinn – Bärbel Schäfer gibt in ihrem Buch »Ist da oben jemand?« tiefe Einblicke in ihre Seele, ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung, denn sie verlor ihren Bruder durch einen tödlichen Autounfall. Sie stellt Fragen wie: Wo finde ich als Atheistin Trost in einer traumatischen Situation? Wie finden gläubige Menschen Halt in schwierigen Lebenssituationen? Bärbel Schäfer beschreibt offen und ehrlich ihre Skepsis und ihr Hadern im Umgang mit Gott und den Religionen der Welt und bietet eine Anregung zur eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema Glauben. Das Buch ist ein sehr persönliches für die bekannte und beliebte Moderatorin aus TV und Hörfunk.

Im Rahmen des Mainlit findet die Premierenlesung zu Ulrike Sosnitzas neustem Roman »Sternenblütenträume« statt. Überregional bekannt wurde die Autorin durch ihr Buch »Novemberschokolade«, das 2016 auf Platz 34 der SPIEGEL-Bestsellerliste landete. Sosnitza wuchs im Odenwald auf und arbeitete als Bibliothekarin an den Universitäten in Darmstadt, Bayreuth und Bonn. Seit 2003 lebt sie mit ihrer Familie im Würzburger Umland. Ihr neustes Werk handelt von der Fotografin Nina, die notgedrungen wieder bei ihren Eltern lebt, weil sie wieder Single ist. Da trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und er in sie. Alles ist perfekt. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.

In seinem neuen Roman »All die unbewohnten Zimmer« eröffnet Friedrich Ani dem Leser einen Einblick in den Abgrund des Unbeschreiblichen. Polonius Fischer, ein ehemaliger Mönch, Tabor Süden, der zurückgekehrte Verschwundenensucher, Jakob Franck, ein pensionierter Kommisar und Fariza Nasir, eine Beamtin mit syrischen Wurzeln gehen der Ermordung einer Frau und der Erschlagung eines Streifenpolizisten auf den Grund. Die Todesfälle erregen große Aufmerksamkeit und lösen gesellschaftliche und politische Debatten aus, über die Unfähigkeit der Polizei, Flüchtlingskinder und die Spannungen zwischen Osten und Westen.

liTrio, das sind eigentlich vier. Drei Autoren aus der Region und ein ausgezeichneter Musiker, der die Texte der Poeten musikalisch aufgreift. So unterschiedlich die Autoren auch sind – der stimmgewaltig erzählende Romancier Hanns Peter Zwißler, die eindringliche und geschliffen formulierende Prosaistin Ulrike Schäfer und der ironischfreche Lyriker Martin Heberlein –, seit zehn Jahren gelingt es der Künstlergruppe, ein vielfältiges, in sich stimmiges und höchst kurzweiliges Programm auf die Bühne zu bringen. Zum runden Bühnenjubiläum fügt Martin Heberlein als Moderator die besten Texte der letzten zehn Jahre zu einem abwechslungsreichen und zugleich in sich geschlossenen literarisch-musikalischen Abend. Komplettiert wird das Jubiläum durch den Jazz-Saxophonisten Anton Mangold.

Die Würde des Menschen ist unantastbar – so beginnt unser Grundgesetz. Was absolut und unverrückbar klingt, gilt für jene aus unserer Gesellschaft, die aus dem Rahmen fallen und nicht mehr mitspielen können und wollen, oftmals nicht. In seinem Buch »Der Kampf um die Würde« erzählt Michael Steinbrecher berührende Geschichten von Einsamkeit, Verzweiflung und vom Nicht-Aufgeben. Von Menschen, die in Armut leben müssen und ihren Platz im gesellschaftlichen Leben suchen. Menschen, denen ihr Recht auf Wohnen verweigert wird. Menschen, die vergeblich versuchen in Würde zu altern. Steinbrecher bringt die Themen und die Problematik auf den Punkt, versucht sie in ihrer gesellschaftlichen Relevanz einzuordnen und gibt diesen Menschen Raum, den sie in der Gesellschaft verloren haben.

