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c heiko stang

Der Hauptmann von Köpenick oder Rock me Hamlet!: Auf der Bühne des Schweinfurter Theaters im April


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SCHWEINFURT – Nach der gleichnamigen Tragikomödie von Carl Zuckmayer ist Der Hauptmann von Köpenick als Musical am Montag, 08. (Senioren-Abo I) und Dienstag, 09. April (Senioren-Abo III – Freier Verkauf) jeweils um 14.30 Uhr im Theater der Stadt zu sehen.


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In der Berliner Inszenierung von Heiko Stang spielt Maximilian Nowka die Titelrolle Wilhelm Voigt, der sich gegen die Ungerechtigkeit der Bürokratie zur Wehr setzt. »Stimmlich verfügt Nowka über einen schönen, geschmeidigen Tenor. (…) Wirklich eine Wucht ist das prachtvolle, ganz der wilhelminischen Zeit verpflichtete Kostümbild«, urteilte Kai Wulfes auf musicalzentrale.de. Mitreißende Choreographien, historische Kostüme und ergreifende Live-Musik mit Ohrwurmcharakter garantieren erstklassige Unterhaltung. Die Liedtexte und die witzigen Dialoge sind in Berliner Mundart gehalten. Mitreißende Choreographien, historische Kostüme und ergreifende Live-Musik mit Ohrwurmcharakter garantieren erstklassige Unterhaltung und entführen in das kaiserliche Berlin um 1900. Wilhelm Voigt wäre gern ein rechtschaffener Untertan. Doch dem vorbestraften Schuster ohne Papiere wird die Aufenthaltsgenehmigung verweigert, solange er arbeitslos ist. Arbeit findet er aber nur mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung. Ein Teufelskreis. Und so begibt er sich in den Kampf gegen bürokratische Windmühlen, bis ihm unverhofft eine Hauptmannsuniform des Preußischen Garderegiments eine spitzbübische Lösung verschafft.


(c) Kaupo Kikkas
© Lars Borges – Mercury Classics

Das Schumann Quartett und Andreas Ottensamer (Klarinette) gastieren am Mittwoch, 10. April (Konzertmiete I – Freier Verkauf) um 19.30 Uhr im Theater der Stadt Schweinfurt. Das Schumann Quartett, bestehend aus Erik Schumann (Violine), Ken Schumann (Violine), Liisa Randalu (Viola), Mark Schumann (Violoncello), ist dort angekommen, wo alles möglich ist und das Fono Forum nannte es »eines der aufregendsten Streichquartette derzeit.« Versuche, ihnen einen Klang, eine Position, eine Spielweise zuzuordnen, hebeln sie charmant aus, lassen allein die Konzerte für sich sprechen. »So wirklich entwickelt sich ein Werk nur live«, sagen sie, »das ist ›the real thing‹, weil wir vorher selbst nie wissen, was passiert. Spätestens auf der Bühne fällt jede Imitation weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen, kommunizieren.« Und Kritiker geben ihnen recht: »Feuer und Energie. Das Schumann Quartett spielt umwerfend gut (…) zweifellos eine der allerbesten Formationen der jetzigen Quartettblüte, (…) blitzende Virtuosität und Überraschungsbereitschaft«, attestiert ihnen Harald Eggebrecht in der SZ. Der Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker Andreas Ottensamer konzertiert auf den großen Bühnen der Welt. Er spielt mit Partnern wie Leonidas Kavakos, Janine Jansen, Sol Gabetta und Yo-Yo Ma und ist gemeinsam mit dem Pianisten José Gallardo künstlerischer Leiter des »Bürgenstock Festivals« in der Schweiz. Gespielt werden Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr 1 Es-Dur op.12, das Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe« von Leoš Janácek sowie Carl Maria von Webers Klarinettenquintett B-Dur op. 34.

c Thomas Brill
Constantinos Carydis (* 1974 in Athen, Griechische Dirigent)
leitet das Mahler Chamber Orchestra
am 05. September 2010
in der Philharmonie Köln
c myrtopapatanasiu

Constantinos Carydis dirigiert am Freitag, 12. April (Konzertmiete II) um 19.30 Uhr die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie. Auf dem Programm stehen Luigi Cherubini Ouvertüre zu »Ali Baba«, Maurice Ravels Shéhérazade, die Ouvertüre zu »Abu Hassan« von Carl Maria von Weber sowie Nikolai Rimsky-Korsakovs »Scheherazade«. Die Solistin des Abend ist Myrtò Papatanasiu (Sopran). »Alles, was er tut, verwandelt sich in musikalisches Gold«, schrieb »Musical America« über Constantinos Carydis. Er arbeitete mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des BR, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Bayerischen Staatsorchester, den Bamberger Symphonikern, dem NDR Elbphilharmonie Orchester und dem Konzerthausorchester Berlin zusammen. Er gastiert regelmäßig an ersten Opernhäusern und zu zukünftigen Highlights zählen Einladungen zur Glyndebourne Festival Opera und zu den Salzburger Festspielen. Seit ihrem triumphalen Debüt im Jahr 2007 als Violetta (»La Traviata«) im Teatro dell’Opera di Roma, zählt Myrtò Papatanasiu zu den renommiertesten Sopranistinnen weltweit. Ihre wunderbare Stimme und ihre überwältigende Bühnenpräsenz haben sie international als Opernsängerin bekannt gemacht. Als eine der gefragtesten Sopranistinnen aus dem lyrischen Fach tritt sie regelmäßig an den führenden Opernhäusern der Welt und bei wichtigen Festivals auf.

(c) Opernwerkstatt

Musiktheater auf neuen Wegen ist am Montag, 29. April (Drittes Programm – Freier Verkauf) um 19.30 Uhr zu erleben: Die Opernwerkstatt am Rhein zeigt mit Rock me Hamlet! eine spannende musikalische Bearbeitung des Klassikers. Bei dem Abend mit Live-Band auf der Bühne trifft Shakespeare-Text auf aktuelle Rockmusik und modernes Bühnendekor auf aufwendige historische Kostüme. Die Inszenierung von Sascha von Donat verknüpft literarische und musikalische Legenden und verwendet musikalisch sowohl Hits der 80er-Jahre als auch Top-Hits der letzten Zeit, so dass sie viele, auch junge Zielgruppen anspricht. Bröckelnde politische Strukturen, ungewisse gesellschaftliche Verhältnisse und niemand, der Visionen für eine bessere Zukunft hat. Augenblicklich herrscht in vielen Ländern das Gefühl vor, dass etwas nicht stimmt, wodurch »Hamlet« wieder einmal zu einem hochaktuellen Stück wird. Wenn man sich die Hits der aktuellen Charts ansieht, findet man auch in den Songtexten der meistgespielten Stücke viel Unzufriedenheit und Ratlosigkeit. Ein modernes Musiktheater, das die Konflikte des Shakespeare-Dramas mit denen der Popkultur verbindet, bietet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt so sehr an wie kaum zuvor.

Der Theater-Vorverkauf läuft bereits im Internet unter www.theater-schweinfurt.de sowie an der Theaterkasse (Tel. 09721/51-4955), beim städtischen Bürgerservice (Tel. 09721/51-0) und an den CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen in der Region.
www.theater-schweinfurt.de
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