Eine literarisch-musikalische Erinnerung an Leonard Cohen mit Texten von Gert Heidenreich und Thomas Kraft, der Stimme von Laura Wachter und dem Gitarrenspiel von Steven Lichtenwimmer. Die Stimme von Leonard Cohen war unvergleichbar. Er zählte als schwarzer Romantiker unter den Hippies, der mit seiner Stimme dem Schmerz eine Grenze in das Unendliche eröffnete. Seine Gedichte und Songs behandelten existenzielle Themen, wie Schönheit, Liebe und Tod. Mit seinen Melodien berührt er noch heute die Menschen auf eine geradezu magische Weise. Zahlreiche Fotografien aus seinem exzessiven Leben, Texte von und über ihn und seine Songs von den 60er Jahren bis hin zum letzten Album »You want it darker« füllen einen Abend, der dem großen Poeten gewidmet ist.

Nie waren Fußballer langweiliger als heute. Und nie war die Sehnsucht des Publikums nach „Typen“ mit Ecken und Kanten größer. Mario Basler war ein absoluter Ausnahmespieler und galt als Freigeist in einer Welt durchtrainierter Athleten. Er war Deutscher Meister, Pokalsieger, Nationalspieler und Europameister – und immer gut für Schlagzeilen. Öffentlicher Nikotin- und Alkoholkonsum, zur Schau gestellte Trainingsunlust, Interviews, die heute Megahits in sozialen Medien wären: Basler tat immer nur das, was er wollte. Eine Attitüde, die es bis heute unmöglich macht, diesen Mann nicht zu lieben oder zu hassen. Deshalb haben Youtube-Clips, in denen er als TVExperte vom Leder zieht, mehr als eine halbe Million Aufrufe. Und deshalb werden alle, die sich nach einem Fußball sehnen, den es so vielleicht nie wiedergeben wird, seine Autobiografie »Eigentlich bin ich ein Supertyp« lieben.

Anne Gesthuysen bekannt als Moderatorin des ARD Morgenmagazins, tauschte die Nachtschichten im TV-Studio gegen das Schreiben ein. Herausgekommen sind Romane wie »Wir sind doch Schwestern« (2014) und »Sei mir ein Vater« (2015). Ihr neues Werk »Mädelsabend« handelt von zwei starken Frauen – Großmutter und Enkelin – und der Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben? Dabei verwebt Anne Gesthuysen geschickt Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Leben, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Sie geht humorvoll und feinfühlig der Frage auf die Spur, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben.

Es kommt zusammen, was vorher nicht zusammen gehörte. Beim Poetry Slam werden selbstverfasste Texte frei oder vom Blatt vorgetragen, um das Publikum für sich zu gewinnen. Eine Autorin/ein Autor, ein Text und hunderte Zuhörer. Das Publikum entscheidet über Qualität, Sieg und Niederlage.

Der Poetry Slam Würzburg findet monatlich nun schon in seiner 15. Saison statt. Es wird mal wieder Zeit für Experimente. Mit der Big Wabbit Band ist der richtige Partner gefunden. Die Big Band unter musikalischer Leitung von Matthias Zippel setzt sich aus Jazz-Musikern aus ganz Franken zusammen.

Und so funktioniert der Hybrid aus Musik- und Sprachkunst: Es gibt keine Proben. Die auftretenden Wortakrobaten bekommen eine Minute Zeit zugestanden, um sich mit der Band absprechen und Wünsche zur musikalischen Begleitung zu äußern – öffentlich, das Publikum hört mit. Und dann … wird improvisiert. Im besten Fall entstehen für den Moment neue Kunstwerke, die nach wenigen Minuten wieder verflogen sind, aber jede/r einfangen und mit nach Hause tragen kann.

Volker Klüpfel und Michael Kobr sind schon seit ihrer Schulzeit miteinander befreundet. Im Zentrum ihrer erfolgreichen Romanreihe steht der Kommissar Kluftinger. Nach ihrem Debüt »Milchgeld«, erschien das Buch »Erntedank«, das mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet wurde. Klüpfel & Kobr gewannen 2008 und 2009 den MIMI, den Krimi- Publikumspreis des Deutschen Buchhandels sowie den Kulturpreis Bayern 2011. Mit »Draußen« veröffentlicht das Duo seinen ersten Thriller: Ein Leben draußen im Wald, kein Zuhause, immer auf der Flucht: Das ist alles, was Cayenne und ihr Bruder Joshua kennen. Nur der Anführer der Gruppe Stephan weiß, warum sie so leben und welche Gefahren ihnen drohen. Sie sehnen sich nach einem Leben als normale Teenager, aber schon bald erkennen sie, dass sie alles, was Stephan ihnen beigebracht hat, dringend brauchen. Denn vor ihnen steht plötzlich der Mann, der sie töten will.

Necla Kelek wurde 1957 in Istanbul geboren. Sie studierte Volkswirtschaft und Soziologie in Deutschland. Ihre Bücher über den Islam und das Thema der Integration sind Bestseller. In ihrem neusten Werk »Die unheilige Familie« betrachtet Kelek die Familie in der islamischen Gemeinschaft und welchen Stellenwert Frauen und Kinder in dieser einnehmen. Sie beschreibt, wie es dazu kam, dass Frauen zur Beute von Männern wurden und wie Kinder dem Patriarchat preisgegeben sind. Aber auch warum selbst Männer Opfer dieser Gewaltstrukturen werden. Dabei zeigt Kelek auf, wie unser Pochen auf kulturelle Unterschiede und eine ideologisierte Politik die Integration verhindern, und was konkret geschehen muss, damit muslimische Frauen und Kinder rechtlich gestärkt werden.

»Offline« – Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf 2500 Metern Höhe reist. Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen … Arno Strobel (geboren 1962) liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.

Tanja Kinkel veröffentlichte bereits mit 19 Jahren ihren ersten Roman. Heute ist die gebürtige Bambergerin eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane, die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden und einen Bogen spannen von der Gründung Roms bis ins Amerika des 21. Jahrhunderts. In »Schlaf der Vernunft« geht es um die Tochter einer begnadigten RAF Terroristin. Angelika erhält einen Anruf vom Gefängnisgeistlichen. Ihre Mutter, Martina Müller wird nach 20 Jahren im Alter von 48 begnadigt. Weil Martina Müller, wie nahezu alle Mitglieder der RAF, nie ein Anzeichen von Reue hat erkennen lassen, und im Frühstadium ihrer Haftstrafe ihre Familie zurückwies, war die Verbindung völlig abgerissen. Wie ihre Mutter zur „Mörderbestie“ der Zeitungen werden konnte, muss Angelika in der einen Woche, die sie sich mit ihrer Mutter umgibt, erst noch herausfinden.

Authentisch, Einfühlsam und Überzeugend – Notker Wolf erzählt in seinem neusten Buch »Ich denke an Sie – die Kunst einfach da zu sein.« von Begegnungen, die Mut und Kraft geben. Wie einzelne Sätze oder Gesten dem Leben eine neue Richtung geben können und einem anderen Menschen zeigen, dass er nicht alleine und dass jemand für ihn da ist. Der Benediktinerpater zeigt sich in diesem emotionalen Buch offen und ehrlich. Mit Anekdoten und persönlichen Details erzählt er, wie es gelingt Lichtblicke in der Dunkelheit zu schenken und was es heißt für einen anderen Mensch da zu sein. Notker Wolf trat 1962 in die Benediktinerabtei St. Ottilien ein und wurde 1977 zum Erzabt gewählt. Von 2000 bis 2016 war er als Abtprimas des Benediktinerordens mit Sitz in Rom der höchste Repräsentant von mehr als 800 Klöstern und Abteien weltweit.

Als Rapper und Youtuber ist Ben Salomo keine unbekannte Persönlichkeit. Der in Israel geborene Musiker ist bekennender Jude und verarbeitet seine jüdische Identität offen in seinen Texten. Damit tritt er nicht nur antisemitischen Tendenzen im Deutschrap entgegen, sondern macht auch auf den wachsenden Antisemitismus der Gesellschaft aufmerksam. In seinem Buch »Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens« schreibt er über sein Leben als Jude in Deutschland. Schon als Jugendlicher wuchs Ben Salomo mit Antisemitismus auf und auch in der deutschen Hip-Hop Szene ist dieser zu etwas alltäglichem geworden. Dagegen möchte er mit seinem Buch angehen und die Problematik offen ansprechen

Autoren von „Despertar – Spanischsprechende Gesellschaft Würzburg e.V.“ und von der Autorengruppe „Infinite Monkey Würzburg“ lesen erstmals gemeinsam auf dem Mainlit. Am 12. März um 19:30 Uhr präsentieren sie im Keller Z87 eigene Texte in deutscher und spanischer Sprache

Despertar ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein, der die kulturellen und menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der spanischsprechenden Welt fördert. Zu den Aktivitäten des Vereins zählen unter anderem ein wöchentlicher spanischsprachiger Stammtisch, monatliche Filmund Vortragsabende zu Lateinamerika und Spanien, eine katholische Messe in spanischer Sprache und eine spanische Sprachschule für Kinder.

Die Infinite Monkey Autorengruppe gibt es schon seit fast sieben Jahren in Würzburg. Schreiblustige Menschen aus Stadt und Region kommen einmal im Monat zum Austausch über Literatur und das Schreiben zusammen. Bei diesen Autorentreffen liest jeder, der mag, seine selbstgeschriebenen Texte vor. Dasselbe gilt für die Offene Lesebühne, zu der die Infinite Monkey Autorengruppe viermal im Jahr ins Café Wunschlos Glücklich einlädt. Wer Lust hat, sein Werk einmal vor größerem Publikum zu präsentieren, darf ganz spontan die Bühne betreten und die Zuhörer zehn Minuten lang unterhalten.

Einfühlsam, sensibel und voller Lebensweisheit – Ewald Arenz schreibt in seinem Roman »Alte Sorten« von einer Bekanntschaft zwischen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sally befindet sich kurz vor dem Abitur und möchte nur ihre Ruhe. Sie läuft davon und trifft auf ihrem Weg fernab von Ortschaften in unterfränkischen Weinbergen auf Liss. Sie ist eine starke, aber verschlossene Frau, die die Arbeiten auf ihrem Hof allein meistert. Sie bietet Sally an bei ihr zu übernachten und aus einer Nacht werden Wochen. Für Sally ist die ältere Frau ein Rätsel. Während sie gemeinsam Bäume auszeichnen, Kartoffeln ernten und über alte Birnensorten im Obstgarten sprechen, kommen sich die beiden Frauen näher und erfahren nach und nach von den Verletzungen, die der anderen zugefügt wurden. Ewald Arenz würde 1965 in Nürnberg geboren und hat amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.

Mit Pauline Füg und Burkard Schmidl trifft Slam Poetry auf Klangkunst und Bühnenpoesie auf elektronische Weltmusik. Es ist die spannende Begegnung zweier Künstler, die zwar aus völlig unterschiedlichen „Kosmen“ stammen, aber doch einige Gemeinsamkeiten haben: Worte und Klänge erfahren bei ihnen eine ähnlich liebevolle Behandlung und so entstehen feinfühlige, heitere, nachdenkliche, überraschende und manchmal magische Momente.Im Wechsel tragen sie ihre Werke vor, ähnlich einer angeregten Unterhaltung, und so ist der Abend sowohl abwechslungsreich als auch unterhaltsam.

Journalistin, Autorin, Abenteurerin – Lea Rieck spielte schon im Kindesalter lieber mit Autos als mit Puppen. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Redakteurin und erstellte digitale Konzepte, bis sie 2016 ihren Alltag hinter sich ließ und eine große Reise antrat: Lea Rieck umrundete in 18 Monaten mit ihrem Motorrad die Welt. In Ihrem Buch »Sag dem Abenteuer, ich komme. Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte.« beschreibt sie, was sie in fünfzig Ländern, auf sechzig Kontinenten und ihrem neunzigtausend Kilometer Abenteuer erlebte und was sie dabei über sich selbst lernte.

Die bekannte ZDF-Moderatorin Dunja Hayali wurde in Deutschland als Tochter irakischer Eltern geboren. Sie hatte nie das Gefühl nicht Deutsch zu sein. Erst als sie begann für das Fernsehen zu arbeiten, sprach man sie auf ihre Herkunft an. In ihrem Buch »Haymatland« geht sie Fragen auf den Grund, die unsere Nation in Spannungen versetzen: Wie definieren wir den Begriff Heimat? Was wird aus Deutschland, wenn selbsternannte Heimatschützer diesen Begriff als Chiffre für Ausgrenzung missbrauchen und wie lässt sich dem Hass der Nationalisten begegnen und eine liberale Gesellschaft erhalten? Dunja Hayali erhielt 2018 das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ihre journalistische Arbeit.

Eine Vater-Sohn-Beziehung steht im Fokus in Bov Bjergs Text »Serpentinen«. Es werden Episoden aus dem Leben des Ich-Erzählers Höppner und dessen siebenjährigen Sohns erzählt. Für diesen Text erhielt er 2018 den Ingeborg Bachmann Preis. Bov Bjerg studierte in Berlin, Amsterdam und Leipzig und ist Gründer der Zeitschrift Salbader sowie verschiedener Lesebühnen. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht und wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet.

Die Texte der Lesung Mein Europa vom LitPro Würzburg e.V. handeln von Europa, seinem Zentrum und seinen Peripherien, aus globaler und regionaler Perspektive. Aktuelle Entwicklungen, wie Fridays for Future, Grenzenlosigkeit und ökologische Limits sprechen auch ein jüngeres Publikum an. Die Autoren von LitPro sind perfekt aufeinander eingespielt und überzeugen durch ein hohes literarisches Niveau.

Reinhard Lechner – Geboren 1986 in Bruck/Mur, lebt und arbeitet seit 2016 in Würzburg als freischaffender Autor, Übersetzer und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Erwachsenen- und Weiterbildung an der Julius-Maximilians-Universität. Mitredakteur der Grazer Literaturzeitschrift LICHTUNGEN, Vorstandsmitglied der Würzburger Literaturinitiative Lit Pro Würzburg e. V., Mitherausgeber von Ariel, semi-annual magazine for poetry and optoart (Würzburg, Koenigshausen & Neumann, ab Frühjahr 2020).

Amadé Esperer lebt in Würzburg und Darmstadt als Schriftsteller, Essayist, literarischer Übersetzer. Er ist Herausgeber der Lyrikzeitschrift Ariel und moderiert regelmäßig die offene Text-Werkstatt des Autorenkreis Würzburg. Er veröffentlichte mehrere Lyrikbände, zuletzt »Die Bewohnbarkeit des Mondlichts«. Für seine Übersetzung des lyrischen Spätwerks von Jehuda Amichai aus dem Hebräischen erhielt er 2019 den Simon-Höchheimer-Preis. Anfang 2020 wird sein Lyrikband »Themis im Sonnenwind« erscheinen.

Gerhard Falkner, *1951, lebt in Franken und Berlin. Für seine Arbeit als Lyriker, Dramatiker, Romancier, Essayist und literarischer Übersetzer erhielt er mehrere Preise und Stipendien, u.a. war er Gast in der Villa Massimo und der Villa Aurora. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände, u.a. Hölderlin Reparatur, für den er 2009 den Peter-Huchel-Preis erhielt. Seine Romane standen auf der Long- bzw. Shortlist des Deutschen Buchpreises. Er wird beim Würzburger Literaturfestival aus seinem neuen Lyrikband »Schorfheide« lesen.

Christoph Szalay. geb. 1987. Studium der Germanistik in Graz sowie Kunst im Kontext an der UdK Berlin. Die eigene künstlerische Praxis umfasst transdisziplinäres Arbeiten in unterschiedlichen Konstellation und Kunstkontexten. Zuletzt: WÆLDER, Text- und Klangkomposition für zwei Stimmen, eine Zither und ein Waldhorn, Schladming 2019, laufendes Projekt mit Natascha Gangl / When I walk through the city, I see flags everywhere, and I am always curious if they will speak to me or stay silent, Limitierte Publikation in der Auflage von 100 Stück, POGON, Zagreb 2019 / Heimat, Installation.

Klaus-Peter Wolf lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, viele seiner Drehbücher für den »Tatort« und »Polizeiruf 110« verfilmt. Sowohl die Ostfriesenkrimis mit Ann Kathrin Klaasen wie auch die Romane mit Dr. Bernhard Sommerfeldt stehen regelmäßig auf Platz 1 der SpiegelBestsellerliste. Sein neustes Werk »Ostfriesenhölle« ist der 14. Band der Serie um Kommissarin Ann Kathrin Klaasen, der sich um die Frage dreht, ob der ein verschwundener Youtube-Star Opfer oder der Mörder von zwei Menschen ist

Als eine der schillerndsten politischen Figuren des Landes und Urgestein der FDP schätzen sowohl politische Gegner als auch Journalisten Wolfgang Kubicki als jemanden der einen eigenen Kopf hat und mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg hält. Passend dazu der Titel seines neuen Buchs »Sagen, was Sache ist«. Kubicki weiß, dass in der Politik mit harten Bandagen gekämpft wird und er kennt die Versuchungen des PolitBetriebs. Er will nicht, dass moralisches Verurteilen und Denunziation stärker wirken als gründliche Diskussionen. Sein Buch ist ein flammendes Plädoyer eines bekennenden Demokraten für mehr sachliche Kontroverse und mehr Ehrlichkeit in der Politik

In der Welt der Architektur ist der Name Gerhard Matzig nicht unbekannt, der Redakteur der Süddeutschen Zeitung erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Artikel über Design und Architektur. »Architektur und Gesellschaft: Ist das Bauen ein Fall für die Paartherapie« – In seinem bebilderten Vortrag spricht er über die wachsende Entfremdung zwischen Architekten und Publikum, ausführlich belegt durch passende Beispiele. Matzig studierte Architektur und politische Wissenschaften in Passau und München bis zu seinem Abschluss 1993 als Diplom Ingenieur. Nach einem Volontariat bei der Passauer Neuen Presse folgten erste Buchveröffentlichungen und freie Mitarbeit bei diversen Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung tätig.

Sebastian Fitzek zählt zu den erfolgreichsten deutschen Autoren von Psychothrillern. Seit seinem Debüt »Die Therapie« (2006) finden sich seine Romane weit oben auf den Bestsellerlisten. Sie werden in 24 Sprachen übersetzt und dienen als Vorlage für Kinofilme und Theateradaptionen. Zudem wurde Fitzek als erster deutscher Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Sein neustes Buch »Das Geschenk« handelt von einer alptraumhaften Suche nach einem verängstigten Mädchen, bei der die Hauptfigur Milan Berg erkennt, dass die Wahrheit manchmal zu entsetzlich ist, um mit ihr weiterzuleben und dass Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden ist. Spannung garantiert!

Termin Autor Titel Location
26.02.2020 Thomas Pletzinger The Great Nowitzki Gut Wöllrieder Hof
27.02.2020 Gregor Gysi Ein Leben ist zu wenig: Die Autobiographie St. Johanniskirche
27.02.2020 Julia Hanel und Kristina Moninger
Doppellesung Keller Z87
28.02.2020 Wolf Biermann Barbara St. Johanniskirche 29.02.2020 August Zirner & Sven Faller Transatlantische Geschichten Gut Wöllrieder Hof 01.03.2020 Autorenkreis (BüttnerEgetemeyer, Löblein, Pörschke) Neues aus dem Wortreich Keller Z87 02.03.2020 Thomas Sparr Grunewald im Orient Neubaukirche
03.03.2020 Axel Hacke Wozu wir da sind Gut Wöllrieder Hof
04.03.2020 Friedrich Ani All die unbewohnten Zimmer Keller Z87
05.03.2020 Hajo Seppelt Feinde des Sports VR-Bank Würzburg Forum
05.03.2020 Bärbel Schäfer Ist da oben jemand? St. Kilian Kirche Juliusspital
05.03.2020 Ulrike Sosnitza Sternenblütenträume Keller Z87
05.03.2020 liTrio Das Beste aus zehn Jahren Disharmonie Schweinfurt
06.03.2020 Michael Steinbrecher Der Kampf um die Würde Autohaus Gruppe Spindler
06.03.2020 liTrio Das Beste aus zehn Jahren Kunsthaus Michel
07.03.2020 Leonard Cohen Lesung mit Band Leonard Cohen Abend Keller Z87
07.03.2020 Thorsten Otto trifft Mario Basler
Eigentlich bin ich ein Supertyp Gut Wöllrieder Hof
08.03.2020 Anne Gesthuysen Mädelsabend Neubaukirche
08.03.2020 Poetry Slam Würzburg & Big Wabbit Band Big Jazz Poetry Slam Posthalle
09.03.2020 Klüpfel & Kobr. Draußen Mainfrankensäle Veitshöchheim
09.03.2020 Autorenkreis (Greubel, Jung) ZwischenWelten Keller Z87
10.03.2020 Necla Kelek Die unheilige Familie: Wie die islamische Tradition Frauen und Kinder entrechtet Posthalle
10.03.2020 Arno Strobel Offline Kartoffelkeller Giebelstadt
11.03.2020 Tanja Kinkel Schlaf der Vernunft Bockshorn Kabarett
11.03.2020 Notker Wolf Ich denke an Sie – die Kunst einfach da zu sein. St. Johanniskirche
12.03.2020 Ben Salomo Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens
Posthalle
12.03.2020 Infinite Monkey & Despertar Lesung Keller Z87
13.03.2020 Ewald Arenz Alte Sorten Keller Z87 13.03.2020 Pauline Füg U20 Poetry Slam Jugendkulturhaus Cairo
14.03.2020 Dunja Hayali Haymatland VCC Vogel Convention Center
14.03.2020 Lea Rieck Sag dem Abenteuer, ich komme. Wie ich mit dem Motorrad die Welt umrundete und was ich von ihr lernte. Keller Z87
14.03.2020 Pauline Füg & Burkard Schmidl Slam Poetry trifft Bühnenmusik Theater am Neunerplatz
15.03.2020 Bov Bjerg Serpentinen Keller Z87 15.03.2020 LitPro Würzburg e.V. Mein Europa Kunsthaus Michel
16.03.2020
Klaus Peter Wolf Ostfriesenhölle Mainfrankensäle Veitshöchheim
17.03.2020 Wolfgang Kubicki Sagen, was Sache ist Mainfrankensäle Veitshöchheim
18.03.2020 Gerhard Matzig Architektur und Gesellschaft: Ist das Bauen ein Fall für die Paartherapie? büroforum 1
8.03.2020 Sebastian Fitzek Das Geschenk CCW Congress Centrum Würzburg
19.03.2020 Abschluss: Podiumsdiskussion Literatur in Würzburg VR-Bank Würzburg Forum



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